Sicherheit im Internet

Der Kurs am Arbeiten mit Puppet Pals

Erfrischt und munter ging es gleich zum Start ins neue Jahr mit unserem Unterricht weiter. Das Team, bestehend aus Yannick, Alexandra und Tatjana, sollte der Klasse das Thema Sicherheit im Internet näher bringen. Wir gaben der Klasse die Aufgabe, in Gruppen Videos mit der App Puppet Pals zu machen, in denen sie ihr bisheriges Wissen präsentieren konnten. Danach ging es mit unserer Präsentation los.

https://prezi.com/embed/ct1dhkww_iug/?bgcolor=ffffff&lock_to_path=0&autoplay=0&autohide_ctrls=0&landing_data=bHVZZmNaNDBIWnNjdEVENDRhZDFNZGNIUE43MHdLNWpsdFJLb2ZHanI0Mi9Dd2tCTDdvcUI2R1J4WFVHMVZtUEVnPT0&landing_sign=6jnvAtwO6YkcFlx5-n581gSX8ykBidCNKtewSjL92eE

Zu Anfang erklärte Tatjana wie die eigene Identität im Internet durch persönliche Dinge abgerufen werden kann, sowie das World Wide Web auftgebaut ist und dann grundlegende Informationen zu Hackern und deren Methoden, wie zum Beispiel die On- und Offline-Vorgehensweise, sowie Man-in-the-Middle und DDoS, um ein paar Sachen zu nennen.

              

Erklärung für polyalphabetische Chiffren
Vorgang Trust-Zertifikat

 

Zwischendurch wurden wir von Frau Strauß und Herrn Frey unterbrochen, da man schon anhand der Gesichtsausdrücke der Klasse Langeweile und Desinteresse feststellen hätte können, was daran lag, da das grad behandelte Thema etwas komplizierter war und wir ebenfalls den Seminarkurs vollkommen außen vor gelassen haben. Das bis dahin Beste war laut Frau Strauß die Erklärungen von Alexandra an der Tafel. Es ging dann die Diskussion um die eigene Sicherheit im Netz los, nach Ergänzungen seitens der Lehrer, weil für ein paar (so jedenfalls der Eindruck) zwar das Verständnis da war, es aber für sie unnötig erschien. Weiter ging es dann mit dem Teil von Alexandra,von dem sie dann einen großen Teil übersprungen hat und an der Tafel Dinge wie das “Trust Problem” erklärt hat. Leider klingelte es zur Ende der Stunde und wir waren “erlöst”. Im folgenden kommen unsere einzelnen Eindrücke, Kritiken und Positives.

 

Yannick:
Ich finde, wir haben uns zu viel auf das “Vortragen” fixiert. Eines der Ziele dieser Unterrichtsstunden war die Klasse erfolgreich und lehrreich einzubinden. Dies blieb etwas vernachlässigt. Wir haben zu viel für diese drei Schulstunden eingeplant. Deshalb kamen wir nicht mehr zum Spielen des Kahoots und konnten unseren Mitschülern die zweite Aufgabe nicht stellen. Es fehlte an tiefgründiger Absprache in unserem Team. Im Gegensatz zu Tatjana und Alexandra habe ich vergleichsweise sehr wenig Material zum Vortragen vorbereitet, da ich mit den Gedanken, dass die Aufgaben zwei Drittel der Unterrichtseinheit einnehmen würden, vorgegangen bin. Jedoch hat uns diese Unterrichtsstunde gezeigt wie schwer es sein kann sich die Zeit einzuteilen und wir haben gelernt, dass eine GFS oder ein Vortrag nicht das gleiche ist wie einmal “Lehrer” sein. Wenn ich mit meinem Team nochmals solch eine Unterrichtsstunde vorbereiten und halten müsste, würde ich:

 -Vor dem produzieren des Vortrags die Zeit genauer einteilen (Wer wie Lange redet und wie viel Zeit für Aufgaben, Fragen und Sonstiges freigehalten wird)

 -Den Vortrag gemeinsam durchsprechen 

-Unklarheiten klären (falls vorhanden)

Zusammenfassend kann ich trotz dem Verfehlen des Ziels sagen, dass der Vortrag im Allgemeinen akzeptabel war. Er schloss über allgemeine Fragen zum Thema Sicherheit im Internet auf und brachte neues Wissen mit sich.

 

 Tatjana:                                                                                                                          Meiner Meinung nach haben wir uns zu sehr auf die Prezi versteift und einfach  mal gefühlt die ganze Klasse außen vor gelassen. Wir hatten auch eigentlich  noch ein Kahoot (wer es nicht kennt hier die Vorstellung) gemacht, da aber im  Anschluss die Zeit zu knapp wurde, ist daraus leider nichts geworden.  Außerdem waren die Redeanteile nicht wirklich gleichmäßig verteilt, somit ist  Alexandras Teil am längsten und daraus resultierend am ausführlichsten  geworden und Yannick und ich haben vergleichsweise zusammen gerade mal  ein Viertel davon der Klasse unsere Bereiche herangebracht. Trotzdem war  diese Erfahrung nichts Weltzerstörendes, ich fand sie sogar richtig gut, da man  einfach auch mal einen Einblick in das Leben von Lehrern bekommen und ich  respektiere die Arbeit, die so hinter den Unterrichtsstunden steckt. Im  anschließenden Gespräch mit Frau Strauß und Herrn Frey wurde uns auch  gesagt, dass wir eben auch noch ein kompliziertes Thema hatten und auch  einfach nicht Erfahrung/Ausbildung dazu haben. Nichtsdestotrotz bin ich sehr    stolz auf meine Gruppe und dass wir so was gemeinsam geleistet haben.

 

 Alexandra:                                                                                                                          Was generell bei unseren Beiträgen der Fehler war, ist dass wir uns nicht richtig  eingeteilt haben. Das openhpi hatte zwar die Unterteilung in Wochen, jedoch  war der Inhalt auch so nicht regelmäßig aufgeteilt und so kam ich als letztes nun  mit dem meisten Inhalt. Der zweite Punkt den ich hätte besser machen können,  war, dass ich die Klasse hätte mehr einbauen sollen. Gerade bei den Beispielen  der Kryptographie, wäre eine Gruppenarbeit vorteilhaft und dies bringt mich zu  meinem Dritten Punkt. Durch den vielen Inhalt, den ich vorstellen musste,  konnte ich die Gruppenarbeit zeitlich nicht einplanen, daher hätte ich an diesen  Punkt mein Inhalt etwas verkürzen sollen. Letztlich erschien mir jedoch der  ganze Inhalt für wichtig, und ich konnte nicht Einschätzen ob die Zertifikate,  Verschlüsselungstechniken,…usw. nicht doch wichtig für den Vortrag waren.  Letztlich in meinem Beitrag habe ich bemerkt, dass ich keinerlei Fragen an die  Klasse gestellt habe, aber ich glaub, das lag an den Druck und Emotionen bei der  Präsentation. Das nächste mal werde ich definitiv meine Rede besser einplanen:  – an welchen Punkten ich Fragen stellen könnte,
 – wo ich die Klasse etwas machen lassen kann,                                                                – welche Fragen ich für passend  finden könnte.
 Trotz der ganzen Probleme war dies eindeutig eine gute Erfahrung für  bevorstehende Präsentationen.

Unsere Quelle:

https://open.hpi.de/courses/intsec2016

Hate Speech

Nachdem unsere Lehrer den Anfang gemacht haben, folgte im Rahmen eines dreistündigen Unterrichts das Thema Hate Speech mit den Schülern. Da wir im Seminarkurs Digitale Kompetenz sind lag unser Schwerpunkt auf Hassrede im Netz (Cybermobbing).

Von Links: Christian Tarara, Aaron Acar und Mateusz Koziel

Hate Speech – Hass ist keine Meinung

Unser Thema ist zwar “Hate Speech”, doch wahrscheinlich kann sich keiner darunter etwas vorstellen. “Hate Speech” zu hassen ist auch “Hate Speech”? -Seine Meinung radikal zu vertreten ist also Hate Speech?


Im Allgemeinen ist Hate Speech, wenn man Menschen verbal abwertet, angreift oder gegen sie zu Hass oder Gewalt aufruft. Oft sind es sexsistische, rassistische oder antisemitische Kommentare, die bestimmte Gruppen oder Menschen als Ziel haben.


Die erste Stunde des Unterrichts wurde von einer Prezi begleitet. Sie hat den Schülern, geholfen die von uns erklärten Themen zu visualisieren. Das Auge lernt schließlich mit.


Um den allgemeinen Wissensstand der Klasse über unser Thema zu erfahren, haben wir mit einem Brainstorming begonnen. Dies führten wir mit dem Web 2.0 Tool “Titanpad” durch. Es wurden Themen wie Cyber Mobbing, Rassismus, Whataboutism oder Hasskommentare angesprochen. Das war schon mal ein guter Anfang.


Ein kleiner Auszug aus dem Titanpad-Brainstorming

Schnell merken wir, und auch die Schüler, dass wir bereits viel über das Thema wissen und tagtäglich damit konfrontiert werden.


Doch was gibt es für Diskriminierungsformen? Schaut man sich in der Gesellschaft um, wird schnell klar, dass es viele Formen von Diskriminierung gibt. Die bekannteste stellt sich heraus, ist der Rassismus. Hierbei wird eine Person oder eine Gruppe ausgeschlossen, die nicht zum sozialen Umfeld gehört oder nicht die Anforderungen für diesen sozialen Umfeld hat. Die Personen glauben nicht rassistisch zu sein. Dazu kann man Rassismus und Rechtsradikalismus fast gleichstellen. Außerdem ist Sexismus auch sehr weit verbreitet, wobei das jeweilige Geschlecht eine Rolle spielt. Z.B. Hasskommentaren in den die Klischees der Frauen bedient werden und sich darüber lustig gemacht wird (z.B. ein Video, wo eine Frau nicht einparken kann 😉 ).


Memegenerator als Mittel der Meinungsäußerung

Als kleiner Einschub sollten die Schüler Memes erstellen, mit denen man gegen Hate Speech antreten kann. Dabei kamen ein Paar interessante Bilder heraus. Wir haben gemeinsam die Besten bestimmt.

Dabei sind diese Memes rausgekommen:





Let’s talk about…

Frage Nr. 1: Wo fängt Hetze an?

Zunächst meinte eine Schülerin, das Hetze dann beginnt, wenn jemand die Meinung des anderen nicht akzeptiert, bzw. gegen diese Meinung vorgeht. Durch diesen Kommentar kamen wir auf das Thema Facebook-Kommentare zu sprechen. Hate Speech findet auch hier statt, durch das kommentieren von Kommentaren, Hasskommentaren. Wo andere nur ihre Meinung äußern, beleidigen andere und fühlen sich unnötigerweise angegriffen. Dadurch entsteht ein Streit, ohne Grund und Boden. Da fragt man sich doch, was freie Meinung überhaupt ist?


Frage Nr. 2: Was ist freie Meinungsäußerung?

Daraufhin hat eine Schülerin an das Vorherige angeknüpft und gesagt, dass die freie Meinung des Einen da aufhört wo die freie Meinung des Anderen anfängt. Vereinfacht kann man sagen, dass jede Meinung das Recht hat frei geäußert zu werden, jedoch sachlich und ohne eine andere Meinung zu unterdrücken.


Frage Nr. 3: Wer ist eigentlich dafür verantwortlich, etwas gegen Hass im Internet zu tun?

Diese Frage war wohl am schwersten zu Beantworten. Für viele Schüler war es sich schwer vorzustellen, dass es eine offizielle “Behörde” gibt, die dieses Problem bekämpfen soll. Indertat gibt es Gesetze, die Kommentare und Beleidigungen, auch im Netz, einschränken und mit einer Prohibition versehen. Die Schüler wurden über diese Gesetze aufgeklärt.


Frage Nr. 4: Selber Erfahrung gehabt?

Hier entgegneten einige Schüler, überraschenderweise, relativ offen ihre eigenen Erfahrungen im Netz. Viele bekommen Diskussionen und Streitgespräche die sehr unsachlich geführt werden vor allem auf der Social Media Plattform Facebook mit.

Wir haben herausgefunden, dass sich hier viele nicht die mühe machen, sachlich und argumentativ hochwertige Kommentare zu verfassen, sondern einfach nur beleidigend werden.


Auf diese Karten durften die Schüler ihre Ideen für „Counter Speech“ hinschreiben

Frage Nr. 5: Wie könnte Counter Speech aussehen?

Nach dieser Frage gaben wir jedem unserer Mitschülern Karten, die wir gesponsert bekommen haben von No-Hate-Speech.de, um auf diese ihre Ideen aufzuschreiben und somit besser zu vertiefen. Daraufhin lassen wir diese den Mitschülern vor, um die Ergebnisse zu diskutieren. Hierbei stellte sich zum größten Teil die gleichen Antworten da, wie zum Beispiel ,,Hate Speech Argumente durch bessere richtig machen.”


Ganz am Ende haben wir den Schülern einen Kurzfilm gegen Cyber Mobbing gezeigt. Dieser Kurzfilm wurde von MrVerknallt auf YouTube veröffentlicht und entstand mit einer Gruppe Schülern in einem Antimobbingprojekt.


Hier sieht man wie gespannt die Schüler den Kurzfilm mitverfolgen

Außerdem haben wir am Ende ein gemeinsames Klassenfoto gemacht, wobei jeder das von der „No Hate Speech Movement“ gesponserte Button an seinem Oberteil hatte.

Doch was kann jeder einzelne gegen Hate Speech tun?

Gar nichts!

Kleiner Scherz 🙂 . Jeder kann etwas gegen Hate Speech tun! In den meisten Sozialen Medien (sogut wie allen) gibt es eine sog. “Melden”-Funktion. Außerdem besitzt jeder von uns Allgemeinbildung (der eine mehr oder weniger) und deswegen kann jeder Falschmeldungen oder falsche Behauptungen richtig stellen. Ebenso kann man sich in seinem eigenen Umfeld gegen Hate Speech stark machen. Ironie und Seitenhiebe sind zwar nicht verboten, jedoch sollte man immer die Grenze kennen! Jedoch kann man manchmal schwer sein Hate Speech zu erkennen, denn das Empfinden ist sehr individuell. Z.b. in Diskussionsforen kann man sich außerdem auch auf die Diskussionsregeln beziehen, die die meisten Foren haben. Wenn es dann soweit geht, dass man eine Anzeige erstatten möchte, kann man dies auch tun (Weitere Infos hier). Eine Online-Anzeige kann man auch hier erstatten.


Fazit

Klicke hier um etwas gegen Hate Speech zu tun!

Hate Speech ist ein sehr ernstes Thema, worüber man sich ernsthaft Gedanken machen sollte. In unserer Gesellschaft sollte keiner Ausgegrenzt werden oder gemobbt werden, nur weil diese Person anders ist, anders aussieht, andere Angewohnheiten hat oder einfach eine andere Meinung besitzt. Egal in welcher Welt (real/virtuell) sollte das Zusammenleben ermöglicht sein, ohne sich gegenseitig runter zu machen, zu beleidigen oder sogar aggressiv vorzugehen.


Jeder sollte sich Gedanken darüber machen, wie er/sie behandelt werden möchte und dementsprechend seine Mitmenschen behandeln.


Nützliche Links:

http://medianauten.net/hasskommentare-im-internet

https://support.twitter.com/articles/116962

https://www.facebook.com/communitystandards

https://www.youtube.com/yt/policyandsafety/de/reporting.html

https://help.instagram.com/165828726894770/

https://support.snapchat.com/de-DE/i-need-help

https://no-hate-speech.de/de/mitmachen/

https://www.jugendschutz.net/hotline/

TelefonSeelsorge Hotline: 0800/111 0 111

Datenschutz

Als Schüler bekamen wir die Aufgabe, zu einem vorgegebenen Thema eine dreistündige Unterrichtseinheit zu gestalten. Hierbei sollten wir möglichst gezielt die uns bekannten Web 2.0 Tools einsetzen, um Abwechslung zu schaffen und den Unterricht auf eine anwendbare Ebene zu bringen. Zum Thema Datenschutz bestand neben der Information auch die hauptsächliche Aufgabe, den Schülern mögliche Vorsichtsmaßnahmen zu zeigen. Heutzutage gehört es nämlich zum Alltag, verschiedene, auch persönliche Daten im Internet zu übertragen, wodurch es auch dazu kommen kann, dass die Daten in die falschen Hände geraten. Umso wichtiger ist es, zu wissen, wie man seine Daten richtig schützen kann.

Diese Prezi verwendeten wir als Visualisierung:

https://prezi.com/bx85itejv2-d/datenschutz-vorsichtsmanahmen/

Die Schüler beim Brainstorming über Datenschutz

Zunächst jedoch stellt man sich die Frage, was Datenschutz überhaupt ist, da bei diesem Thema in den meisten Fällen eher unsichere Assoziationen auftreten. Daher interessierte uns direkt, was die Schüler mit Datenschutz verbinden oder welche Definitionen ihnen dazu einfallen. Also ließen wir sie zu Beginn eigene Ideen und Stichpunkte zum Thema in ein sogenanntes Etherpad schreiben. Anschließend werteten wir die Ergebnisse gemeinsam mit den Schülern aus und ließen sie von ihnen erläutern. Hierbei kamen unerwartet viele und zum Teil auch sehr informierte Aussagen, was uns überrascht hat.

Um die Schüler nicht im Dunkeln zu lassen, stellten wir anschließend einige allgemeine Fakten zum Thema Datenschutz vor, damit jeder ein klareres Bild davon erhielt. Hier sind die Fakten eingebettet, welche wir jedoch weiter ausführlich erläuterten:

 

Nachdem die allgemeine Definition von Datenschutz und Sicherheit im Internet geklärt war, wollten wir direkt deutlich machen, wovon zunächst einmal die Gefahren ausgehen. Dies visualisierten wir erneut mit der Prezi-Präsentation. Die Gefahren wurden außerdem in grundsätzliche Gefahren wie z.B. auf Websites und in Gefahren bei sozialen Netzwerken aufgeteilt. Dabei kam zum Vorschein, dass selbst die unscheinbarsten Situationen Angriffsfläche bieten, was zur ungewollten Weitergabe von persönlichen Daten führen kann.

 

Da die Schüler nun den Gefahren bewusst waren, sollten diese in von uns eingeteilten Gruppen jeweils ein Video über Schutzmaßnahmen zu eingeteilten Themen in Bezug auf Datenschutz erstellen. Die Themen waren  Schutzmaßnahmen:

  • 1. beim Surfen
  • 2. bei E-Mails
  • 3. mit Smartphone und Tablet
  • 4. bei öffentlichen Netzen
  • 5. bei sozialen Netzwerken
  • 6. in der Cloud

Doch da unsererseits  zu wenig Absprache vorhanden war, konnten wir leider nicht auf die Verwendung der iPads zurückgreifen wie vorgesehen. Somit präsentierten die Schüler stattdessen ihre Ergebnisse einfach mündlich. Unten sind zwei (aus unserer Sicht) sehr gut gelungene Vorträge:

Ein Ausschnitt der Präsentation von Jan und Jana über „Schutzmaßnahmen von Smartphones und Tablets“

Die schauspielerische Präsentation von Herr Frey und Jannick über „Schutzmaßnahmen beim Surfen“

 

Nachdem alle Gruppen ihre Ideen präsentiert hatten, stellten wir unsere eigenen Recherechen zu den jeweiligen Schutzmaßnahmen vor. Diese bezogen sich auf die oben genannten Themen und ergänzten die Ideen der Schüler. Wichtig war uns dabei besonders, dass jeder einzelne im Raum von unserer Präsentation mitnehmen konnte, wie er seine Daten auch wirklich im Alltag schützen kann und dies dann auch umsetzen kann. Die Schutzmaßnahmen verdeutlichten wir mithilfe von Beispielen, um es den Schülern zu erleichtern.

 

Das von den Gruppen nicht bearbeitete Thema waren „Grundsätzliche Maßnahmen“, die den wichtigsten Teil darstellen.

 

Nachdem alle Themenbereiche erklärt worden waren und offene Fragen besprochen wurden, forderten wir den Seminarkurs auf, jeweils in Gruppen ein sogenanntes Kahoot-Quiz zu erstellen. Dabei sollten Fragen über die in unserer Präsentation angesprochenen Informationen oder allgemein Datenschutz gestellt werden. Die, die die Schüler für am gelungensten hielten, wurden gemeinsam mit dem Seminarkurs gespielt. Die verschiedenen „Werke“ der Schüler sind unten eingebettet:

  • Mateusz: https://play.kahoot.it/#/k/a05e76b8-7a4b-4307-9edf- bdcdb90b9dc8
  • Gloria: https://play.kahoot.it/#/k/fe036374-daea-43ec-8323-5ea3d86e6fec
  • Yannick: https://play.kahoot.it/#/k/fda1a865-2e1c-4555-80db-fed95da023d6
  • Alexandra: https://play.kahoot.it/#/k/1ead262d-2af4-4ad7-a388-87eae5695383
  • Jana: https://play.kahoot.it/#/?quizId=0a3869f7-e20b-4c5a-968f-51ec663584a3

Als Abschluss des Unterrichts eröffneten wir eine gemeinsame Diskussion über das Thema. Um den Schülern einen Einstieg zu geben, zeigten wir ihnen mehrere Leitfragen, auf diese sie sich dann beziehen konnten. Hierbei beteiligten sich die meisten von ihnen sehr engagiert und diskutierten auch mit den Lehrern Herr Frey und Frau Strauß. Das am meisten thematisierte Gebiet war in diesem Fall, ob man die genannten Schutzmaßnahmen in den Alltag ohne Weiteres integrieren kann oder ob es eher nicht umsetzbar ist.

 

Falls noch ungeklärte Fragen oder unschlüssige Erklärungen aufzufinden sind, kann gerne die Kommentarfunktion genutzt werden!

Liebe Grüße,

Philipp, Alexander und Clemens

 

Gefahren im Netz – Cybermobbing

Viel Spaß bei unserem Beitrag 😉

Wie ihr an unseren Begrüßungsvideos, die mithilfe von Snapchat gemacht wurden, erkennen konntet, ging es bei unserem selbst gestalteten Unterricht um das Thema ,,Cybermobbing“. Für uns war es besonders wichtig, dass wir unseren Klassenkameraden näher bringen können, was Cybermobbing überhaupt bedeutet da sich dabei ja um ein relativ neues ,,Phänomen“ handelt. Was vor allem daran liegt, dass sich in der heutigen Zeit das soziale Leben immer mehr im Internet abspielt.

 

Unsere Präsentation haben wir mit einer Prezi unterstützt, auf die ihr hier einsehen könnt:
https://prezi.com/embed/mad_mths_kzw/?bgcolor=ffffff&lock_to_path=0&autoplay=0&autohide_ctrls=0&landing_data=bHVZZmNaNDBIWnNjdEVENDRhZDFNZGNIUE43MHdLNWpsdFJLb2ZHanI0am1UQzRpZ2Q5VVY2OU4xdW50WlhpY2tRPT0&landing_sign=k5mkEC6b0y6XqCQKHZzUsmcNmWORaTXi_K-SfacmLqk

Da wir in unseren Unterricht noch ein Interview mit Frau Dr. Elke Höfler, eine Mitgestalterin von Imoox hatten, wollten wir noch vor unserem eigentlichen Unterricht über Cybermobbing, das Gedächtnis unserer Mitschüler auffrischen und erzählten ihnen erst einmal ein paar grundlegende Informationen über die Lernplattform Imoox, in der wir im ersten Schulhalbjahr einen Onlinekurs mit dem Namen ,,Soziale Medien & Schule: für wen, wieso, wozu?“ belegt haben. Den Link dazu findet ihr hier: https://imoox.at/wbtmaster/startseite/. Frau Dr. Höfler hat diesen Kurs mitentwickelt und so war sie die perfekte Ansprechpartnerin zu allen Fragen rund ums Thema Internet. Damit wir auf das Interview gut vorbereitet sind, haben wir uns im Voraus schon selbst Fragen überlegt  und unsere Klassenkameraden ebenfalls um interessante Fragen gebeten. Jedoch kam von ihnen nur wenig Rückmeldung, mit Ausnahme unserer Lehrerin.

 

 

 

Hier ein kleiner Ausschnitt aus „Edmodo“ welches wir nutzen um uns innerhalb unseres Kurses austauschen zu können auch außerhalb des Unterrichts

 

 

 

Doch jetzt zurück zum Thema Cybermobbing.

Da sich unser Leben immer mehr im Internet abspielt und wir dort auch sehr viel mehr Zeit verbringen als früher, ist es wichtig zu erkennen, wo die Grenze zwischen ,,Spaß“ und ,,Ernst“ liegt.

Was meint ihr wo hört bei euch der Spaß auf?  

 

Auch wenn die meisten so grob wissen, was Cybermobbing ist, wollten wir den Schülern zu Beginn eine genaue Definition von Cybermobbing geben, damit es keine Unstimmigkeiten zwischen uns und den Schülern gibt. Als nächstes klärten wir sie dann über die Unterschiede zwischen „normalem“ Mobbing, wie es zum Beispiel in der Schule oder Arbeit existiert, und dem Mobbing im Netz auf.
Damit wollten wir erreichen, dass die Schüler verstehen, dass Cybermobbing um einiges verehrender als das typische Mobbing sein kann, da das Internet keine Grenzen, wie Hauswände oder Hemmungen kennt.
Die Mobber können einen also auch bis in sein eigentlich sicheres Zuhause folgen und  sind dabei durch ihre Anonymität viel aggressiver. Nachdem wir danach noch geklärt haben, wie es überhaupt zu Mobbing im Internet gekommen ist, wollten wir durch eine Fragerunde zu den  Folgen von Mobbing, von den Schülern wissen, welches Vorwissen zu diesem Thema vorhanden ist. Dabei stellten wir schnell fest, dass die Schüler relativ gut informiert waren, speziell was die Folgen für das „Opfer“ sind. Jedoch waren sie sich nicht bewusst, dass die Folgen für den Täter mehr als nur eine Geldstrafe mit sich führen kann, je nach Härte des Vergehens.

Da die Schülerinnen und Schüler über dieses Thema schon gut Bescheid wussten, ging es sofort weiter mit sinnvollen und weniger sinnvollen Lösungsvorschlägen falls man mit Mobbing konfrontiert wird und was dagegen als Folge zu tun ist. Dabei hieß es für die Schüler und auch für unsere beiden Lehrer „Learning by doing“. Wir hatten die Schüler schon im Voraus in verschiedene Gruppen eingeteilt, für die wir unterschiedliche Karten vorbereitet hatten, auf welchen unsere Lösungsvorschläge geschrieben wurden, wie man als Opfer auf Mobbing reagieren sollte. Die Schüler hatten dabei die Aufgabe, diese mehr oder weniger sinnvollen Vorschläge nachzuspielen und mit den Ipads aufzunehmen. Da sich alle viel Mühe dabei gegeben haben, hat das Drehen der Kurzfilme viel Zeit in Anspruch genommen, die wir aus Erfahrung, von den Unterrichtsstunden zuvor eingeplant hatten.

Jedoch können wir diese Videos leider nicht einbinden was vor allem darin liegt, dass in den Videos die Klarnamen unserer Klassenkameraden zu sehen sind und im Hintergrund Musik läuft für welche wir keine Veröffentlichungsrechte besitzen. Was wir im Voraus hätten berücksichtigen sollen.

 

Diese Filme dienten als Grundlage zu einer kleinen Diskussion darüber was denn nun geeignet ist, um Mobbing zu bekämpfen. Dabei durften die Schüler abstimmen ob sinnvoll oder nicht und ihre Meinung begründen. Das Ganze haben wir in einem Tafelbild festgehalten, das ihr euch hier anschauen könnt:

Vor der Diskussion fand allerdings noch das Interview mit Frau Dr.  Höfler statt, da wir mit ihr eine Uhrzeit ausgemacht haben, an der wir mit ihr über Skype reden. Wie eben schon genannt haben wir uns dabei zwar auf das Interview vorbereitet, trotzdem waren wir im Voraus ziemlich nervös, da es für uns alle in der Gruppe, das erste Interview war. Jedoch war diese Nervosität völlig umsonst, denn Frau Höfler stellte sich als eine sehr sympathische und redegewandte Frau heraus. Im Voraus müsste jedoch abgeklärt werden ob Frau Dr. Höfler mit der Veröffentlichung dieses Videos einverstanden war.

Das komplette Video könnt ihr dabei unter diesem Abschnitt sehen. Verpasst dabei nicht die Frage wie man Imoox ausspricht da die Antwort darauf einen wirklich überrascht!

Nach einem kurzen Vortrag unsererseits, wobei wir hauptsächlich auf die Methoden, wie man Cybermobbing verhindert eingingen, war geplant mit einem Statement Video gegen Cybermobbing langsam zum Ende der Unterrichtseinheit zu kommen. Leider reichte uns dazu in gewisser Weise jedoch die Zeit nicht mehr, da der Aufbau für das Interview und auch das Interview selbst länger gedauert hat als wir einkalkuliert hatten. Deshalb mussten wir am Ende noch einmal improvisieren, was uns ein bisschen aus der Bahn geworfen hat.

Es lief dann darauf hinaus, dass wir noch eine Diskussion über das ganze Thema Cybermobbing hatten, die hauptsächlich von unseren Lehrern eingeleitet wurde. Diesen war nämlich aufgefallen, dass es auch in unserem Seminarkurs immer wieder ein paar Sticheleien gab, die man als Schüler schon ausgeblendet hat, da man sie schon zum Teil gewöhnt war und man sich bei den meisten sicher sein kann, das sie nicht böse gemeint sind.
Natürlich kann man dabei nicht allgemein sprechen, denn auch wenn man selbst es als Spaß versteht, kann es für einen anderen eine ganz andere Bedeutung haben, besonders wenn dieser nicht so viel Selbstbewusstsein hat wie man selbst. Genau deshalb fanden wir es dann gut und auch wichtig, dass es zum Ende diese Diskussion anstatt der Videos gab, damit jedem noch einmal klar wurde, wie solche meist nicht böse gemeinten Stichelleien und Witze auch aufgefasst werden können. An den Reaktionen der Schüler hat man schließlich auch gemerkt, dass jeder zumindest noch einmal über sein Verhalten nachgedacht hat.

Als Letzten Punkt war zudem noch ein Kahoot-Quiz gedacht, was jedoch auch nicht mehr in den Zeitplan gepasst hat. Da wir dieses jedoch schon erstellt hatten, wäre es schade gewesen, wenn das jetzt weggelassen werden würde, weshalb wir es hier drunter noch verlinken, damit jeder nochmal sein Wissen über Cybermobbing testen kann. Wenn ihr euer Wissen generell auffrischen wollt könnt ihr euch gerne auch noch unsere Prezi dazu anschauen, die wir schon am Anfang unseres Beitrags verlinkt haben.  

Falls euch die Quellen interessieren die wir in unserer Präsentation verwendet haben könnt ihr diese gerne am Ende unserer Prezi anschauen.

Ich hoffe euch hat unser kleiner Einblick über das Thema Cybermobbing gefallen

 

Jan, Gloria und Jana:)

Rechtliches im Internet

Denkt man an das Thema „Rechtliches im Internet“ , so ist der erste Gedanke meistens mit dem sogenannten Uhrheberrecht verbunden. Der Begriff wird in vielen Themenbereichen verwendet, da dieser dort immer zutrifft und ihm somit eine gewisse Wichtigkeit zugeschrieben wird.

Doch was genau versteht man eigentlich darunter?

Allgemein gilt:
Als wir in der Gruppe gemeinsam über diesen Begriff gesprochen und weitere Nebenimformationen zusammengefasst haben, stellten wir unseren Mitschülern die Frage, ob sie je ein Facebook Titelbild von z.B. einer Landschaft oder Ähnlichem veröffentlicht haben.
Ohne kurze Überlegungen meldeten sich sofort einige Schüler/-innen, welche uns zudem nach der Frage, woher sie diese Bilder hatten, eine Antwort mitteilten. Diese bestand aus einem einzigen bekannten Wort: Google .
Genau das ist sehr populär: Google-Bilder für sein Facebook-Profil verwenden und sich keine weiteren Gedanken darüber machen.
Aber ist dieser Vorgang überhaupt legal? – Natürlich nicht!
Sobald man das verwendete Bild ohne die Einverständnis des Urhebers veröffentlicht, ist dies illegal.
Deshalb unser Tipp:
 
Nach diesem Rat kam natürlich folgender Einwand:
Was ist, wenn ich trotzdem ein Bild von Google verwenden möchte? Bestehen keine andere Möglichkeiten, als den Uhrheber um sein Einverständnis zu fragen?
Neben dieser Bedienung gibt es ebenfalls das sogenannte Zitieren von Bildern. Man muss in diesem Fall zwar nicht mehr nach dem Einverständnis fragen, jedoch werden genaue Angaben erfordert, sodass man das Bild veröffentlichen darf. Das Problem ist nur, dass es einen schmalen Grad zwischen dem Urheberrecht und dem Zitatrecht gibt, da es das Recht des Uhrhebers einschränkt. Deshalb spricht man hier von einer Schrankenbestimmung.

 

Außerdem unterscheidet man beim Zitieren zwischen:
 In Ausnahmefällen kann ein Bild auch als ein Großzitat zitiert werden, jedoch nur, wenn es einen bestimmten Zweck erfüllt. Natürlich müssen auch hier Quellenangaben gemacht werden.

 

 Beispiel 1: Du möchtest deine Powerpoint Präsentation durch Bilder schöner gestalten. In diesem Fall dürftest du die Bilder nicht als Großzitat zitieren, da sie keinen besonderen Zweck erfüllen. Hier greift das Urheberrecht ein!

 

Beispiel 2: Du hältst eine Präsentation über das Solarsystem und möchtest dieses mit Hilfe von Bildern erklären. Hier dürftest du das Bild zitieren, da es einen besonderen Zweck erfüllt ( es wird auf das Bild eingegangen).  Jedoch ist es nicht immer eindeutig, ob ein Bild nun zitiert werden darf oder nicht.

Zum Schluss stellt man sich die Frage, welche Informationen in einem solchen Zitat überhaupt angegeben werden müssen?

Zitierregel: siehe roter Kasten
 
Zitierregel: Name, Vorname, Titel, Datum der Veröffentlichung, URL, Stand des letzten Aufrufs

 

Weitere Informationen können in eckigen Klammern ergänzt werden.

 

Neben dieser Regel gibt es drei Besonderheiten, welche man beachten sollte:
  1. Ist kein Jahr bzw. kein Verfasser vorhanden, so fügt man diese Angaben mit Hilfe der Abkürzungen o.J. (ohne Jahr) bzw. o.V. (ohne Verfasser) hinzu.
  2. Um sich bei Texten im Internet besser und genauer lokalisieren zu können, ist es sinnvoll sich an Zwischenüberschriften zu orientieren. Außerdem gibt es einen sogenannten Anker, welchen man innerhalb eines .html- Dokuments benutzen und an die URl anhängen kann.
    Bei einem .pdf-Dokument werden Seitenzahlen verwendet, welche man natürlich beim Zitieren angeben sollte.
  3. Oft können lange Internet-Adressen (URLs) nur mit Hilfe eines Umbruchs dargestellt werden. Dies bedeutet, dass die URL in mehr als einer Zeile steht. In diesem Fall wird empfohlen, dass man nach einem Slash ( / ) den Umbruch einfügen sollte, da durch die Benutzung eines gewohnten „Bindestrichs“ Verwirrung auftreten kann. Denn meistens ist ein solcher Strich teil der Internet-Adresse.

 Als wir in die Runde fragten, wer sich denn mit dem Zitieren auskenne, glaubten die meisten Teilnehmer unseres Seminarkurses richtig zitieren zu können. Jedoch wurde dieser Gedanke bei der zu bearbeitenden Aufgabe vom Gegenteil  „unterdrückt“.
Wir gaben unseren Mitschülern die notwendigen Vorgaben zum Zitieren ( s.o. roter Kasten) und baten sie, ein Zitat auf Edmodo zu veröffentlichen. Doch was sie zitieren, blieb ihnen überlassen, sodass wir am Ende verschiedene Zitate erhalten.
 Im folgenden sind einige Beispiele dieser Aufgabe zu finden:

 

Bei diesem Beispiel wollte es sich ein Kursteilnehmer einfach machen, indem er ein bereits vorhandenes Zitat zitiert – ist aber damit richtig ins Fettnäpfchen getappt!
Hier wird so getan, als wäre aus einem Buch zitiert worden. Jedoch wird anschließend der Link zu der passenden Website angegeben, von welcher das Zitat stammt.

 

Kleiner Tipp:
Allgemein empfiehlt es sich nicht ein Zitat zu zitieren. Wenn man beispielsweise den selben Textauszug, wie ein anderer, zitieren möchte, sollte man dies einfach selbst tun, anstatt das Zitat des anderen zu zitieren.

Ein weiteres Beispiel:

 

Hier wurde erneut ein Zitat zitiert. Einerseits wird hier so getan, als würde man Arnold Schwarzenegger zitieren, andererseits wird der Titel des Artikels, aus dem zitiert wurde angegeben und ebenfalls der Link zum Artikel.
Hier hätte man zwar das Zitat an sich von dem Artikel zitieren können, jedoch  hätte man dann den Verfasser des Artikels angeben müssen, welchen man unter dem Artikel findet.
Aus diesem Grund hat man hier aus dem Artikel zitiert, welcher Arnold Schwarzenegger zitiert hat.
Alles in Einem zeigen die Ergebnisse, dass trotz Vorgabe viele Fehler gemacht werden und (zumindest in unserem Kurs) der Nachholbedarf, was das Zitieren angeht, sehr hoch ist.

Am Ende unseres Unterrichts war eine Diskussion über das geregelte Übernehmen von Bildern oder Ähnlichem, als auch die Zitierregl und ihr „Dasein“ geplant, auf welche die Schüler jedoch nicht eingegangen sind.
Deshalb fassen wir unsere Ergebnisse grob zusammen:
Natürlich ist es praktisch, dass es solch eine Möglichkeit gibt, Bilder zu übernehmen, indem man diese mit den notwenigen Angaben verseht. Trotzdem darf man die negativen Aspekte nicht aus den Augen verlieren!
Denn einerseits können Texte im Internet leicht geändert oder sogar gelöscht werden. Das kann dazu führen, dass es nicht mehr möglich ist, den angegebenen Link zu einem Text zu öffnen, und somit den glaubwürdigen Beweis bzw. den Text mit dem verwendeten Zitat nicht nachweisen kann.
Doch zum Glück gibt es auch hier einige Tipps die Jeden davor bewahren können:
  • Fertige eine Kopie des Textes an oder speicher ihn auf einer CD-Rom ab, sodass die Belege jederzeit vorgelegt werden können.
  • Archieviere die entsprechende Seite, da die Website zwischenzeitlich geändert oder gelöscht werden kann.
  • Speicher die Website bei einem kostenlosen Dienst ( Bsp.: WebCite ) ab. Anschließend ist es nur wichtig, dass in dem Zitat auf die archivierte Seite verlinkt wird.

Mit Hilfe von diesen Tipps lassen sich die negativen Aspekte sofort wieder ausgleichen und entkräften, da man diese vorbeugen kann. Man sollte sich genau über die Folgen informieren bevor man ein ausgewähltes Bild übernimmt.


Doch was wäre ein Unterricht ohne etwas Spaß?
Um dieser „Anforderung“ gerecht zu werden, haben wir unseren Mitschülern die Aufgabe gegeben, ein kleines Quiz, welches auch als Spiel dient, zu gestalten bzw. zu erarbeiten.
Diese Ratespiele, welche mit Hilfe von Kahoot erstellt wurden, kann man bei der Quellenangabe wiederfinden, um natürlich sein Wissen zu überprüfen 🙂


 Quellen

 

Unsere Informationen zum Thema ,,Rechtliches im Internet“ haben wir dem Grundgesetz entnommen.
Die Bilder stammen aus unserer Prezi, als auch Edmodo, da wir die umgesetzten Aufgaben davon entnommen haben.
Zwar haben wir einige Folien unserer Prezi in unserem Beitrag schon verwendet, jedoch gibt es weitere, die man sich gerne anschauen kann:

https://prezi.com/embed/sh5ptxrslcsy/?bgcolor=ffffff&lock_to_path=0&autoplay=0&autohide_ctrls=0&landing_data=bHVZZmNaNDBIWnNjdEVENDRhZDFNZGNIUE43MHdLNWpsdFJLb2ZHanI0VTUrVGNMNkg2ZXFseFRidFluS3RmKy9RPT0&landing_sign=kl4JOWXTEzlaPrrM_9wHR9lMgTFwDFjzV3Ww7cwItmY

weitere Quellen ( Zitierregel) :

http://studi-lektor.de/tipps/zitieren/internetquellen-zitieren.html?variante=2, 02.03.17

https://www.wissenschaftliches-arbeiten.org/zitierregeln/internet-seiten.html , 02.03.17


Hier die Kahoots :

 

 

 

 

 


Wir hoffen, dass euch der Beitrag gefallen hat und ihr mehr über dieses spannende, komplizierte und natürlich auch wichtige Thema erfahren konntet. 🙂
Bei Fragen stehen wir euch natürlich jederzeit zur Verfügung!
Liebe Grüße,

    Noelle                  ,                  Emily                   ,                     Lea                   🙂

Faszination YouTube

In den letzten Wochen haben die SchülerInnen unseres Seminarkurses Web 2.0 Tools und Apps vorgestellt, diese Phase ist nun abgeschlossen. In den nächsten Wochen unterrichten die SchülerInnen in Dreier-Gruppen zu unterschiedlichen (vorgegebenen) Themen, die per Etherpad ausgewählt werden konnten. Dabei sollen u.a. auch die Tools zum Einsatz kommen.

Der Seminarkurs trifft sich im ersten Schulhalbjahr jeden Freitagnachmittag für drei (Schul-)Stunden.
Der Seminarkurs trifft sich im ersten Halbjahr jeden Freitagnachmittag für drei (Schul-)Stunden.

Um den Teilnehmern des Kurs einen Eindruck zu vermitteln, wie ihre Unterrichtsstunden ablaufen könnten und wie wir uns den entsprechenden Beitrag hier im Blog vorstellen, starteten wir mit einer Unterrichtseinheit zum Thema „Faszination YouTube“, die wir hier dokumentieren.

Grundlage unseres Unterrichts war diese Prezi:

Zusätzliche Informationen, die wir ergänzend zu den Folien angesprochen haben, findet man hier.

YouTube fasziniert, auch uns. Deshalb war uns wichtig, die beeindruckenden Aspekte zu Beginn hervorzuheben, und natürlich wollten wir möglichst viel Gelegenheit bieten, Videos auch anzusehen, um darüber reden zu können.

Infografik: Die YouTube-Stars im Juni | StatistaDoch welche Videos auswählen? Sucht man im Netz nach Informationen zu angesagten YouTube-Kanälen, macht sich schnell Ernüchterung breit. Zum einen findet man kaum aussagekräftige, neutrale Übersichten, zum anderen sind glückliche Funde meist veraltet: Außerdem interessierte uns, welche Kanäle/Videos unsere Schülerinnen und Schüler gut finden, und es war uns klar, dass sie die eigentlichen Experten in diesem Bereich sind.

Um der Vielfalt der gängigen YouTube-Kategorien Herr zu werden, verbanden wir die Frage nach den aktuellen Lieblings-YouTubern deshalb mit der Hausaufgabe (per Anleitungsvideo), diese in entsprechende Listen innerhalb des Programms Trello einzufügen:

youtube_ha_edmodo
Reaktionen auf unseren Hausaufgaben-Post in Edmodo (unserer Austauschplattform, die im Aufbau an Facebook angelehnt ist).
Arbeiten mit Trello
Der Kurs während des Unterrichts bei der Arbeit im Trello Board, die Beispiele der Mitschülerinnen und Mitschüler wurden gesichtet und ergänzt.
YouTube Kategorien
Das Board ist öffentlich und kann hier oder über die Prezi eingesehen werden.

Trello Abstimmung

Per Sticker wurde darüber abgestimmt, welche Videos gemeinsam geschaut und besprochen werden.

Kritische Punkte
Das Video, welches die meisten Stimmen bekam, hat uns als Lehrer „kalt erwischt“, da es während des Unterrichts gepostet wurde. Es hat uns in eine lange Diskussion mit den Schülern verwickelt (tatsächlich beteiligten sich unsere Schülerinnen an dieser Diskussion kaum). Wir möchten dieses Video hier nicht verlinken, da es auch, noch während des Unterrichts, von einem Schüler wieder aus dem Board gelöscht wurde.

Der Inhalt des Videos, kurz umrissen: Eine Aneinanderreihung von Originalaufnahmen, die u.a. islamische Rituale zeigen und Filmanimationen, in denen Osama bin Laden mit einer Gang tanzt. Das Ganze in schnellen Schnittfolgen mit einem treibenden Beat hinterlegt und immer wieder mit gewalttätigen Szenen durchmischt, vor allem mit explodierenden Bomben. Zusammen mit rucksack- und turbantragenden Männern, die immer wieder auftauchen, entsteht sofort das stereotype Bild bzw. bereits das Vorurteil des „Bombenlegers muslimischer Herkunft“.

Erstaunt hat uns, dass uns niemand aus dem Kurs diese Botschaft des Videos benennen konnte. Wir fragten zunächst danach, was die Faszination dieses Beitrags ausmacht. Genannt wurde die Musik, dass es gut gemacht und vor allem, dass es witzig sei. Bei der Frage nach den kritischen Punkten zu diesem Video wurden „nur“ die gewaltverherrlichenden Szenen benannt, aber in keinen islamfeindlichen Zusammenhang gestellt.
Der Hinweis darauf brachte allerdings keine Einsicht. Im Ansatz nachvollziehbar war das Argument eines Schülers, der meinte, dass er das Video als Satire betrachtet. Satire hat natürlich nicht den Anspruch „politisch korrekt“ zu sein. Das Problem war und ist für uns allerdings, dass das Video weit über Satire hinaus geht und vielmehr als Hetze verstanden werden muss. So verwundert es auch nicht, dass man es auf extrem islamfeindlichen Seiten im Netz wiederfindet.

Diese lange Diskussion hat uns auch nach dem Unterricht noch beschäftigt. Wir fragten uns, ob sich die Schüler tatsächlich so bedroht fühlen, um so ein Video als Kompensationsgrund anzuführen oder sie zu unreflektiert sind, um zu bemerken, dass sie Vorteile weiter schüren, indem sie es liken und teilen.

Nach dieser unerwarteten Wendung war es zunächst nicht ganz leicht, den Faden, den wir uns zurecht gelegt hatten, wieder aufzunehmen.

Influencer Relations
Wie erwartet war den Schülerinnen und Schülern der Einfluss und der Aspekt der Schleichwerbung am Beispiel des Primark Hauls von Dagi Bee und BibisBeautyPalace relativ schnell klar, da vor allem die Schülerinnen ihrem Alter entsprechend kaum noch zu deren Abonnenten bzw. Fans gehören.
Anders verhielt es sich allerdings, als wir die Influencer Relations von Lets Playern ansprachen. Ein mögliche kommerzielle Verbindung zwischen den Spieleherstellern und den kommentierenden YouTubern wurde hier, vor allem von den Schülern, kategorisch ausgeschlossen. Alleine die Versicherung des kommentierenden Players, dass eine solche nicht bestünde, reichte dabei als Argument aus, da die Glaubwürdigkeit offensichtlich uneingeschränkt akzeptiert wird. Mit Vehemenz verteidigten die Schüler die LetsPlayer gegenüber unseren Vorbehalten.
Ursache mag ein hoher zeitlicher Konsum und der damit verbundene Aufbau eines enormen Vertrauensverhältnisses sein. Auch ein Hinweis darauf, dass bei Productplacement nicht alle Vergütungen anzugeben sind, führte zu keiner kritischeren Einstellung.

Content Marketing

Wie bei den Influencer Relations  ist auch hier das Ziel, Werbung so zu gestalten, dass sie nicht oder nicht sofort als Werbung erkannt wird. Als perfektes Beispiel dient hier das Video FIRST KISS von Wren (Modemarke) mit inzwischen 118 Millionen Klicks. Die von Wren initierte virale Spirale (Verbreitung über weitere soziale Netzwerke), die gleichzeitig mit der Veröffentlichung des Videos in YouTube gestartet wurde, führte zu einer Erhöhung des Absatzes der Kleidung von Wren um 140%.

Frage einer Schülerin: „Wenn man doch gar nicht merkt, dass es Werbung ist, warum ist es dann Werbung“?
In dieser Diskussion wurde deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler dachten, von solchen Videos nicht beeinflussbar zu sein. Sie waren sich nicht darüber klar, dass bei der entsprechenden Reichweite und der Verbreitung über alle sozialen Kanäle Auswirkungen auf das Kaufverhalten stattfinden. Sei es direkt oder indirekt über die entstandene Kritik, da das Video am Anfang (wie beabsichtigt) nicht als Werbung wahrgenommen und später entlarvt wurde.
Unter Umständen wäre hier ein Vergleich mit dem Fitnesshype innerhalb der Schülerschaft angebracht gewesen, der durch die sozialen Netzwerke ausgelöst bzw. beeinflusst und unterstützt wird. Einhergehend mit der Vermarktung und dem Verkauf zugehöriger Produkte.

Mannequin Challenge

Als Abschluss unserer Unterrichtsstunden hatten wir drei Mannequin Challenges geplant, eine Idee, die bei den Schülerinnen und Schülern sehr großen Anklang fand. Diese Challenges sollten mit Hilfe eines kleinen Drehbuchs in Trello organisiert werden.
Aus Zeitgründen erfolgte über Trello allerdings nur noch die Verteilung des Kurses auf drei verschiedene YouTube-Kategorien. Diese wurden in einer gemeinsam aufgenommenen Challenge umgesetzt. Was wir im Nachblick sogar besser finden.

Beim Veröffentlichen unseres Videos in YouTube verwendeten wir den „zugehörigen“ Musiktitel der BlackBeatles, was seit 1. November 2016 aufgrund der neuen Nutzungsbedingungen möglich ist
(siehe auch Artikel des LMZ: „Einigung zwischen YouTube und der Gema – freie Bahn für die Videoproduktion?“). Das bedeutet allerdings auch, dass das Video monetarisiert und Werbung eingeblendet wird, wenn die rechtlich eingeforderten Angaben über die verwendete Musik im Beschreibungstext verlinkt werden.
Da diese Werbung über Flash abgespielt wird, kann das Video nicht auf Smartphones oder Tablets angesehen werden, da deren handelsüblich installierte Browser Flash nicht unterstützen.

Fazit
YouTube ist eine große, spannende, lehrreiche, spaßige, mitunter aber auch erschreckende Welt. Das Eintauchen in diese Welt gibt es allerdings nicht umsonst.
Es erfordert die Kompetenz des Nutzers, reflektiert mit auftauchenden Einflüssen umzugehen, um sich eine gesunde Distanz, Mündigkeit und Individualität zu bewahren.


Quellen
Zur grundlegenden Vorbereitung unseres Unterrichts nutzten wir folgende Quellen:

Direkt zitierte Aussagen bzw. weitere Quellen sind in unserer Prezi und im erläuternden Google Doc angegeben.

Michael Frey & Sabine Strauß