Cybermobbing

Im Laufe unseres Seminarkurses war es kurz vor Weihnachten an der Zeit, unser Thema für die abschließende Seminararbeit festzulegen. Da uns einige Vorschläge geboten wurden, war es zu Beginn schwer fündig zu werden. Trotz dieser Auswahl konnten wir uns schnell einigen und wählten das Thema ,,Cybermobbing“ für unsere Arbeit. Mit der Zeit stieg die Motivation immer mehr an und das Interesse in diesem Bereich nahm zu. Gründe dafür waren die Aktualität, als auch die dadurch gestiegene Aufmerksamkeit bezüglich des Mobbings.

Doch Moment mal…

Was versteht man tatsächlich unter dem Begriff ,,Cybermobbing“?
Lässt sich dieser mit der Wortbedeutung bzw. Definition des “normalen“ Mobbings gleichsetzen oder gibt es Unterschiede?

Mithilfe von Recherchen wollten wir diesen Fragen (und natürlich weiteren Informationen) auf den Grund gehen.
Es beanspruchte zunächst nicht viel Arbeit die wichtigsten Punkte darüber zu erfahren, da es uns erlaubt war, die bereits vorhandenen Recherchen und Beiträge des letzten Seminarkurses in Relation mit diesem Thema zu nutzen. Später jedoch stellten wir fest, dass es uns nicht genügt und wir die Suche nach weiteren Informationen erweitern müssen. Überraschend dabei war die Anzahl der Seiten, welche sich bei unserer Suche ergab. Doch durch diese Beobachtung bzw. Feststellung bestätigte sich die zunehmende Aktualität des Themas. Alle Seiten waren sehr umfassend und hilfreich, jedoch bemerkte man, dass sich die Informationen nach und nach doppelten und wiederholten.
Am Ende unserer Recherche angelangt, sammelte sich einiges an Material an, mit welchem wir eine Seminararbeit fertigstellen konnten.

Doch mit dieser Feststellung ergab sich folgende Frage:

,,Wie können wir das ausgewählte Thema neben unserem Beitrag konkret umsetzen, sodass ein sogenanntes “Produkt“ entsteht, welches die Nachhaltigkeit unserer Arbeit umfasst bzw. enthält?“

Das Ergebnis unserer Überlegungen war es, ein Vortrag in Form eines Unterrichts in einer Schulklasse unserer Schule zu gestalten. Anschließend soll das im Unterricht erarbeitete Material dazu dienen, eine Stellwand zu entwerfen, die in der Schule ausgestellt werden soll. Dadurch wird unser Produkt, welches neben dem Vortrag auch die Stellwand ist, zugänglich für alle weiteren Schülerinnen und Schüler der Schule sein, sodass diese ebenfalls in den Kontakt mit dem Thema ,,Cybermobbing“ kommen können.
Für uns war es bei der Gestaltung der Stellwand wichtig , etwas zu entwerfen, das auf einen Blick erfasst und verstanden werden kann. Unser Ziel beinhaltete den Anreiz an dieser Wand stehen zu bleiben und die damit verbundene Auseinandersetzung. Somit stand fest, dass keine langen Artikel oder Berichte die Wand ausschmücken, sondern kurze und überschaubare Texte.
Da wir beide jedoch noch mehr Nachhaltigkeit im Fokus hatten, gestalteten wir einige Flyer für die Schülerinnen und Schüler der Schule, wie Handouts unseres Vortrags und einen durch Inspiration selbst entworfenen ,,Erste-Hilfe-Plan“, welcher den betroffenen Menschen helfen soll, sich aus der Situation bzw. Rolle des Opfers zu befreien. Speziell dieser Plan sollte in unseren Beitrag eingefügt werden, um eine größere Reichweite zu erzielen.

Nun stand so ziemlich alles fest.

Wir hatten die benötigten Informationen und einen Plan, der einerseits die Umsetzung des Themas und andererseits die resultierende Nachhaltigkeit durch das Produkt umfasst.
Somit konnten wir mit der Kleinarbeit anfangen und unsere Vorstellungen in Bezug auf den Vortrag verschärfen.

Da die Informationen bereits gesammelt waren, musste man diese nur noch zusammenfassen, um daraus eine ,,Prezi“ zu entwickeln, welche unseren Vortrag bzw. Unterricht begleiten und unterstützen soll. Mithilfe dieser ,,Prezi“ konnte anschließend ein Handout verfasst werden. All diese Aufgaben übernahm Noelle, da sie sich mit dem Programm besser auskennt und dadurch die Arbeit schneller umsetzen konnte. Schließlich verfasste sie zudem das Handout.

In dieser Zeit war es Glorias Aufgabe, ein Plakat zu entwerfen, welches die Hauptkomponenten von ,,Cybermobbing“ zusammenfasst. Gleichzeitig kann es während des Unterrichts als Leitfaden dienen.

Hier ist unser ,,Hilfe-Plan“ zu sehen, welcher ebenfalls in den Quellenangaben in größerem Format wiederzufinden ist.

Nun fehlte ein letzter wichtiger Punkt, welcher noch abgehakt werden musste, und zwar der ,,Erste-Hilfe-Plan“ gegen diese Art von Mobbing.
Gemeinsam fertigten wir den Plan an.
(Wie bereits erwähnt unterstützten uns hier einige Inspirationen von Internetseiten.)

Abgesehen von den Proben, die vor der endgültigen Präsentation noch zu halten sind, ist alles weitere fertiggestellt.

 

 


Zwar ist bis zu diesem Zeitpunkt alles problemlos verlaufen, jedoch trat nun auch leider die andere Seite ein, welche einen eher negativen Aspekt behandelt.
Erst als es darum ging einen passenden Termin zu finden, an welchem unser Vortrag stattfinden sollte, kam es zu den ersten Problemen. Diese lagen in erster Linie darin, dass wir als Schülerinnen durch das stattfindende Abitur einen veränderten Stundenplan hatten und zusätzliche Schulveranstaltungen die Terminfindung erschwerten.

Zudem war es notwendig mit der Schulleitung abzuklären, ob es überhaupt möglich ist, eine Stellwand in unserer Aula aufzustellen.
Zum Glück erwies sich dies als problemlos, sowie auch die damit verbundene Organisation.

Der Tag der Präsentation bzw. des Unterrichts kam immer näher und wir gewannen nun durch die Proben an Sicherheit, sodass nichts mehr schieflaufen konnte.

Herr Frey, einer der leitenden Lehrer des Seminarkurses, teilte uns auf Wunsch eine 7. Klasse zu, welcher wir das Thema ,,Cybermobbing“ näher bringen durften.
Typisch für solch eine Klassenstufe ist die Aufgewecktheit, welche zwei Seiten aufzeigt:
Einerseits bedeutete dies für uns, dass wir es womöglich anstrengend haben werden, da die Schülerinnen und Schüler dieser Klasse sehr laut und unaufmerksam sein werden.
Andererseits hofften wir aufgrund der aufgeweckten Art der ‚Kinder‘ auf eine gute Mitarbeit.

Sowohl die eine, als auch die andere Seite bestätigte sich im Laufe unseres Vortrags, was uns sehr überraschte und im Nachhinein auch freute.


Doch nun zum Ablauf unserer Präsentation:

Wir starteten mit einer kurzen Vorstellung unsererseits und erklärten worum es bei dem heutigen Unterricht gehen wird.

Diese Einführung ermöglichte uns eine direkte Fragerunde, da wir diese mit der Frage, was man eigentlich unter ,,Cybermobbing“ verstehe, eröffneten.

Überraschenderweise meldeten sich einige Schülerinnen und Schüler, welche konkret sagen konnten, was dieser Begriff bedeutet. Aus diesem Grund lies sich feststellen, dass sie nicht das erste Mal mit diesem Thema konfrontiert wurden.
D
ie Antworten, welche sich hieraus ergaben, glichen der “richtigen“ Definition sehr, sodass keine direkten Beispiele genannt werden können.

Die uns als richtig erscheinende Definition lautet:

Cybermobbing ( auch bekannt als Cyber-Bullying oder Internet-Mobbing ) umfasst Bedrohungen, Belästigungen sowie Beleidigungen, welche mit Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel über einen längeren Zeitraum gegen eine Person gerichtet werden.


Um von Anfang an klarzustellen, welche Personen an diesem “Prozess“ des Cybermobbings beteiligt sind, gingen wir auf unser angefertigtes Plakat ein, welches teilweise abgedeckt war und nur die beiden Hauptbeteiligten (Opfer und Täter) zeigte.
Das Plakat diente wie vorgesehen für einen Leidfaden durch die Präsentation, denn nach und nach wurde auch die genauere Unterteilung der Beteiligten aufgedeckt, sodass eine vollständige Zusammenfassung der Personen entstand.

Nun soll das Plakat auch in diesem Beitrag als Leitfaden dienen.

Konzentrieren wir uns zuerst auf die Täter, so lässt sich im Allgemeinen bereits sagen, dass diese aus jeder Altersgruppe stammen können sowie auch von jedem Geschlecht. Aus diesem Grund kann das Mobbing schon in jungen Jahren stattfinden, z.B. in der Schule, oder erst später, wenn man in einem Beruf tätig ist. Zusätzlich ist es möglich, dass der Täter aus einer einzelnen Person oder aus einer Gruppe besteht.

Die Rolle des Täters wird in zwei Bereiche unterschieden: Passiv und aktiv.

Unter dem passiven Täter versteht man Mitläufer oder Zuschauer. Entweder entziehen sie sich der Situation komplett und sind nicht daran beteiligt oder sie unterstützen den Täter und bekräftigen ihn. Sobald sich eine Person entzieht und nichts unternimmt, sondern nur zusieht, kann dem Opfer nicht geholfen werden. Deshalb zählen die genannten Zuschauer ebenfalls zu den passiven Tätern, da sie durch ihr Verhalten eher auf Seite des Haupttäters stehen. Gründe für deren Verhalten sind der Gruppenzwang oder der Eigenschutz selbst in die Rolle des Opfers zu rutschen.

Im Gegensatz dazu steht der aktive Täter – vergleichbar mit dem Haupttäter.
Charakteristisch ist das stark vorhandene Selbstvertrauen und eine positivere Einstellung gegenüber Gewalt. Aufgrund des Selbstbewusstseins fällt es diesem Täter nicht schwer, sich ein Opfer zu suchen und dieses zu belästigen und mit Beleidigungen zu konfrontieren.

Jedoch sind sich die Täter, sowohl passiv als auch aktiv, den daraus resultierenden Konsequenzen und Gefahren ihres Handelns nicht bewusst!


Bezüglich der Rolle der Opfer ist ebenfalls zu erwähnen, dass Menschen von jeder Altersgruppe sowie Geschlecht betroffen sein können. Es sind jedoch oft Menschen, welche nicht so sind, wie es die „Norm“ der Gesellschaft ihnen vorschreibt. Dies muss jedoch nicht immer der Fall sein.

Wie auch bei dem Täter wird hier unterschieden, und zwar zwischen passivem und provozierendem (aktivem) Opfer.

Charakteristische Merkmale dabei sind:

                             Passiv

                       Provozierend

still ; ängstlich ; schwach

aggressiv ; reizbar

nicht selbstbewusst

Verhalten:

Verhalten:

Rückzug

Gegenattacken

wehren sich nicht

 → können selbst zum Täter werden!

Natürlich stellt man sich schnell die Frage, wie es überhaupt zu dieser neuartigen Form des Mobbings kommen kann. Diese Frage lässt sich bereits mit einem Punkt beantworten.

Denn der Auslöser dafür ist die gestiegene Nutzung von elektronischen Kommunikationsmitteln. Darunter versteht man technische Geräte wie das Smartphone, der Computer bzw. das Laptop oder auch das Tablet.
Vergleicht man diese Nutzung mit früher, zu der Zeit als wir unser erstes Handy bekommen haben, ist der Fortschritt zu heute gewaltig. Ein Unterschied liegt darin, dass die heutigen Geräte den Zugriff auf das Internet und damit verbunden auf die sozialen Netzwerke ermöglichen, welche früher noch nicht so stark im Umlauf waren.

Außerdem können durch die Fähigkeit der Video- und Fotoaufnahme Geschehnisse schnell und einfach im Internet hochgeladen werden – vor allem auf den Plattformen der sozialen Netzwerke: Facebook, Twitter, Snapchat, Instagram, Youtube und WhatsApp.                                                                    Bildergebnis für snapchat        Bildergebnis für instagram   Bildergebnis für youtube      

Dadurch kann eine bestimmte Situation bzw. ein Ereignis problemlos herumgehen und eine große Gruppe an Menschen mit diesen neuen Informationen unterhalten.

Aufgrund dieser gestiegenen Nutzung, bereits schon in jungen Jahren, muss vor den lauernden Gefahren im Internet gewarnt werden. Wichtig dabei ist nämlich, dass man sich den meisten nicht bewusst ist oder diese zum Teil stark unterschätzt.
Deshalb halten wir es für notwendig, dass Jugendliche früh genug über Gefahren aufgeklärt werden.

Darunter fällt besonders der Aspekt, welcher sich auf die Angriffsfläche bezieht. Man sollte darauf achten, was man im Internet postet, da all diese Veröffentlichungen die Angriffsfläche erweitern und vergrößern können.
Die Wahrscheinlichkeit, dass man in die Rolle des Opfers rutscht, ist deshalb nicht sehr gering. Natürlich lässt sich dies verhindern, indem man die Angriffsfläche minimiert.

Dazu bieten sich folgende Tipps an:

• überlegen, ob das, was man ins Internet hochladen möchte, wirklich dort hin gehört

Profilangaben gering halten
E-Mail Adresse, Geburtsdatum, Alter, … gehören nicht ins Netz!

• statt dem richtigen Namen lieber einen Spitznamen angeben, sodass der Täter bereits hier
Schwierigkeiten hat, euch zu konfrontieren

• privates Konto bevorzugen (wenn möglich)
Kontrolle über die Menschen, die euch folgen möchten ( Bsp.: Instagram)

Alles in Einem kann man zusammenfassend sagen:
Achtet darauf was ihr im Internet postet, denn das Internet vergisst nie!!!
All das, was von einer Person hochgeladen und veröffentlicht wurde, kann später gegen sie verwendet werden.


Wie bereits erwähnt und nun hoffentlich klar ist, bietet ,,Cybermobbing“ den Tätern die “Möglichkeit“ im Internet zu mobben. Damit verbunden besteht ein grundlegender Vorteil: Die Anonymität des Täters. Dies bedeutet, dass das Opfer nicht weiß, wer sich hinter der jeweiligen Identität tatsächlich verbirgt. Außerdem sorgt die Anonymität dafür, dass Menschen hemmungsloser sind. Die Täter stehen dem Opfer nicht direkt gegenüber, sodass sie die Reaktion der Opfer auf ihre Taten nicht sehen können.
Außerdem entsteht diese Art des Mobbings z.B. aus Langerweile oder Spaß. Jedoch ist der Aspekt bezüglich des Spaßes eine ernstzunehmende Sache, da aus der zunächst bestehenden Scherzerei sehr schnell Ernst werden kann. Dies basiert auf der Feststellung, dass jeder Mensch individuell auf gewisse Nachrichten reagiert, weil man diese bereits auf verschiedene Weisen aufnimmt. Dementsprechend darf solch eine Situation nicht unterschätzt werden.

Lügen und Gerüchte, sowie peinliche Fotos und Videos, welche verbreitet werden, unterstützen die Vorstellung wie im Internet gemobbt wird.
Vor allem im Bezug auf unvorteilhafte oder peinliche Fotos und Videos des Opfers, besitzt der Täter die Kontrolle, weil er dieses Material zur Erpressungen bzw. Bedrohung nutzen kann.
Daraus ergibt sich ein Vergleich, welcher die Rolle des Opfers mit einer Marionette gleichsetzt. Außerdem muss man hinzufügen, dass die Position der beiden Protagonisten innerhalb des Cybermobbings unterschiedlich ist – der Täter steht deutlich über dem Opfer, was darauf hindeutet, dass dieses unterlegen und schwächer ist.

Spätestens an diesem Punkt sollten sich Außenstehende fragen, wie das Opfer mit solch einer Situation umgeht und wie es auf diese reagiert.
Denn ist es möglich, dass es zu schweren Folgen kommen kann?
Auf diese Frage gibt es nur eine Antwort: JA!

Einige Beispiele für Konsequenzen im Bezug auf das Opfer sind:

körperliche und psychische Schäden

• Verhaltensänderungen
Herunterspielen und Verharmlosen der Situation ; Opfer frisst alles in sich hinein

• findet keinen Ausweg / Hilfe
Suizidgedanken (?)

Natürlich gibt es viele Abweichungen, da jeder Mensch anders auf die Geschehnisse reagiert.

Manchen gelingt es und sie können über diesem Mobbing stehen, da ein gesundes Selbstvertrauen vorhanden ist. Mithilfe von diesem Gefühl werden sie daran erinnert, dass der Täter sie nur verletzen möchte.
Im Gegensatz zu dieser Art von Mensch / Opfer, gibt es leider auch jene Art, auf welche die genannten Folgen zutreffen können.


Im Folgenden sind wir bei unserem Vortrag auf die Konsequenzen bezüglich des Täters eingegangen. Diesen Punkt sahen wir als sehr wichtig an, da viele Menschen nicht wissen, dass auch für den Täter einige Folgen existieren. Deshalb sind wir im Laufe unseres Vortrags darauf eingegangen, gegen welche Gesetze der Prozess des Cybermobbings verstoßen kann.
Denn Cybermobbing an sich ist nicht strafbar. Trotzdem kommt Cybermobbing ohne Straftaten so gut wie nie vor. Denn allein eine Beleidigung verstößt gegen das Gesetz. Aber auch gegen die Gesetze §186 die üble Nachrede und §201 Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes wird dabei verstoßen.

Als wir anschließend die Frage stellten, was die beiden Paragraphe bedeuten, wusste von den Schülerinnen und Schülern keiner die Antwort. Unserer Meinung nach war dieses noch nicht Vorhandensein des damit verbundenen Wissens nachvollziehbar, denn auch wir mussten diese Begriffe erst einmal Nachschlagen bevor wir uns über die genauere Bedeutung im Klaren waren.


Bereits am Anfang stellten wir uns schon die Frage was bei ,,Cybermobbing“ anders im Vergleich zu dem herkömmlichen Mobbing ist. Denn bei unserer Recherche stießen wir auf verschiedene Definitionen, welche uns anreizten einen Vergleich zwischen den Mobbingarten in unsere Arbeit einzubeziehen.

Aus diesem Grund die Frage:
,,Was unterscheidet Cybermobbing von dem herkömmlichen Mobbing?“

Der wohl offensichtlichste Unterschied besteht darin, dass Cybermobbing im Internet stattfindet – somit in einem virtuellen Raum – und das “normale“ Mobbing in der Wirklichkeit.
Außerdem können die Täter im Internet ihre Taten anonym ausüben, was in der Realität so gut wie unmöglich ist, da sich Täter und Opfer direkt gegenüber stehen. Das gravierende an Cybermobbing jedoch ist, dass das Mobbing jeder Zeit stattfinden kann, was es unserer Meinung nach so schrecklich macht. Während das herkömmliche Mobbing zu Hause endet, ist Cybermobbing in der Lage die Opfer bis in ihren privaten Raum zu verfolgen und somit dauerhaft zu belästigen.

Da ein Vergleich nicht nur aus Unterschieden besteht, sondern auch aus Gemeinsamkeiten, haben wir hier einen Aspekt, der auf die jeweiligen Mobbingarten zutrifft:
Die Auswirkungen sind jeweils unbekannt und nicht steuerbar.

Doch was wäre ein Vortrag über das Thema ,,Cybermobbing“ ohne Tipps wie man dagegen vorgehen kann?

Das Ziel unserer Präsentation liegt natürlich nicht nur darin Menschen über ,,Cybermobbing“ zu informieren, sondern auch einen Ausweg aus der Rolle des Opfers zu zeigen bzw. zu geben. Deshalb haben wir uns überlegt, was das Opfer und auch Außenstehende tun können, um gegen die derzeitige Situation vorzugehen.

Diese Frage gaben wir an die Klasse weiter, um diese während des theoretischen Teils des Unterrichts einzubeziehen. Überraschenderweise wussten die Schülerinnen und Schüler auch hier die richtigen Antworten. Auch an diesem Punkt schien es so, als haben sie sich bereits mit dem Thema auseinandergesetzt, da einige Vorschläge geliefert wurden, welche wir uns ebenfalls überlegt hatten.

Der erste Schritt besteht darin, nicht auf die Nachrichten einzugehen. Wenn der Täter es nicht speziell auf eine Person abgesehen hat, so erledigt sich das Ganze schon von selbst.
Kommt es jedoch zu Verschärfungen und die Nachrichten hören nicht auf, so muss man sich über einige Aspekte informieren, wie beispielsweise über die Folgen des Täters. Da dessen Folgen hauptsächlich in den rechtlichen Bereich fallen, sollte man die Suche nach Recht und Gesetz in den Blick nehmen.
Sind jedoch Videos oder Fotos erst einmal im Netzt gelandet, ist es schwer diese zu löschen, weil sie eine gewaltige Reichweite erzielen können.

Trotzdem ist dieser Gedanke nicht ganz unmöglich. Es existiert nämlich die Möglichkeit die Löschung von Daten auf sozialen Netzwerken zu beantragen. Zwar ist das bestimmte Foto nicht mehr auf der Plattform vorhanden, jedoch weiß man nie wo es schon überall herumgekommen ist.
(→ s.o. : Das Internet vergisst nie!!!)

Die genannten Punkte sind natürlich sehr hilfreich und können dem Opfer helfen, jedoch ist das Wichtigste in dieser Situation, sich eine Vertrauensperson aufzusuchen. Dieser Aspekt wurde von einem Mädchen der Klasse vorgeschlagen und zudem als selbstverständlich angesehen. Jedenfalls können solche Personen dem Opfer beistehen und es durch diese schlimme Zeit begleiten. Zudem geben sie dem Betroffenen das Gefühl nicht allein zu sein und bestärken es dadurch. Die Möglichkeit, das Gefühl des Selbstvertrauens zurückzugewinnen, ist wieder vorhanden.
Es kostet zwar viel Überwindung sich einer Person anzuvertrauen, jedoch kann sich daraus eine gewaltige Folge entwickeln: Verteidigung und Abwehr.
Das Opfer kann mithilfe der Person gegen den Täter vorgehen.
Dabei ist es wichtig zu beachten, dass man keine Gegenattacken startet, da man sonst selbst zum Täter werden kann!

Eine weitere Möglichkeit der Selbsthilfe ist außerdem die
Cyber-Mobbing Erste-Hilfe-App, welche von der EU-Initiative „klicksafe“ entwickelt wurde.
Als wir auf diese App zu sprechen kamen, versuchten wir diese durch Übertragung auf der Leinwand zu öffnen, um sie sichtbar für alle zu erklären.

Man startet mit der Wahl eines Guides, bei der man die Auswahl zwischen einem Jungen oder einem Mädchen hat, welcher/-s einem anschließend Tipps geben kann. Diese Ratschläge beziehen sich z.B. auf das optimale Verhalten des Opfers während des Mobbings. Auf diese Weise stellen sie eine Art Vertrauensperson dar, welche Opfern oft aufgrund des fehlenden Mutes in der Realität fehlt. Die ganze Sache ist außerdem anonym, sodass es manchen Menschen die Situation erleichtern könnte.

Dieses Video dient als „Aufklärungsvideo“ rund um die genannte App. Bei Interesse kann also gerne ein Blick hinein geworfen werden, da man viele Informationen erhält. Außerdem wird innerhalb der Aufnahme die App anschaulich dargestellt, sodass ein Einblick verschafft werden kann.

Um eine individuelle Beratung zu erhalten gibt es eine weitere Möglichkeit, und zwar eine kostenlose Seelsorge wie beispielsweise die ,,Nummer gegen Kummer: Tel.: 0800/111 03 33.


Der Abschluss unseres Vortrages wurde von einem Interview mit einem ehemaligen Mobbingopfer (Mädchen) ausgeschmückt. Einerseits wollten wir dadurch erreichen, dass wir noch einmal die Konsequenzen aufzeigen, die durch das Mobben im Internet auftreten können. Andererseits hat diese Person es geschafft, sich aus der Lage zu befreien. Sie fand den Ausweg in Dingen, welche ihre Leidenschaft zum Ausdruck bringen. Dadurch gewann sie ihr Selbstbewusstsein zurück und erkannte, dass sie ein Talent besitzt, das andere Personen nicht haben.

Nach dem Vortrag unsererseits war es an der Zeit, dass nun die Klasse etwas Praktisches erarbeiten muss. Wir wollten, dass jeder Schüler seine individuelle Meinung gegenüber ,,Cybermobbing“ auf kleine bunte Karten schreibt. Da es deren persönliche Meinung ist, war es ihnen überlassen, was sie auf die jeweiligen Karten schreiben.

Hier kann man die Klasse beim Arbeiten sehen. Alle Schülerinnen und Schüler bearbeiteten die Aufgabe sehr ernsthaft.

Insgeheim hofften wir natürlich auf viele verschiedene Meinungen, sodass es nicht zu Häufungen und Wiederholungen kommt. Denn im Anschluss sollte mithilfe dieser Kärtchen die geplante Stellwand gestaltet werden.
(Kleine Anmerkung: Die Karten haben wir im voraus organisiert.)

Überraschenderweise kamen viele tolle Meinungen zustande, mit Ausnahme von einem Zettel. All die Kommentare wurden sehr ernsthaft und zum Teil auch sehr umfangreich bearbeitet.
Auffallend dabei war, dass oft Dinge aufgegriffen wurden, welche wir im Laufe unseres Vortrages erwähnt haben. Natürlich hat uns diese Beobachtung sehr gefreut, da es als Zeichen für die Aufmerksamkeit der Klasse steht.

Um Außenstehenden, die unsere Schule nicht besuchen, trotzdem einen Blick auf die tolle Stellwand zu ermöglichen, kann man diese hier sehen:

Da wir in zeitlicher Hinsicht zu schnell waren und noch eine halbe Stunde zu füllen war, lag es an uns zu improvisieren. Also starteten wir eine offene Fragerunde, die sehr gut angenommen wurde. Es zeigte sich darin, dass sich sehr viele Schülerinnen und Schüler der Klasse geäußert haben, zum Teil auch Schüler, welche sich im Laufe des Vortrags nicht gemeldet hatten.

Eingeleitet wurde die Fragerunde mit der folgenden Frage:
,,Wie würdet ihr schlechte Kommentare, welche unter Beiträgen von bekannten Personen des öffentlichen Lebens wiederzufinden sind, verstehen? Würdet ihr diese als Mobbing betrachten oder eher nicht?“

Diese Frage sowie die passenden Antworten der Schüler darauf sind in einem der Videos, die in den Quellenangaben zu finden sind, enthalten.

Aufgrund der guten Mitarbeit fiel uns die Improvisation sehr leicht, weil sich ständig neue Fragen erübrigt hatten.
Eine weitere Frage bezog sich hauptsächlich auf unsere Präsentation, da wir speziell nachgefragt haben, ob die Klasse den Aufklärungsunterricht als sinnvoll empfand. Es war interessant zu wissen bzw. zu erfahren, wie die Schüler mit den neu gewonnenen Informationen umgehen. Auch diese Frage ist in einem der unten verlinkten Videos zu finden, jedoch möchten wir in diesem Zusammenhang einige Worte verfassen.

Viele der Schülerinnen und Schüler meinten, dass sie all die Informationen an Freunde oder Familienmitglieder, wie jüngere Geschwister, weitergeben werden. Sie möchten diese auf die Gefahren im Internet hinweisen und demzufolge auch warnen.
In Verbindung mit diesen Antworten wurden uns einige Komplimente bezüglich des Unterrichts gegeben. Aufgrund dessen verstanden wir diese als Bestätigung dafür, dass solche Aufklärungen mehr umgesetzt werden müssen.

Dafür gibt es verschieden Möglichkeiten:

• Mobbingbeauftragte in Schulen, welche die Schüler aufklären sowie Betroffenen helfen
können

Medienkompetenz der Eltern fördern, sodass auch sie die Kinder vor den Gefahren
warnen können

• mehr Aufklärungsunterrichte organisieren


Letzten Endes gingen wir gemeinsam mit der Klasse Schritt für Schritt unseren selbst erstellten ,,Erste-Hilfe-Plan“ gegen Cybermobbing durch.
Der Plan ist aufgeteilt in 10 Schritte, mit welchen man einen Ausweg aus der schrecklichen Rolle des Opfers bereits innerhalb des Mobbings findet.
Mit unserem Hilfe-Plan möchten wir mehr Menschen erreichen, sodass das Thema ,,Cybermobbing“ noch mehr in den Umlauf kommt und mehr an Aufmerksamkeit gewinnt.

Unsere Erwartungen an den Vortrag wurden komplett erfüllt. Natürlich basierte dies zum größten Teil auf der guten Mitarbeit der Schüler. Zu Beginn, als wir noch dabei waren alles vorzubereiten, war die Klasse sehr laut. Dies legte sich jedoch recht schnell, da wir mit dem Vortrag angefangen haben und es als interessant aufgenommen wurde, wodurch eine angenehme Stille entstand. Alle haben aufmerksam zugehört und mit einer Ernsthaftigkeit die gestellten Fragen beantwortet. Vor allem in Verbindung mit der ernsthaften Umgangsweise des Themas waren wir sehr erstaunt, da wir uns nicht vorstellen konnten wie “Kinder“ damit umgehen werden. Die gute Mitarbeit nahm uns schließlich den letzten Rest der vorhandenen Nervosität, sodass während des Unterrichts auch ab und an mal gelacht wurde und dadurch zwar die Lautstärke etwas anstieg. Nach einer kurzen Bitte, wieder etwas leiser zu werden, konnten wir problemlos fortfahren.

Am Ende unseres Vortrags, welcher übrigens 90 Minuten beanspruchte, waren noch einige Minuten zum Füllen vorhanden. Diese nutzten wir für eine wirklich tolle Sache. Wir drehten ein Video mit der Hilfe von der App ,,Snapchat, auf welchem die ganze Klasse die Worte: ,,Stop Cybermobbing“ , laut und deutlich sagt. Natürlich fand dies auf freiwilliger Basis statt, da wir keine Person dazu zwingen wollten. Generell war es den Schülerinnen und Schülern überlassen, ob sie auf Aufnahmen (Fotos oder Videos des Unterrichts) im Internet zu sehen sein möchten. Dies erübrigte sich jedoch mit dem Einverständnis von allen.
Nun ist es unsere Absicht, dass das Video ebenfalls in den Umlauf kommen soll, um die Menschen, so wie der Hilfe-Plan, auf Mobbing jeglicher Art aufmerksam zu machen.

Mit diesem Video möchten wir unseren Beitrag auch beenden, sodass zum Schluss die eigentliche “Message“ in Bezug auf unser gewähltes Thema für die Seminararbeit kurz vermittelt werden kann:

 

Quellen:

Im Folgenden sind unsere ,,Prezi“, das Handout und der ,, Erste-Hilfe-Plan“ zu finden.

,,Prezi“:  https://prezi.com/cinakslycuas/cybermobbing/#

 

 

Handout:

 

 ,, Erste-Hilfe-Plan“:          

Klicke auf das Bild, sodass es im Großformat erscheint.

                                                               

Und natürlich auch die Videos, welche Herr Frey während unseres Vortrags aufgenommen hat:
1)

2)

3)

 


Nach unserer Präsentation kümmerten wir uns um die Stellwand, an die wir die erarbeiteten Meinungen sowie das Plakat aufhängten.

Wir hoffen, dass euch der Beitrag gefallen hat und wir einen tollen Einblick in unseren Unterricht zeigen konnten. Falls Fragen aufkommen, beantworten wir sie euch sehr gerne. 🙂

Liebe Grüße,

 Gloria Marten und Noelle Kolbe   🙂

 

 

 

1.7 Ende des Projekts und Zukunftsaussichten

Willkommen bei unserem letzten Blogbeitrag. In diesem Beitrag dokumentieren wir unsere letzten Gedanken zu unserem Seminarprodukt und wollen einen Ausblick auf unsere weiteren Ziele und Errungenschaften geben.


Zusammenfassung der einzelnen Blogbeiträge:

In unserem allerersten Beitrag haben wir unser Projekt / unsere Seminararbeit erklärt und uns einzeln vorgestellt.

Im zweiten Beitrag erklären wir, was im Allgemeinen Instagram ist und in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man ein Konto/eine Seite erstellt.

Im darauffolgenden (dritten Beitrag) erklären wir, was man beim Bild hochladen und bei der Bildbearbeitung beachten sollte und wie man sein Profil angemessen gestaltet.

Nachdem wir erklärt haben, wie man am besten eine ansprechende Seite aufbaut, haben wir danach die einfachen Tipps aufgelistet, wie man seine Reichweite vergrößern kann.

Für fortgeschrittene, die mit Instagram sogar Geld verdienen möchten, haben wir den Beitrag 1.5 mit dem Thema Affiliate Marketing und dessen Nutzen auf Instagram gewidmet.

In unserem letztem Beitrag geht es um das Thema Influencer Marketing, anhand eines Beispiel der App “indaHash”


Zukunftsaussichten:

Wir haben das Ende unserer Durststrecke noch lange nicht erreicht, auch wenn wir nun unsere Seminararbeit abschließen. Unser fiktives Unternehmen DMA (Doesn’t mean anything, 2013) ist in mehreren Bereichen tätig. Nicht nur in Social Media wie YouTube und Instagram sondern auch im Fashion-Bereich mit DMA Lifestyle. Um die Probleme und Entwicklungsschritte einer Marke zu erforschen haben wir ein Selbstprojekt gestartet: Wir haben unser eigenes Logo entworfen, Klamotten bedruckt und diese versuchen wir nun zu vermarkten.


Tanktop mit unserem Logo
Unser original Logo
Pullover/Hoodie mit unserem Logo

 

 

 

 

 

 


Auch Instagram lassen wir nicht ruhen. Unsere Accounts bleiben weiterhin bestehen und wir versuchen weiterhin unsere Reichweite auszubauen. Der Account von Mateusz war unser Paradebeispiel in Sachen Instagram. Mit seinem Account haben wir versucht eine große Masse an Nutzer zu erreichen ( auch erfolgreich mit 1700 Abonnenten ) und Partnerprogramme mit Sportmarken einzugehen. Zurzeit haben wir uns für viele Affiliate-Programme beworben, aber momentan noch keine Rückmeldungen bekommen.


Für die Unterhaltungsseite haben wir beschlossen, diese aufzugeben, da dieser Markt schon gesättigt ist und für uns sich keine Zukunftsperspektive mehr ergibt.


Während der Erstellung des Produkts konnten wir einige Erfahrung sammeln. Zum Beispiel, dass es durchaus einen Unterschied macht, zu welcher Tageszeit man ein Bild postet. Dies lässt sich dadurch erklären, da die meisten Menschen Instagram eher abends benutzen während von 8:00 Uhr bis 15: Uhr die meisten User nicht ihr Handy benutzen.

Andererseits konnten wir auch feststellen, dass die “Instagram-Stars” doch nicht so unerreichbar sind. Wir konnten durch das Posten von Bildern Kontakt zu drei berühmten deutschen Bodybuildern aufnehmen. Das hat uns auch gefreut, da es eine Art von Bestätigung ist, auf dem richtigen Weg zu sein.


Wie man sehen kann, war die Witzeseite “bravejokes” nicht gerade erfolgreich. Der Hauptgrund für die geringe Abonnentenzahl ist, dass der Markt oder die Branche übersättigt sind. Das heißt, dass es zu viele andere Seiten in diesem Genre gibt, die genau das Gleiche machen. Somit blieb der erhoffte Erfolg aus und wir ließen die Aktivität stagnieren, um uns unseren Fitness-Seiten zu widmen. Diese waren deutlich erfolgreicher, wie man an Mateusz seinem Account gut sehen kann. Er hat binnen ein paar Monaten über 700 Abonnenten dazu gewonnen. Daraus lässt sich schließen, dass ein gewisser Bedarf in der Fitness-Branche vorhanden ist.

Außerdem ist es in diesem Bereich nicht ein Produkt das man behandelt, sondern seinen eigenen Körper, was etwas ganz besonderes/einzigartiges ist und von vielen Personen geehrt wird.


Ein weiteres Projekt, dass quasi das Ende unseres Projekt besiegelt hat, war die Präsentation im Medienzentrum Pforzheim. In dieser 90 minütigen Vorstellung haben wir versucht den 8. Klässlern so gut wie möglich Instagram und die beiden darauf vertretenen Marketingstrategien zu erklären. Das Interesse der Jugendlichen war bescheiden, jedoch haben wir unserer Meinung nach alles gut und verständlich erklärt. Die Meinung der Schüler stimmte meist auch mit unserer über ein. Zum Beispiel waren wir uns alle einig, dass es auffällig ist, wie viel Werbung auf Instagram zu finden ist. Jedoch immer noch weniger als bei anderen Social Media Plattformen wie z.B. Facebook.


Und somit widmen wir uns dem Schluss unserer Seminararbeit. Jeder von uns wird in einem kurzen Statement seine Meinung zu unserem Produkt und der Dokumentation niederlegen.

Aaron:

Eine Chance, um meine Hobbys Fitness und Wirtschaftsprozesse (im weitesten Sinne) zu verbinden und mit Instagram zu verdeutlichen. Da ich auch mein Studium im Wirtschaftsbereich ansiedeln werde, war das eine gute Erfahrung um tiefere Einblicke in Verhandlungen und Prozesse zu bekommen. Außerdem glaube ich, dass Instagram in nächster Zeit alle anderen Social Media Plattform überholen und besonders wichtig für die Marketing-Industrie wird.

Christian:

Das Produkt zeigt uns, wie man aus ein Hobby eine persönliche Vermarktung machen kann. Auf zukünftiger Hinsicht könnte aus der relativ “kleinen” Lifestyle-Seite, eine große Seite werden und vielleicht auch Gewinn erzielen, dass aber noch in weiter ferne ist. Die viele Arbeit hat sich im Endeffekt ausgezahlt.

Mateusz:

Ich fand die Seminararbeit hauptsächlich daher sehr hilfreich (vorallem für mich), da ich mich mit Instagram noch näher (als sonst) beschäftigen musste. Dadurch konnte ich mittlerweile zwei Affiliate Partner für mich überzeugen (XXL Nutrition & Team Change) und konnte sehr viele Abonnenten dazu gewinnen. Meiner Meinung nach wird Instagram in den nächsten paar Jahren sehr weit oben in der Rangliste der Top Social Media Plattformen bleiben, weshalb wir uns auch damals das Thema ausgesucht haben.


Falls ihr noch irgendwelche Fragen oder Anmerkungen habt, fühlt euch frei uns zu kontaktieren. Dies geht am besten im Kommentarbereich oder direkt über unsere Instagram-Accounts. Außerdem würden wir uns freuen, wenn ihr unseren Instagram-Accounts folgen würdet (AaronChristianMateusz).

Wir hoffen wir konnten einige aufschlussreiche Beiträge an das Internet liefern.

1.6 Influencer Marketing (App ‚indaHash‘)

Nun kommen wir zum letzten Teil unseres Projekts. Eine andere Methode, um auf Instagram Geld zu verdienen, ist die Möglichkeit des Influencer Marketings.



Was ist Influencer Marketing?

In den USA in das Thema bereits sehr aktuell und beliebt. In Deutschland jedoch ist dieses Thema noch in den Anfängen, obwohl das Potential längst offensichtlich ist. Das Wort ‘to influence’ kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie ‘beeinflussen’.

Demnach ist Influencer Marketing eine Marketing Strategie, um vom Einfluss und von der Reichweite wichtiger Meinungsmacher zu profitieren.

Influencer (Meinungsmacher) können z.B. sein:

  • Politiker
  • Blogger
  • Instagrammer
  • Allgemein Social Media Nutzer (mit hoher Anzahl an Followern)
  • Prominente
  • Journalisten
  • zufriedene Bestandskunden
  • Fachexperten

    Aufgrund der hohen Reichweite, setzen Unternehmen schon immer auf die Zusammenarbeit mit wichtigen Influencern, um das Image des Unternehmens zu verbessern oder z.B. um ein neues Produkt zu bewerben.

    Das Ziel des Influencer Marketings ist es, die Influencer der schönen neuen Medienwelt als Meinungsmacher, Multiplikatoren (z.B. um die Reichweite zu erhöhen) und Markenbotschafter zu gewinnen. Diese Meinungsmacher sollten potentielle Kunden in ihrem Entscheidungsprozess (Produkt kaufen/nicht kaufen) positiv beeinflussen. Indem die Influencer z.B. durch ihre Instagram-Beiträge, die Begeisterung für ein Produkt/eine Marke zum Ausdruck bringen, nehmen sie großen Einfluss auf die Markenwahrnehmung und Reputation eines Unternehmens oder eines Produkts in ihrer Community.



    Wie findet man einen Influencer?

    Um die richtigen Influencer zu identifizieren, gibt es quantitative und qualitative Merkmale. Quantitative Merkmale sind z.B. die Reichweite eines Instagrammers (Follower) in der relevanten Zielgruppe, die Häufigkeit seiner Posts und die Interaktionsrate (Likes, Kommentare). Qualitativ wird unterschieden in die zwei Fragen “Passt der Influencer thematisch und vom Niveau zu der Marke/zum Produkt?” und “Hat er genug Überzeugungskraft in seiner Community?”. Um diese Faktoren zu analysieren, werden of Analysetools verwendet (z.B. Fanpagekarma), worauf wir aber nicht näher eingehen.


    Welche Vorteile/Nachteile haben die Unternehmen vom Influencer Marketing?

    Das Problem heutzutage ist, dass die Mediennutzer anspruchsvoller geworden sind. Klassische Werbeanzeigen wirken nicht mehr.

    • 92% der Konsumenten vertrauen den Empfehlungen anderer Menschen, selbst wenn sie diese nicht kennen.
    • 70% vertrauen Online-Bewertungen mehr als den Werbeaussagen von Unternehmen

    Weswegen auch das klassische Marketing immer uneffektiver wird. Und genau hier setzt Influencer Marketing an. Blogger/Instagrammer/YouTuber etc. kommen selbst aus der “Konsumentenschicht” und gelten daher auch als glaubwürdig.


    Ein Beispiel aus der Gaming-Szene:

    Der YouTuber jacksepticeye (mehr als 15 Millionen Abonnenten) veröffentlichte kurz vor dem 1. April 2014 ein Let’s Play eines Trash-Games Namens “Goat Simulator”, wodurch dieses durch einen riesen Hit wurde! Mittlerweile besitzen dieses Spiel 2.669.695 Spieler (Stand April 2017).


Jedoch müssen die Unternehmen einen gewissen Kontrollverlust akzeptieren. Denn Influencer sind keine Dienstleister (also z.B. Angestellte), sondern Werbepartner, wobei man als Partner keine direkten Verpflichtungen hat und somit können die Unternehmen keine kreativen Details (also z.B. wie der Influencer sein Beitrag gestalten soll) vorschreiben.



Influencer Marketing am Beispiel der App “indaHash”



Um ganz einfach in das Influencer Marketing einzusteigen (genügend Reichweite vorausgesetzt), gibt es die App indaHash (AndroidiOS).


Um sich bei indaHash zu regestrieren, muss man die App downloaden, ausführen und sich dort mit seinen Instagram Daten einloggen. Der Instagram-Account muss erst aktiviert werden und auf die Voraussetzungen (quantitative und qualitative Merkmale – siehe oben) geprüft werden, dies kann bis zu 14 Tage dauern. Das indaHash Team setzt den Instagram-Account sozusagen in das passende Themenfeld, damit man auch nur Kampagnen angezeigt bekommt, die einen auch interessieren (im Fitness-Bereich würde man z.B. keine Makeup-Kampagnen angeboten bekommen).


Sobald man angemeldet und aktiviert worden ist, ist die App fast schon selbsterklärend. Auf der Startseite der App wählt man eine Kampagne, die einem zusagt und liest sich die Bestimmungen durch.

Startseite von indaHash. Unten ist die Bezahlung pro Post (1,45€ bei Mateusz).
Hier sieht man die Anweisung, was sich im Post (Instagram-Beitrag) befinden soll.

 

 

 

 

 

 

 


Wenn man mit allem einverstanden ist, kann man die Kampagne akzeptieren und anschließend sein Bild mit den passenden #Hashtags und @tags hochladen. Das indaHash Team überprüft, ob alle Anforderungen erfüllt worden sind und schon bekommt man das Geld auf seinen Kontostand (Reiter links im Menü) gutgeschrieben. Abschließend kann man sich das Geld auszahlen lassen (Kontostand -> Auszahlen). Das Geld wird binnen 30 Tagen überwiesen.

Mehr Infos gibt es hier


Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten, um ins Influencer Marketing einzusteigen. Es gibt sogar Unternehmen/Agenturen, die sich darauf spezialisiert haben, Influencer zu suchen und Verbindungen zwischen Influencern und großen Brands (Marken) herzustellen.

Die bekanntesten und größten Agenturen sind z.B: TLGG, Panorama 3000, Webguerillas (Berlin), Denkwerk (Köln), Virtual Identity (Freiburg). Außerdem noch Mediakraft (bekannt für YouTuber), Studio 71, Tubeone und Splay Networks. Letztere sind besonders auf Instagram, YouTube, Twitter und Snapchat spezialisiert.

1.5 Das Affiliate Marketing und wie es auf Instagram genutzt wird

Jetzt geht es erst richtig zur Sache: Eine Methode Marketing auf Instagram zu betreiben ist das Affiliate-Marketing. Affiliate kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt “angliedern”


Was ist Affiliate Marketing?

Die Basis dieser Marketingstrategie ist das Internet. Das heißt, dass der Produktanbieter und der Vertriebspartner, also in diesem Fall der Publisher, mit dem Internet arbeiten. In unserem Falle nutzt der Publisher die Social Media Plattform Instagram. Das eigentliche Angliedern sorgt dafür, dass der Anbieter, also der Hersteller, überhaupt keinen Kontakt zu seinen Kunden erhält, sondern ihnen nur die Ware zusendet.

Die Partner sind Publisher und Shoppingwebsite gleichzeitig. Sie erhalten durch den Anbieter eine Provision und vermarkten seine Waren.


Wie sieht das ganze in der Praxis aus?

Theoretisch kann jeder ein Affiliate werden. Jedoch liegt die Entscheidung hierbei bei dem Anbieter oder einem Dritten, zum Beispiel eine Agentur, die der Hersteller dazwischen gestellt hat. Die Kriterien sind hierbei wieder die von euch erreichte Reichweite oder aber auch euer Themengebiet. Es macht Sinn, dass ein Hersteller für Sportgeräte nicht einen Koch einstellen/als Partner wählen.

Es gilt außerdem eine einfache Regel: Je größer eure Instagram-Seite ist, desto größer und bekannter werden auch Merchants, also die Hersteller, sein die euch versuchen werden anzuwerben. Das könnte dann ungefähr so aussehen:

Hier sieht man die Antwort auf die Anfrage von Mateusz per E-Mail

Wenn ihr dann einen Vertrag abgeschlossen habt, ist es eure Aufgabe die Produkte des Merchant an so viele Kunden wie möglich zu verkaufen. Denn umso höher der Umsatz des Merchant ist, desto höher ist auch eure Provision. Wie ihr das anstellt ist meist euch selbst überlassen. Hier gibt es viele Möglichkeiten. Meistens wird man aber vom Merchant dazu aufgefordert ein Produkt zu kaufen und dieses dann in seine Bilder auf Instagram zu integrieren. Zum Beispiel könntet ihr ein Kleidungsstück der Marke tragen oder ein Bild posten in welchem ihr aus einem Shaker der Marke trinkt.


Wie ihr seht, ist hier wieder Kreativität gefragt. Falls ihr die möglichen Kunden davon überzeugen könnt, wie toll das Produkt ist für das ihr werben solltet, dann steht einer guten Provision nichts mehr im Wege. Hierbei ist es aber nicht wichtig, was ihr selbst von dem Produkt haltet. Ihr sollt es ja “nur” vertreiben!


Beispiel: gymnative.de mit dem Partnerprogramm

Auf diesem Bild sieht man die Danksagung an gymnative.de auf Mateusz‘ Account

gymanitve.de ist ein Onlineshop für Supplements und Gymnutrition, also auf deutsch alles, was ein erfolgreicher Sportler an Nahrungsergänzungsmitteln braucht.


Bevor wir die hier zu sehenden Nahrungsergänzungsmittel bestellt haben, haben wir uns mit gymnative.de in Verbindung gesetzt. Sie waren über eine so große Bestellung sehr erfreut und wir kamen ins Geschäft: Sie gewähren uns einen Rabatt von 40% auf unseren Warenkorb und dafür postet Mateusz (der Erfolgreichste von uns) ein Bild auf Instagram.


Auch wenn die Reihenfolge nicht der Regel entspricht, kann man auch hier von einem Partnerprogramm wie es das Affiliate Marketing vorsieht, sprechen.


 Zusammengefasst, was man unter Affiliate Marketing versteht

  • der Instagram-User, der die Werbung macht wird auch als Publisher bezeichnet
  • der Verkäufer des Produktes wird auch Merchant genannt
  • entweder direkt oder über eine Vermittlungsseite kommen Merchant und Publisher ins Geschäft
  • der Publisher erhält einen Code, den er in seine Instagram-Biografie und in seine Posts einbettet
  • umso öfter Kunden den Code der Seite benutzen, desto höher ist die Vergütung

Das Affiliate Marketing ist nur eine der möglichen Marketing-Strategien auf Instagram. Allein die Entwicklung von Social Media Marketing allgemein ist sehr interessant. Anhand dieser Grafik ist leicht zu erkennen, welche Entwicklung Social Media Marketing macht.

Quelle: http://onlinemarketing-trends.de/chancen-im-online-marketing-berufsaussichten-mit-zukunft-gastbeitrag/

Seid gespannt auf den nächsten Beitrag: 1.6 Influencer Marketing anhand des Beispiels indaHash. Eine interessante App die Marketing auf eine neue Stufe hebt.

YouTube-Kanal zum Thema Fitness: „GymTeachers“

 

Viel Spaß bei unserem Beitrag!

Gliederung:

  • 1.  Was ist unsere Seminararbeit?
  • 2.  Youtube
  •   2.1  Was ist YouTube? 
  •   2.2  Warum haben wir YouTube ausgewählt?
  • 3.  Das Produkt
  •   3.1  Planung
  •   3.2  Kanalname
  •   3.3  Aufnahme
  •   3.4  Schnitt
  •   3.5  Thumbnails
  •   3.6  Kanaldesign
  •   3.7  Titel
  • 4.  Fazit
  • 5.  Quellen

 

1. Was ist unsere Seminararbeit?

Nach ausgiebiger Besprechung einigten wir (Philipp, Clemens) uns, einen YouTube-Kanal zum Thema Fitness zu erstellen. Wir wussten von Anfang an, dass unsere Seminararbeit zu diesem Thema gewählt wird, da dies ein von uns beiden wohl bekanntes Thema ist und bei dem wir ein kompetentes Fachwissen aufweisen können. Nun mussten wir uns lediglich darauf einigen, in welcher Form die Seminararbeit letztendlich produziert wird. Wie man sehen kann, war YouTube die beste Lösung. Unseren Kanal „GymTeachers“ findet ihr hier.

 

2. YouTube

2.1 Was ist YouTube?

YouTube (Aussprache [ˈjuːtuːb oder ˈjuːtjuːb]) ist ein 2005 gegründetes Videoportal des US-amerikanischen Unternehmens YouTube, LLC, seit 2006 eine Tochtergesellschaft von Google Inc., mit Sitz im kalifornischen San Bruno. Die Benutzer können auf dem Portal kostenlos Videoclips ansehen, bewerten, kommentieren und selbst hochladen.

Wikipedia, „YouTube“, 28.04.17, https://de.wikipedia.org/wiki/YouTube, 01.05.17

Somit ist YouTube ein Internetportal, auf dem jeder Videos hochladen sowie
andere Videos anschauen und bewerten kann. Hier werden über 100 Stunden Videomaterial pro Minute hochgeladen und schon allein in Deutschland sind über 38 Millionen aktive Nutzer tätig. Jedoch bietet die Plattform auch die Funktion, durch eigene Videos mit Monetarisierung, also dem Einschalten von Werbung, Geld zu verdienen, wodurch es unzählige Menschen gibt, die YouTube hauptberuflich nutzen und zum Teil ein sehr hohes Einkommen haben.

 

2.2 Warum haben wir YouTube ausgewählt?

Unter allen sozialen Netzwerken, welche in Frage kamen, entschieden wir uns für YouTube. Die Gründe waren zum einen, dass wir unser Wissen am besten in Videoform vermitteln können und daher kommt nur YouTube in Frage. Nahezu jeder Mensch in unserem Umkreis und allgemein in der jugendlichen Gesellschaft kommt täglich mit YouTube in Berührung, weshalb wir uns auch damit relativ gut auskennen und schon einige Erfahrungen, wie das Erstellen eines eigenen Kanals, gesammelt haben. Auch eignet sich YouTube am besten, da es das bekannteste seiner Sorte ist und die besten und vielfältigsten Möglichkeiten liefert. Zum anderen wurde YouTube von anderen Nutzern mit den selben Intentionen meistens ebenfalls benutzt, beziehungsweise erreichten viele Fitness-YouTuber unter anderem maximal viele Leute im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken. Gerade die Gruppe, also fitnessbegeisterte Jugendliche, die Hilfe benötigen, können wir dadurch leichter ansprechen. Es ist auch logisch, dass jemand, wenn er sich über ein bestimmtes Thema besser informieren will, meistens (abgesehen von eigenen Websites) auf YouTube nach einem Video dazu sucht und nicht bei Instagram etc.

 

3. Das Produkt

3.1 Planung

Um zunächst alle Einzelheiten zur Seminararbeit zu klären, vereinbarten wir einen Termin, bei dem wir uns trafen und alles besprachen. Hierbei ging es hauptsächlich um die Umsetzung des ganzen und die Aufteilung der Arbeit. Am Ende entschlossen wir uns, dass wir die Videos gemeinsam aufnehmen, das Schneiden Clemens übernimmt und Philipp sich um das Kanaldesign sowie die Thumbnails (Vorschaubild der Videos) kümmert. Desweiteren erstellten wir ein Skript für die Videos, das heißt wir hielten schriftlich grob fest, wer was sagt, um einen Anhaltspunkt zu haben.

 

3.2 Kanalname

Ein Besucher sollte sich den Kanal sehr leicht einprägen können und ihn einzigartig mit unserem YouTube-Kanal verbinden. Daher entschieden wir uns für „GymTeachers„, was übersetzt so mit „Lehrer für das Fitnessstudio“ gleichzusetzen ist. Da die englische Sprache auf YouTube sowieso durch englischsprachige Länder gut ankommt und es sich in dem Fall besser als auf Deutsch anhört, fanden wir den Namen sehr einfach und nicht zu lang. Er bringt unsere Inhalte mit zwei Wörtern exakt auf den Punkt und ist daher optimal.

3.3 Aufnahme

Die Aufnahme teilten wir in mehrere Tage auf. Zu Beginn trafen wir uns im Fitnessstudio und filmten wir einige kurze Clips zu den Videos von den einzelnen Ausführungen bestimmter Übungen, um genug Videomaterial für die Videos zu haben. Hierbei merkten wir jedoch zu spät, dass das Material nicht wirklich ausreichend war und jene Videos dann auch nicht optimalen videotechnischen Inhalt hatten. Den Ton hingegen nahmen wir ein anderes Mal mit Clemens‘ Standmikrofon „t.bone SC 440“ auf, um wenigstens optimale Soundqualität zu bekommen. Desweiteren filmten wir das Video zu Hause, bei dem wir unsere Tipps und Tricks zum Muskelaufbau vermitteln. Hierbei und bei allen anderen Videos verwendeten wir Philipps iPhone als Kamera, da es uns an professionellem Kameraequipment mangelte.

Das Standmikrofon t.bone SC 440

3.4 Schnitt

Beim Schneiden verwendeten wir das Programm „Adobe Premiere Pro CC 2017„, da das Programm mehr als benötigte Funktionen und Möglichkeiten zur Videobearbeitung liefert. Es wird selbst von professionellen Nutzern verwendet, die damit echte Wunderwerke kreieren. Beim Bearbeiten wurden zunächst die Audio- und Videospuren zusammengeschnitten, um Versprecher oder unnötige Abschnitte zu entfernen und das Video auf das Wesentliche zu beschränken. Anschließend fügten wir jeweils Hintergrundmusik hinzu. Man muss allerdings dazu sagen, dass nur auf Musik ohne Urheberrecht zurückgegriffen werden sollte, da sonst rechtliche Konsequenzen auftreten werden. Desweiteren mussten, je nach Video, einzelne Bilder sowie Texte hinzugefügt werden, um den Inhalt zu perfektionieren. Wenn anschließend noch Einzelheiten wie Überblendungen eingefügt worden sind, muss das Video „gerendert“, also vom Programm erstellt werden, und das Werk ist fertig. Allerdings hört es sich leichter an, als es ist, da Schneiden teilweise länger dauert, als man denkt.

Ein kleiner Ausschnitt von Clemens beim Schneiden eines der Videos

3.5 Thumbnails

Im Vorfeld haben wir uns sehr viele Gedanken zum Thema Gestaltung der Thumbnails, also den Vorschaubildern der Videos, gemacht. Anfangs haben wir uns zusammengesetzt und dem anderen unsere Vorschläge, anhand von Stichpunkten, präsentiert. Als wir uns einig waren mit dem zukünftigen Design dieser Bilder, fertigten wir eine Skizze an, um unsere Gedanken ein erstes Mal zu visualisieren. Wir waren uns von Anfang an einig, dass es schlicht gestaltet wird und keine unnötigen Effekte verwendet werden. Jedoch sollte es trotzdem ansprechend und professionell aussehen. Wir mieden bewusst die zu Unrecht beliebten roten Kreise und Pfeile auf den Titelbildern, welche von bekannten YouTubern oft zur Erregung von Aufmerksamkeit verwendet werden. Es sollte ein Thumbnail sein, das auf den ersten Blick die Thematik des Videos aufzeigt. Wir entschieden uns für den
direkten Vergleich zwischen richtig und falsch bei den Videos zu den Ausführungen. Das Video zu den Tipps und Tricks sollte ebenfalls ein schlichtes Thumbnail bekommen und daher entschieden wir uns für einen
fitnessbezogenen Hintergrund und einen gekürzten Titel. Wir erstellten diese Bilder mit dem Programm „Adobe Photoshop CC 2017“. Unserer Meinung nach ist es zurzeit das beste Programm, um Bilder zu bearbeiten und zu erstellen. Es ist auch für Anfänger sehr leicht zu verstehen und es braucht nicht viel Zeit, bis man alles bearbeiten kann, um ein gutes Resultat zu erzielen. Wir legten bei den Videos zu den Ausführungen die falsche und richtige Ausführung der Übungen in den Hintergrund und machten einen simplen Haken und Kreuz zur Richtig- und Falschdarstellung des jeweiligen Bildes. Das Video mit den Tipps sollte wie genannt einen Hintergrund bekommen, der das Thema Muskelaufbau verdeutlicht und man sofort den Zweck erkennt. Daher kamen wir zum Entschluss, ein Bild eines Bodybuilders zu verwenden. Hinzu wurde eine Überschrift eingefügt, die den Titel in gekürzter Version beinhaltet.

 

3.6 Kanaldesign

Wir gingen hierbei gleichermaßen vor wie bei den Thumbnails und machten uns zu aller erst Gedanken, bis wir zur Skizze kamen. Der Prozess, bis man schließlich vor dem Computer saß und das Design erstellte, war der gleiche. Das Titelbild des Kanals, setzt sich aus Bildern zum Thema Fitness & Bodybuilding im Hintergrund und dem Namen zusammen. Um das Gerüst des Titelbildes etwas mehr Effekte zu schenken, entschieden wir uns für Partikel und Lichteffekte. Zudem haben wir dem Hintergrund einen etwas dunkleren Filter verleiht, um den Namen im Vordergrund besonders hervorzuheben. Das Profilbild entstand ähnlich, lediglich mit der Ausnahme, dass wir ausschließlich die Initialen des Namens verwendeten. Die Partikel und Lichteffekte wurden angepasst und es wurde auf gleiche Art und Weise vorgegangen wie bei dem Titelbild für den Kanal. Hierbei hatten wir die Intention, jene Bilder einfach und ansprechend zu gestalten, um dem Besucher ein einzigartigen Eindruck zu verschaffen.

Das Profilbild
Das Titelbild

3.7 Titel

Bei der Auswahl der Titel orientierten wir uns an anderen erfolgreichen YouTubern, die damit eine sehr große Reichweite aufgebaut haben und somit sehr aufmerksamkeitserregende Titel verwenden. Wir beschränkten uns dennoch auf den wirklichen Inhalt, da die falsche Titelauswahl aufgrund von einem Wunsch nach mehr Reichweite & Geld keinen guten YouTuber ausmacht. Somit schrieben wir den Titel groß, um sich von anderen abzuheben und die Aufmerksamkeit des Nutzers darauf zu lenken. Desweiteren sollte der Titel nicht unnötig lang sein, damit der Nutzer nicht sofort davon gelangweilt wird und nicht weiß, worum es geht. Schließlich fügten wir noch unseren Kanalnamen dazu, um den Titel einzigartig zu machen. Einer unserer Titel war z.B.: „7 TIPPS FÜR GARANTIERTEN MUSKELAUFBAU! | GymTeachers„. Solch ein Titel in Kombination mit einem geeigneten Thumbnail sollte die Aufrufzahl maximieren.

 

4. Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Erstellen eines YouTube-Kanals mit ausreichend Planung und Ausstattung ein hohes Potenzial mit sich bringt, wenn man seine Inhalte schnell weit verbreiten will. Das ist selbst in unserem Fall relativ schnell passiert, da wir verhältnismäßig einige Aufrufe und sogar direkt einen netten Kommentar in kurzer Zeit erhalten haben, ohne davor jegliche Reichweite zu besitzen. Mit unter anderem diesen Faktor bereitet es einem sogar ein großes Vergnügen, solche Videos zu produzieren, weshalb hauptberufliche YouTuber ein relativ „leichtes“ Leben führen. Außerdem finden wir, dass die Plattform der beste Weg ist, Videos an die Öffentlichkeit zu bringen, da diese sehr leicht gefunden werden können im Vergleich zu z.B. Facebook oder Instagram. Wenn also jemand seine Passion im Erstellen von Videos sieht, sollte er sich überlegen, mit einem YouTube-Kanal zunächst nebenberuflich Geld zu verdienen und zuschauen, wie schnell der Kanal an Reichweite und Zuschauern gewinnt.

 

5. Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/YouTube (30.04.2017)

 

Falls noch ungeklärten Themen oder Fragen offen sind, kann gerne die Kommentarfunktion genutzt werden. 🙂

Mit freundlichen Grüßen,

Philipp und Clemens

 

Umfrage: Gehört Social Media in den Unterricht?

Als Thema für meine Seminararbeit habe ich mir eine Umfrage rund um die Frage „Weshalb Social Media in den Unterricht gehört“ ausgesucht. Gewählt habe ich dieses Thema aus dem Grund, da diese Frage schon oft diskutiert wurde und es dazu auch viele verschiedene Meinungen gibt, mit denen ich mich auseinandersetzen wollte. Natürlich hatte ich gewisse Erwartungen über das Ergebnis der Umfrage, wie zum Beispiel, dass die Eltern gegen Soziale Medien im Unterricht sind, die Schüler aber dafür oder dass die Schüler gerne ihre Handys im Unterricht benutzen wollen. Jedoch muss ich nun im Nachhinein sagen, dass viele meiner Erwartungen falsch waren und mich manches auch sehr überrascht hat.
Welche Probleme und Überraschungen ich hatte, erfahrt ihr nun in meinem Blogbeitrag.

Um einen ersten Einblick zu bekommen, habe ich zuerst die Frage, ob Social Media in den Unterricht gehört, auf www.gutefrage.net gestellt. Da ich dort zuvor noch nie eine Frage gestellt hatte, war ich sehr gespannt, ob ich dort überhaupt eine Antwort bekommen würde. Die ersten Antworten kamen allerdings schon nur kurz nach Onlinestellen der Frage. Auch hat mich überrascht, dass die Antworten größtenteils sehr ernst waren (womit ich nicht gerechnet hatte) und man merkte, dass derjenige sich wirklich Gedanken dazu gemacht hatte, wie man zum Beispiel bei diesem Kommentar sehen kann:

Natürlich gab es auch Kommentare, bei denen man merkte, dass man diese nicht so ernst nehmen sollte, wie beispielsweise dieser:

Jedoch kann man sagen, dass es von diesen zum Glück nur sehr wenige gab.

Wenn ihr noch mehr Antworten lesen wollt, kommt ihr mit diesem Link zu der Frage:

https://www.gutefrage.net/frage/findet-ihr-das-social-media-in-den-schulunterricht-gehoert

Als nächstes kam der Hauptteil der Umfrage. Da ich zuvor noch nie eine Umfrage durchgeführt habe und demnach ein wenig unsicher war, wie ich an dieses Projekt herangehen sollte, habe ich mich erst einmal im Internet informiert, wobei Webseiten wie http://de.wikihow.com/Eine-Umfrage-machen sehr hilfreich waren. Zuerst befragte ich Menschen aus meiner Umgebung, also Schulfreunde, Familie, Nachbarn oder Bekannte. Dabei waren mir auch soziale Medien hilfreich, weil ich viele zum Beispiel über Whatsapp erreichen konnte. Da mir diese Stimmen jedoch noch nicht gereicht haben, setzte ich meine Umfrage in der Innenstadt von Karlsruhe fort, um dort noch Stimmen zu bekommen. Das war schwieriger als erwartet, da viele kein Interesse hatten und einen deswegen ignorierten oder die Frage nicht beantworten wollten. Zum Glück war aber nicht jeder so und ich habe schließlich genug Leute gefunden, die an der Umfrage teilgenommen haben. Ein weiteres Problem war, dass viele nicht wussten, was Social Media genau bedeutet und die Meisten dachten, es wäre dasselbe wie Social Networks, was allerdings nicht stimmt.
Soziale Netzwerke wie Facebook oder Whatsapp gehören zwar zu Sozialen Medien, sind aber nur ein Bestandteil davon. Auch dazu gehören beispielsweise sogenannte „Wikis“ wie Wikipedia. Den Passanten diesen Unterschied  zu erklären war sehr wichtig, da viele unterschiedliche Meinungen zu sozialen Netzwerken im Unterricht (dagegen) und Sozialen Medien im Unterricht (dafür) haben und das die Umfrage dann verfälscht hätte.
Bei der Umfrage habe ich außerdem darauf geachtet, Menschen verschiedenen Alters zu befragen, damit ich Jugendliche sowie auch ältere Menschen mit einbegreife.

Um die Meinungen der Passanten festzuhalten, habe ich eine Tabelle mit Ja, dafür/Nein, dagegen angelegt, in der ich Strichlisten geführt habe. Daneben habe ich zudem die Argumente der Passanten notiert.

Hier könnt ihr ein Bild der Liste sehen:

Zu der Liste habe ich später dann auch die Meinungen meiner Freunde und auch die der Gute-Frage-Nutzer hinzugefügt, wobei ich bei letzterem darauf geachtet habe, nur ernste Kommentare dazuzuzählen. So hatte ich am Ende genau 25 Stimmen bei den Erwachsenen und ebenfalls 25 bei den Schülern, also insgesamt 50 Stimmen. Dass Erwachsene und Schüler gleich viele Stimmen haben war mir wichtig, damit ich die Meinungen der beiden Gruppen gut vergleichen kann.

Als nächstes erstellte ich Diagramme, damit die Resultate der Umfrage noch einmal verbildlicht werden. Dabei habe ich mich für Balkendiagramme und Kreisdiagramme entschieden, da diese die Resultate am Anschaulichsten darstellen.
Die ersten beiden Diagrammpaare zeigen die Auswertung der Umfrage getrennt nach Schülern und Erwachsenen, im letzten Diagrammpaar wird dann die Gesamtauswertung dargestellt.

 

Hier könnt ihr nun das Ergebnis sehen:

Man sieht, dass die Meisten Schüler für soziale Medien im Unterricht sind. Nur ein Fünftel ist dagegen.

Auch bei den Erwachsenen sind die meisten dafür. Sie haben nur wenige Nein-Stimmen mehr.

Wegen des geringen Unterschieds  zwischen den Schülern und den Erwachsenen, ist es nicht verwunderlich, das auch hier die meisten dafür sind und nur ein kleiner Teil dagegen.

Da mich auch interessiert hat, wieso die Menschen die jeweilige Meinung haben, habe ich auch noch eine Tabelle mit deren Argumenten angelegt:

Eigentlich hatte ich vor, noch ein Video zu erstellen, indem ausgewählte Personen ihre Meinung zu dem Thema in ein paar Sätzen wiedergeben. Dieses Vorhaben scheiterte allerdings, weil niemand bereit war sich filmen zu lassen, weshalb ich die Argumente der Personen nun in der Tabelle zusammengefasst habe.
Da es im Gebiet Social Media allerdings schon Experten gibt, die sich intensiv mit dem Thema befasst haben und diese im Internet teilen, habe ich hier noch die Meinung von Phillipe Wampfler, einem Dozent und Lehrer für digitale Bildung:
Er meint, dass man den permanenten Austausch von Informationen in Sozialen Medien als Hilfe für nachhaltiges Lernen nutzen könne, solange man unterscheiden könne, wer ernste Informationen poste und wer nicht. Ein hohes Ablenkungspotenzial seien allerdings die ständige Präsenz von Freunden und die Benachrichtigungen im Netz. Deshalb müsse man für effektives Lernen die Benachrichtigungen ausschalten. Auch sagt er, dass die Schule die Aufgabe habe, die Schüler aufzuklären, da Soziale Medien nicht mehr aus der Zukunft und der Arbeitswelt wegzudenken seien. Das solle nicht permanent durch ein Fach eingeführt werden, sondern eher projektweise, wobei die anschließende Reflexion am wichtigsten sei, da es diese im normalen Alltag nicht gebe und diese die Schüler erst zum Nachdenken anrege.

Wenn ich jetzt auf meine Erwartungen zurückblicke, merke ich, dass ich bei vielem falsch lag. Die meisten Eltern wollen inzwischen, das Social Media im Unterricht behandelt wird, sei es auch nur um auf Gefahren hinzuweisen und ihnen den richtigen Umgang damit zu zeigen. Schüler und Eltern teilen somit dieselbe Meinung und wollen Social Media im Unterricht, was ich nicht gedacht hätte. Außerdem wollten überraschenderweise auch die meisten Schüler keine Handys im Unterricht, weil dies eine zu große Ablenkung darstellt.

 

Als Fazit der Umfrage kann man sagen, dass Soziale Medien auf jeden Fall in den Schulalltag integriert werden müssen. Jedoch sollte sich die Nutzung auch in Grenzen halten und hauptsächlich präventiv sein. Man sollte Social Media beispielsweise mit dem Fach Informatik verbinden und in diesen Unterrichtsstunden auf die Gefahren hinweisen. Auch die Arbeit mit dem PC und dessen Sozialen Medien fanden die meisten in Ordnung, Handys haben laut der Mehrheit jedoch weiterhin nichts im Unterricht zu suchen.

Meine eigene Meinung ist sehr nah an der Meinung der Mehrheit meiner Umfrage. Ich finde es auch wichtig die Schüler über die Gefahren aufzuklären, da aus unserem heutigen Leben Soziale Medien nicht mehr wegzudenken sind. Jedoch sollte man nicht den ganzen Unterricht am Computer abhalten und auch Handys finde ich sollte man im Unterricht weiterhin nicht benutzen  dürfen.

Da ich noch mein Kolloquium halten muss, habe ich für dieses eine Prezi erstellt, die mich bei der Präsentation unterstützen soll. In dieser ist das wesentliche meiner Seminararbeit noch einmal zusammengefasst. Falls ihr euch diese anschauen wollt, kommt ihr mit folgendem Link zur Prezi:

https://prezi.com/lh6glw1nax7i/umfragegehort-social-media-in-den-unterricht/

Liebe Grüße, Jana Leuteritz 🙂

 

Virtual Reality

  1. Einleitung

In dieser Arbeit geht es um „Virtual Reality“ dt.: Virtuelle Realität (VR). Hierzu muss erst der Begriff geklärt werden. Im Allgemeinen ist VR eine Computergenerierte Wirklichkeit mit der man interagieren kann. Hinzu kommt, dass sie vom menschlichen Gehirn für echt gehalten wird. Man taucht also in die Virtuelle Welt ein, dies wird im Englischen „immersive“ genannt. Eintauchen kann man mit verschiedenen Geräten, welche sich auch mit der Zeit stark entwickelt haben, was man meinem unten verlinkten Produkt entnehmen kann. Zurzeit sind VR Headsets dt.: Brillen am populärsten. Der Fakt, dass das menschliche Gehirn die Virtuelle Realität für echt hält macht VR, neben Gaming, besonders für die Psychologie interessant. Jedoch bin ich zunächst durch ersteren Anwendungsbereich auf VR aufmerksam geworden. Nachdem ich dann aber selbst beim Spielen die Auswirkungen erfahren hatte, wollte ich mehr über das Thema wissen. Vor allem welche Chancen solche Geräte in anderen Einsatzgebieten neben Gaming bieten, aber auch welche Risiken diese Technologie mit sich bringt. Mit diesen Fragen beschäftig sich das Video, welches ich auch im Rahmen der Seminararbeit erstellt habe. Da dieses Thema aber sehr umfangsreich ist, konnte ich im Video nicht sehr genau auf einzelne Aspekte eingehen. Deshalb möchte ich nun im Rahmen dieser Arbeit, die Gesichtspunkte, welche im Video angeschnitten werden, genauer erläutern. Dies beinhaltet auch teilweise wie, woher und warum ich diese in das Video integriert habe.

 

  1. Hauptteil

 2.1 Die Evolution von „Virtual Reality“

Das Video bietet nach der Begriffserklärung von „Virtual Reality“ einen kurzen Überblick, was die Geräte mit denen VR erlebt werden kann angeht und wie diese sich über die Zeit verändert haben. Diesen Überblick wollte ich deshalb bieten, weil ich es selbst so interessant fand, wie lange sich Menschen eigentlich schon mit dem Thema befasst haben, vor allem das Militär und die Wissenschaft. Es war aber gar nicht so einfach herauszufinden, was das erste VR Gerät war oder wer es erfand. Das älteste Gerät, das ich finden konnte, ist der „Link Trainer“ ein Flugsimulator, den Edwin A. Link erfand. Dieser wurde unter anderem bei der U.S Army zum Training eingesetzt. 1934 bestellte die U.S Army Air Corps sechs „Link Flight Trainers“ um Piloten zu trainieren. Für den zweiten Weltkrieg entwickelte Link neue Trainer. In dieser Zeit (1942 bis 1945) wurden mehr als 10,000 „Link Trainers“ geliefert. 1960 entwickelt Link dann sogar Simulatoren für das Weltraumprogramm, welches die Apollo Mission zur Mond Landung beinhaltete. Auch heute werden immer noch Flugsimulatoren eingesetzt. Das Unternehmen von Link gehört jetzt zu L3, welcher ein führender Anbieter ist, was kommunikations- und elektronische Systeme, sowie Militär und Heimatland Schutz angeht. 2016 hatte L3 einen Jahresumsatz von 10.5 Milliarden US Dollar. Zwar ist der „Link Trainer“ das erste Gerät, welches ich zum Thema Virtuelle Realität finden konnte, es gibt aber einige ältere Texte, die sich mit dem Thema befassen. Außerdem war der „Link Trainer“ nicht dazu da aus reiner Neugierde eine zweite Wirklichkeit zu erkunden, weshalb durch ihn auch nicht unbedingt die Realität in Frage gestellt wurde, oder sich philosophisch damit auseinandergesetzt wurde. Den ersten Nachweis dafür, dass sich ein Mensch mehr mit dieser Seite von VR auseinandergesetzt hat findet man in Stanley G. Weinbaums Kurzgeschichte „Pygmalion’s Spectacles“ (1935). In diesem Prosatext trifft der Protagonist auf einen Professor, der eine Brille erfunden hatte, die Folgendes wahr werden ließ: „A movie that gives one sight and sound […] taste, smell, and touch. […] You are in the story, you speak to the shadows (characters) and they reply, and instead of being on a screen, the story is all about you, and you are in it.“ (Stanley G. Weinbaum: Pygmalion’s Spectacles, 1935). Diese Geschichte beleuchtet VR von einer ganz anderen Seite als es der „Link Simulator“ tut. In Weinbaums Text wird keine Praktische Anwendung beschrieben, sondern ein Gerät, das einen in eine andere Welt befördert. Das Prinzip dessen, dass VR eine neue Welt schaffen soll in der man interagiert und dies als Unterhaltung dient und nicht als praktisches Flugtraining, setzt 1960 Morton Heilig mit seinem Gerät „Sensorama“ um. Dieses ist eine Art Kino bei dem noch Gerüche, Vibrationen und Wind hinzukamen. Genau eine solche Apparatur hatte Weinbaum schon 25 Jahre zuvor beschrieben. Es lässt sich also darüber streiten, ob jetzt der „Link Trainer“ oder das „Sensorama“ das erste VR Gerät war. Im Endeffekt fällt diese Entscheidung auf die Definition von „Virtual Reality“. Aber auch bei dieser wird sich gestritten, weshalb ich diese Frage offen lassen werde.

2.2 Anwendungsbereiche

Im meinem Produkt gehe ich auf die Anwendungsbereiche Gaming, Vermarktung und psychologische Behandlungen ein, es gibt aber noch deutlich mehr. Wie der „Link Trainer“ schon andeutet wird VR auch im Militär eingesetzt. Jedoch gibt es nicht nicht nur Flugsimulationen, sondern auch Gefechtsfeld-, Fahrzeug-  und Sanitätersimulationen. Aber neben Trainingszwecken wird VR im Militär auch zur Steuerung von Drohnen eingesetzt. Der Drohnen Pilot trägt hier beim Steuern ein VR Headset. An dieser Stelle lassen sich bereits einige Gefahren von VR erahnen, auf welche ich aber erst später eingehen werde. Einen weiteren interessanten Anwendungsbereich stellt die Medizin dar. Dort können beispielsweise bei der Diagnostik 3D Ansichten hilfreich sein. Für Patienten, die einen Hirnschlag erlitten haben, hat Swiss Mindmaze die VR Applikation „MindMotionPro“ entworfen. Ein großes Problem bei der Rehabilitation der Betroffenen stellt der Personalmangel dar. Nach einem solchen Schlag ist das Rehabilitationsfenster sehr klein. Das heißt, dass man direkt mit der Therapie anfangen sollte. Viele Patienten verbringen diese Zeit jedoch auf Therapeuten wartend im Krankenhaus. Die Funktionsweise der Applikation: „Die Mindmaze-Technologie ermöglicht es nun, dass der Patient beispielsweise eine Bewegung auf seiner gesunden Seite übt – doch dass ihm das Bild dazu über einen Screen und mittels eines Avatars so gezeigt wird, als ob die gelähmte Seite diese Bewegung vollführe. Dem Gehirn wird also quasi vorgegaukelt, dass die betroffenen Körperregionen gesund seien. In einer neueren Version geschieht diese «Täuschung» bereits über eine Virtual-Reality-Brille.“3 Nicht nur zeigt die VR Therapie größere Erfolge als die herkömmliche, für sie benötigt man nicht einmal einen Therapeuten vor Ort und sie ist im Idealfall auch noch unterhaltsam. Die Therapie soll sich mit der Anwendung wie ein Spiel anfühlen bei dem man für Fortschritte belohnt wird, dies steigert zudem die Motivation. In dieses Verfahren wurden bereits über eine Milliarden Franken investiert.

2.3 Chancen von „Virtual Reality“

Psychologische Behandlungen, Hilfe bei Operationen oder Architektur, Spielerisches Lernen,…All dies gehört zu den positiven Aspekten, die VR bietet. In meinem Video spreche ich kurz Studien, der positiven Auswirkungen von VR, an, welche in Stanford’s „Virtual Human Interaction Lab“ (VHIL) betrieben werden. Welche Studien damit genau gemeint waren, werde ich nun erleuchten. Eines der vielen Projekte beschäftigt sich mit Empathie. Hier waren die Testpersonen in VR beispielsweise ein Avatar mit einer Behinderung oder einer anderen Hautfarbe. Mit diesem Avatar erlebten sie dann Situationen, welche jenen Personen oft auf einer täglichen Basis begegnen. Eines der Experimente versetzte die Testperson in die Lage eines Farbenblinden. Dies stärkte die Verbindung zwischen dem Selbst und dem Avatar, was rückschließend zu mehr Empathie führte. Testpersonen waren nach dem Erlebnis auch in der reellen Welt viel hilfsbereiter gegenüber Farbenblinden. Genau das ist es, was VR meiner Meinung nach so interessant macht. Man kann eine Person das fühlen lassen, was andere fühlen. Dies schafft man nicht einfach, indem man jemandem mündlich erzählt wie es ist oder ein einfaches Video dazu zeigt. Natürlich kann das auch helfen, aber die Verbindung zwischen dem Selbst und einer anderen Person kann noch viel mehr gestärkt werden, indem man Selbst einfach die andere Person für eine Zeit lang ist. Die Projekte die das VHIL zum Thema Empathie bis jetzt durchgeführt hat, waren aber noch keine Langzeitigen. Was würde passieren, wenn man Kindern die andere Kinder mobben einmal in die Lage des anderen versetzen würde. Und welche Auswirkungen hätte es, wenn man dazu Wöchentliche Behandlungen durchführen würde. Des Weiteren könnte VR auch für Psychologische Prognosen hilfreich sein. Man könnte beispielsweise eine Person einer Simulation aussetzen, in welcher sie verschiedene Handlungsoptionen und Situationen hat und auf Grund ihrer Handlungen und ihrem Verhalten schnelle Prognosen aufstellen. Ein banales Beispiel wäre, dass man einer Person zunächst einen großen Raum mit viel Platz simuliert und anschließend einen kleinen, engen mit vielen Personen. Dann könnte man leicht auf Grund des Verhaltens und dem Herzschlag der Person feststellen, dass diese Platzangst hat.

2.4 Risiken von Virtual Reality

Auch hier gehe ich im Video kurz darauf ein, welche körperlichen und psychischen Auswirkungen VR haben kann. Auf die rein körperlichen Auswirkungen wie z.B die, die es auf die Augen oder den Geleichgewichtssinn hat, werde ich nicht noch einmal eingehen. Vielmehr möchte ich nun, wie bei den Chancen, zu den phsychischen Risiken von VR kommen. Diese sind nämlich genauso zahlreich, wie die Chancen. Die Eigenschaft, dass unser Gehirn nicht richtig zwischen virtueller- und echter Realität unterscheiden kann, gibt VR ein riesiges Potential. Dieses wird zwar zur Behandlung von Psychischen Krankheiten, wie PTSD verwendet und kann die Empathie vergrößern, es kann aber auch das genaue Gegenteil anrichten. Die Inhalte, die zu Behandlungen oder Forschungen eingesetzt werden, sind meist gut durchdacht, was deren Folgen angeht. Aber es kann nun mal jeder VR Inhalte entwickeln und diese veröffentlichen, ohne jegliche Überprüfung, welche Auswirkungen diese vielleicht haben. Breits bei herkömmlichen Videospielen wird schon lange darüber diskutiert und geforscht, was Gewaltsame Inhalte mit der Psyche machen. Was nun aber passiert, wenn diese Inhalte sich komplett echt anfühlen, ist fraglich. Ich kann jedoch von meinen persönlichen Erfahrungen aus sagen, dass mein Körper bei Kampfsituationen in VR reagiert, als wäre es eine echte. Wenn also beispielsweise in dem Spiel Raw Data auf einmal ein Roboter auf mich zu gerannt kommt, schüttet mein Körper sofort Adrenalin aus und ich bekomme Angst. Diese Angst ging, vor allem Anfangs, soweit, dass ich das Headset mehrmals von meinem Kopf runterreißen musste. Das erschreckende ist, dass man mehr und mehr „Abgehärtet“ wird. Und damit meine ich nicht, dass sich das Spiel weniger real anfühlt, sondern dass man mit der Kampfsituation einfach besser klarkommt. Es muss sich also zwischen dem ersten mal Spielen und dem zwanzigsten mal etwas an mir verändert haben. Inwiefern diese Veränderung sich in der echten Welt auswirkt, bleibt jedoch offen.

  1. Schluss

Wie schon im Video erwähnt, kann man VR nicht in schwarz oder weiß sehen. Es ist nicht eine gute oder eine böse Sache. Virtual Reality ist nur ein Medium, wie man es benutzt bleibt einem selbst überlassen. Fest steht, dass für VR sowohl Content verfügbar ist, der sich unter Umständen gut auswirken als auch jener, der sich negativ auf die Psyche auswirken könnte. Dies variiert aber auch von Person zu Person. Der eine wird von externen Einflüssen mehr verändert als der andere, abgesehen davon, ob diese jetzt aus der echten Welt oder der virtuellen stammen. Da aber vor allem Kinder sehr stark von externen Einflüssen geprägt werden, sollte man hier beim Umgang mit VR sehr vorsichtig sein. Zusammengefasst steht fest, dass VR manipulieren kann, in welche Richtung jedoch, steht offen.

 

  1. Quellenverzeichnis

Link Trainer:

https://www.asme.org/getmedia/d75b81fd-83e8-4458-aba7-166a87d35811/210-Link-C-3-Flight-Trainer.aspx

http://fly.historicwings.com/2013/04/the-link-trainer/

Mind Motion Pro:

https://www.cg.tuwien.ac.at/research/publications/1996/mazuryk-1996-VRH/TR-186-2-96-06Paper.pdf

Medizinische Anwendung

https://youtu.be/8RZ1glgtfmE

https://www.medinside.ch/de/post/neurologie-weshalb-dieses-ding-milliarden-wert-ist

VHIL:

https://vhil.stanford.edu/

https://www.youtube.com/watch?v=Cil7OT8bGik

Farbenblinden

http://vhil.stanford.edu/pubs/2013/the-effect-of-embodied-experiences-on-self-other-merging-attitude-and-helping-behavior/

 

 

Seminararbeit: Aufbau einer Schulhomepage


Einleitung

Warum dieses Thema:

Schon bei Beginn des Seminarkurses stand fest, dass am Ende des Kurses eine Seminararbeit verfasst werden musste. Um uns zu inspirieren hatten unsere Mentoren Frau Strauß und Herr Frey schon eine Liste mit möglichen Themen verfasst. Wir konnten aber auch selbst eigene Ideen einbringen. Da uns (Yannick und Alexander) kein eigenes Thema eingefallen ist, haben wir uns die Liste näher angeschaut. Wir wurden auch relativ schnell fündig. Da uns schon immer interessiert hat wie man eine professionelle Homepage erstellt stand unser Thema fest: Eine neue Schulhomepage für unsere Schule. Da wir eigene Erfahrungen auf diesem Themengebiet sammeln wollten und eine neue Schulhomepage nicht nur uns, sondern auch allen Lehrern und Schülern zugutekommt haben wir uns für diese Seminararbeit entschieden. Da schon im vorherigen Kurs eine Schulhomepage erstellt wurde hielten wir Rücksprache mit unseren Mentoren. Wir einigten uns darauf, dass wir keine komplett neue Homepage erstellen mussten. Stattdessen sollten wir die von Simon Leitl erstellte Homepage nach unseren Vorstellungen erweitern und verbessern. Nachdem wir mit Simon gesprochen hatten erhielten wir die Zugangscodes zu der, von ihm erstellten, neuen Schulhomepage und konnten mit Hilfe der Zugangscodes für Enfold, die wir von Herr Frey erhalten hatten loslegen. Da wir uns davor eher weniger mit dem Erstellen von Homepages basierend auf WordPress auseinandergesetzt hatten und somit auch noch keinerlei Erfahrung auf diesem Gebiet hatten mussten wir uns einlesen und mithilfe diverser Videos informieren. Um das WordPress Theme Enfold richtig zu verwenden mussten wir uns auch hier über die Möglichkeiten und die Funktionsweise informieren. Dies taten wir mithilfe von verschiedensten Anleitungen unter anderem auch in Videoform. Um Enfold besser zu verstehen werden wir im Folgenden Das Enfold Theme genauer vorstellen und erklären warum wir dieses Theme genutzt haben.


Hauptteil:

Warum gerade Enfold?

Enfold, das Theme welches uns zur Verfügung gestellt wurde lässt nicht zu wünschen übrig. Es ist mit fast 100.000 Verkäufen eines der bekanntesten und erfolgreichsten Webdesign Templates weltweit. Enfold ist ein sogenanntes “Multipurpose WordPress Theme”. Heißt soviel wie eine Allzweckwaffe, welche sich für jegliche Arten von Websites eignet. Ein weiterer Vorteil von Enfold ist, dass das Theme auch für Smartphones und Tablets ausgelegt ist. Die Website passt sich direkt einem Handybildschirm an und schon beim Aufbau der Seite kann man einsehen, wie die Seite auf dem Smartphone oder Tablet aussehen wird.


Enfold ist sowohl für Profis als auch für Einsteiger leicht zu verstehen. Obwohl Enfold für Homepages, die auf WordPress basieren, sehr häufig verwendet wird ist doch jede Homepage einzigartig, da alles individuell gestaltbar ist. Seitenlayouts lassen sich einfach mit dem Layout-Builder per drag-and-drop zusammenstellen. Der Layout-Builder innerhalb des Enfold Themes nennt sich „Avia Layout Architekt“.


 

Auch die meisten Plugins sind mit dem Enfold Theme kompatibel wie zum Beispiel das „The Events Calendar“ Plugin, mit dem man einen Kalender für bevorstehende Veranstaltungen in die Homepage integrieren kann.


Wie erstelle ich eine Website mit Enfold / Wie sind wir vorgegangen?

Um z.B. die Frontpage, Logo, Link zur seite, Header, Layout und alles weitere der Website zu gestalten, wählt man auf dem Sidebar auf dem Dashboard die Option “Enfold” aus.

 


 

Von dort aus lässt sich jegliches bearbeiten, was das aussehen der Website prägt. Dabei ist jedes Layout Element „responsiv“. Das bedeutet, dass egal wie viele Layout Elemente auf einer Seite sind, die Seite immer mit Smartphones und Tablets kompatibel ist.

 


 

Außerdem gibt es etliche vorgefertigte Layouts, die von Enfold selbst zur Verfügung gestellt werden wie beispielsweise ein Layout für Hotelhomepages.

 


 

Um eine einzelne Seite hinzuzufügen oder zu verändern wählt man die Option “Seiten”.

 

 


Eine Seite auf der Website zu erstellen sieht fast aus wie wenn man einen WordPress-Blogbeitrag schreibt. Zusätzlich hat man den “Avia Layout Architekt”, welcher Elemente für die Website bereitstellt.


 

Um einer Seite eine weitere Seite unterzuordnen wählt man bei “Eltern” unter “Seiten-Attribute” die gewünschte übergeordnete Seite.

 

 

 


Was wir an der vorhandenen Website verändert / verbessert haben

Da es bei der vorhandenen Website nur wenige Menüpunkte gab, haben wir einige hinzugefügt wie zum Beispiel die „Arbeitsgemeinschaften“ und „Aktivitäten“. Wir haben versucht so viele Seiten wie möglich von der derzeitigen Website zu integrieren und dabei trotzdem so übersichtlich wie möglich zu bleiben.


 

Außerdem haben wir den Header farblich neu gestaltet. Anstatt dem blauen Farbton haben wir einen minimal gräulichen Farbton verwendet, da die Homepage so unserer Meinung nach schlichter erscheint und somit besser aussieht.


 

Des Weiteren haben wir durch ein Plugin, welches sich „The Events Calendar“ nennt, einen Kalender hinzugefügt. In diesen Kalender können alle Termine oder Ereignisse der Schule eingetragen werden. Auf der Startseite gibt es nun eine Übersicht mit den bevorstehenden Ereignissen. Das Plugin ermöglicht es auch einen Countdown einzufügen, der die Zeit bis zu einem bestimmten Ereignis anzeigt.


Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass uns die Seminararbeit sehr viel Spaß bereitet hat. Obwohl wir uns mit diesem Thema vorher eher weniger befasst haben, haben wir schnell verstanden wie Enfold funktioniert und konnten unsere eigenen Erfahrungen sammeln. Der Spaß ging auch nicht verloren wenn mal etwas nicht auf Anhieb geklappt hat und wir es nachlesen mussten. Außerdem konnten wir mit dieser Seminararbeit neue Erfahrungen sammeln und hoffen, dass wir mit unserer Homepage der Schule weiterhelfen können.

LG Yannick und Alexander


Unsere Quellen

Bildquellen: eigene Screenshots

Zur Website

Das Theme welches wir benutzt haben: Enfold

Tatjana und Alexs Blog ScribbleScouts

Seminararbeit Blog ScribbleScouts

 

Uns war schon vor dem Anfang des Seminarkurses klar, was unsere Seminararbeit beinhalten würde. Da wir beide das Zeichnen lieben und wir mit Medien aktiver werden wollten, dachten wir ein Blog ist das Perfekte für uns. Wix.com ist unsere erste Wahl gewesen, weil diese HTML 5 benutzt. Das ist vorteilhaft, da wir beide nur wenige Programmierfähigkeiten besitzen.  

Ideen für unseren Blog, wie im ersten Blogeintrag schon erwähnt, welcher später thematisiert wird, waren:

  • Vorstellen der Werken anderer Künstler (Friday Goodies)
  • Eigene Werke und Malprozesse  

Noch nicht umgesetzte Ideen:

  • Youtube Kanal eröffnen/ Videos drehen
  • Livestreams
  • Scoutcoins (Punkte, die man Sammeln kann, wenn wir live streamen )

Wir haben auch mit der Idee rumgespielt, dass wir auf unseren Blog ein Videospiel in der Richtung wie DoodleJump zu machen, um so die Scoutcoins zu sammeln, allerdings ist das auf wix.com nicht möglich, zumindest nicht mit der kostenlosen Version.

 

Erstes Treffen

Am Freitag direkt nach der Schule sind wir zusammen nach Hause gefahren und haben zeitig mit der Umsetzung des Blogs angefangen. Während Alexandra am Design beschäftigt war, schrieb Tatjana Protokoll und entschied bei Farbauswahl sowie den endgültigen Namen ScribbleScouts mit. Wie kamen wir auf den Namen?

Es ist nunmal ein Zeichenblog auf dem unsere “scribbles” veröffentlicht werden und wir auch neue Gebiete der Zeichentechniken und Malereien erkunden, wie bei den namensgebenden Scouts, so war ein Name schnell gefunden. Daraufhin stellte sich uns eine weitere Frage in den Raum: die Sprache. Sollten wir jetzt auf Deutsch bloggen oder auf Englisch? Durch eine kurze Korrespondenz mit unseren Lehrern per Edmodo stand fest: wir führen den Blog auf Englisch. Grund:

Englisch ist die Weltsprache, somit würden auch mehr Menschen unsere Einträge verstehen.

 

Design

Am Design haben wir seit Anfang an Einiges geändert, beim Hintergrund-Prototyp zum Beispiel wollten wir Bilder aus dem Internet nutzen wollten, aber nachdem wir unser Farbschema, das meist aus Lilatöne besteht, geändert haben und nach längerem Überlegen festgestellt haben, dass wenn wir ein Zeichenblog machen, sollten wir auch tatsächlich die ganze Gestaltung selbst einrichten. Mit dem Namen kam auch das Logo zustande, da die Pinsel jeweils eine S-Form beinhalten und der traditionelle Pfadfinderhut das ‘scouting for art’ darstellen soll. Weitere Gedanken zum Logo waren, dass die Pinsel für traditionelle und das Grafiktablett für die digitalen Zeichnungen stehen.

 

Layout

Bei der Bearbeitung des Design haben wir auch gleich das Blog- Layout bestimmt. Erst in der Erstellungsphase ist die Idee aufgetaucht, eine Galerie für die im Internet gefundene Kunst einzurichten, mehr dazu wird später geschildert. Das Layout für die Galerie und den Blog an sich haben wir aus den vorgegebenen Vorlagen übernommen und nach unseren Wünschen angepasst.

Enthusiastisch stürzte Alex sich auch auf den ersten Post, den wir als erste reine Informationsquelle über den Blog haben wollten. Wir haben uns entschieden, jeden Freitag Bilder, die wir gefunden haben, in die Galerie hinzuzufügen und jeden Montag einen eigenen Post zu verfassen.

 

Wix App

Hilfreich war auch die App die die Seite anbietet, denn man muss nicht immer wenn man etwas posten möchte am Pc oder Laptop arbeiten, insbesondere wenn man in den Ferien keinen Zugang zu diesen hat. Die App zeigt auch an, ob jemand auf deiner Seite ist und man kann die Chatfunktion benutzen.

 

Friday Goodies

Wie schon erwähnt, haben wir jeden Freitag bis jetzt, nach Kunstwerken im Internet gesucht und die, deren Erlaubnis wir von den Künstlern bekommen haben, entsprechend auch vorgestellt. Als erstes haben wir Künstler angesprochen, dessen Werke mehr bekannt waren, jedoch haben wir bis heute noch keine Antwort bekommen. Auf der Seite deviantart.com haben wir unser Glück gefunden,denn die ermöglichte neu gepostete Kunstwerke anzuzeigen. Komischerweise waren die Künstler eher bereit uns die Erlaubnis zu geben, oder uns überhaupt zu antworten.

Wir haben die Kommentare genutzt, um nach Erlaubniss zu fragen und dementsprechend ein Ordner mit Screenshots von diesen angelegt, um die Erlaubnis auch nachweisen zu können. Das sind unsere Friday Goodies.

 

Die About-Section

Unsere Vorstellung innerhalb des Blogs scheint auf den ersten Blick etwas mager, liegt aber daran, dass wir weniger über uns preisgeben wollten (so jedenfalls die Ansicht von Tatjana), sondern die Leser mehr über uns durch unsere Post erfahren sollen. Grundlegendes wurde entweder im ersten Post genannt oder steht in der About-Section. Außerdem sind wir, wie oben erwähnt auch auf Twitter erreichbar, wo wir auch gerne Fragen beantworten.

 

Social Network

Da es sich anbietet für einen Zeichenblog auch einen Youtube-Account zu erstellen, um Speedpaints hochzuladen, wollten wir dies auch tun.

Ebenso haben wir uns vorgenommen, Livestreams aufzunehmen. Twitch ( für dijenigen die es nicht kennen) ist eine Streamingplattform zwar vorrangig für Videospiele, besitzt jedoch auch einen Creative-Bereich unter dem solche Sachen wie Facepaintings, Märchenstunden und für uns geeignet Zeichnen gestreamt werden können. Zwar gibt es keine Probleme mit der Übertragung, da eine ausreichende Internetleitung vorliegt, jedoch ist der vorhandene Laptop leider nicht leistungsfähig genug. In der Hoffnung dieses Problem in Zukunft lösen zu können, wird der Account ScribbleScouts auf Twitch weiterhin existieren.

Wir beide haben uns außerdem jeweils einen Twitter-Account angelegt, auf denen wir neue Posts ankündigen sowie hoffentlich Livestreams.

Wir sind auf diesen sozialen Netzwerken mit dem Namen ScribbleScouts zu finden oder mit einem Teilnamen (s. Twitter)

 

Google

Das größte Hindernis womit wir noch heute zu kämpfen haben ist, dass wir unser Blog nicht über Google finden können. Auch wenn Wix anzeigt,dass unsere Seite anscheinend auf Suchmaschinen gefunden werden kann, ist dies nicht der Fall. Wir werden weiter mit der SEO (Suchmaschinenoptimierung) herumprobieren und hoffentlich können wir dieses Problem beheben.

 

Probleme

Weitere Probleme die aufgetaucht sind, war das Termine einhalten. Es ist schwer tatsächlich jeden Freitag und Montag zu posten, wenn man mit der Schule viel zu tun hat. Auch im Urlaub war es schwierig, mit dem Blog mitzuhalten, vor allem wenn man kein Internet hatte. Im Moment wartet zwar niemand wirklich darauf unseren Blog zu sehen allerdings wird das für die Zukunft problematisch sein.

Auch mental ist es eine Herausforderung für uns, Posts zu veröffentlichen, denn zum Teil sind wir beide etwas schüchtern was unsere Bilder angeht, aber auch die Zeit zum Zeichnen ist nicht immer vorhanden.

Noch dazu kommt, was allerdings ein geringes Problem darstellt, dass unser Domainname https://creale4.wixsite.com/scribblescouts ziemlich schwierig zu merken ist. Sobald wir finanziell dazu bereit sind, werden wir es zu scribblescouts.com umändern.

Das Design für die mobile Seite finden wir auch nicht so prickelnd, außerdem braucht es eine Ewigkeit zu laden, auch allgemein neue Post brauchen lang bis sie auf der Website erscheinen.

 

Fazit

Die Erstellung eines Blogs umfasst einiges. Von Layouts bis hin zu der Erstellung der eigenen Post, bis das alles so aussieht, wie es aussehen soll, vergeht etwas Zeit, vorallem wenn man perfektionistisch ist. jedenfalls ist ein Blog eine gute Sache, um Selbstbewusstsein aufzubauen, anderen eine Freude zu bereiten, die Kunstwerke anderer zu promoten, den Umgang mit Medien zu lernen und Spaß an der Sache zu haben. Wir hoffen, dass wir weiterhin so arbeiten können und den Blog bekannter zu machen, sowie die fehlenden Elemente noch einzubringen.

 

Quellen

https://creale4.wixsite.com/scribblescouts

https://twitter.com/ScribbleScout_A

https://twitter.com/ScribbleTatze

http://www.deviantart.com/popular-all-time/

https://www.twitch.tv/scribblescout