Programmieren mit dem Raspberry Pi – Projekttage mit Tobias Hübner

Projekttage am Gymnasium Neuenbürg 22.-24. Juli 2015

Heiße Tage im Computerraum. Am Mittwoch hatten wir Tobias Hübner (nähere Infos zu Tobi unter MEDIENISTIK.DE) aus Düsseldorf im Rahmen eines SMEP-aktiv-Kurses im Gymnasium Neuenbürg zu Besuch.  Er führte mit uns einen Workshop zum Raspberry Pi durch und brachte uns die Grundlagen für den Mini-Computer bei.

Raspberry Pi 02
ein Raspberry Pi der neusten Generation

So lernten wir kleine Programme zu schreiben und modifizierten eine Raspberry Pi Version des berühmten Spieles Minecraft. Außerdem zeigte er uns, wie man ein kleines Netzwerk mit dem Raspberry aufbaut. So konnten wir zum Schluss auch noch ein bisschen über Lan gegen- oder miteinander verschiedene Spiele, wie z.B. Blobby Volley oder einen Bomberman-Clon, spielen und Makey Makey ausprobieren.

Jakob von der SMEP-/Medienscout AG leitete den Workshop anschließend am Donnerstag und Freitag (Anmerkung von Sabine Strauß).

Fotogalerie Zertifikatsübergabe

Hallo Welt! – Unser Schritt in die Öffentlichkeit…

Am 16. Januar 2015 war es so weit, Thorsten Belzer führte uns im Rahmen eines SMEP-aktiv-Kurses in die Welt von WordPress ein.

Warm-Up zu Beginn des Workshops: Bilderfluten und welche Assoziationen sie bei uns hervorrufen.
Warm-Up zu Beginn des Workshops: Bilderfluten und welche Assoziationen einzelne Bilder bei uns hervorrufen.

Für uns alle war und ist die Arbeit mit WordPress neu und wir sind deshalb natürlich immer noch dabei, den unzähligen Funktionen auf die Spur zu kommen, die das Programm zur Bearbeitung unseres Blogs bietet.

Auch wenn nicht alles perfekt daher kommt, endlich können wir euch zeigen, mit was wir uns in der SMEP-/Medienscout AG seit letztem Schuljahr beschäftigt haben und wie es jetzt weiter geht.

Thorsten Belzer, SMEPtrainer
Thorsten Belzer, SMEPtrainer

Willkommen also auf unserer „Spielwiese“ und herzlichen Dank an Thorsten Belzer, der uns in dem eintägigen Workshop bestens beriet. Er führt übrigens auch einen tollen Blog zum Thema WordPress, den wir euch wärmsten empfehlen.

GEW Medienkonferenz Mainz

Am 20. September 2014 wurden wir, Caroline und Tamara, von der GEW zu der Podiumsdiskussion zum Thema „Medien – Herausforderung für wen?“ im Rahmen der Medienkonferenz in der Uni Mainz eingeladen. Zuerst durften wir bei dem Workshop „Lernen kommunikativ – Weblog, Twitter, Facebook & Co.“ von Prof. Dr. Mandy Rohs und Felix Schaumburg mitarbeiten. Hier stellten wir unter anderem 10 Thesen über den aktuellen Mediengebrauch von Sozialen Netzwerken in Schulen für die GEW auf.

Nach der Mittagspause sprachen wir mit Christian Müller-Gebhardt , Lehrer und GEW Podiumsdiskussionehemaliger LMZ Mitarbeiter, Prof. Dr. Kerstin Mayrberger, Professorin für Mediendidaktik und Prof.Dr. Bernd Schorb, Universität Leipzig, im Rahmen der Podiumsdiskussion über Medien und Mediennutzungsgewohnheiten an unserer Schule und wie man die Situation verbessern könnte.

Für mehr Informationen:
Flyer der Konferenz:
Erfolgreich mit Neuen Medien!
Was bringt das Lernen im Netz?

 


Caroline und Tamara

Das Aussterben des Schulbuches findet vorerst nicht statt

Prof. Dr. Christian Spannagel (PH Heidelberg) ist der Meinung, dass mit einem „Sterben des Schulbuches“ vorerst nicht zu rechnen sei. Dies war unter anderem ein Hauptthema beim Pädagogischen Tag am Gymnasium Neuenbürg am 15. Mai 2014.

Der Pädagogische Tag fand unter dem Thema „Unterwegs im Web 2.0. – Chancen und Risiken“ statt. Daran beteiligt waren die SMEPer Caroline, Tamara, Stefan und Larissa.
Unser Tag begann mit einem Vortrag von Prof. Dr. Spannagel über die zukünftige Unterrichtsgestaltung. Anschließend fing unsere Hauptaufgabe an, Herr Nagel (Leiter Medienzentrum Pforzheim/Enzkreis) im Workshop „Tablet & Lernvideo – Unterrichten mit dem iPad“ zu unterstützten. Zuerst wurden die Lehrer mit den iPads vertraut gemacht und bekamen verschiedene Aufgaben gestellt. Mit unserer Unterstützung gelang dann ein vorzeigbares Ergebnis.
2013_14_3_2 Smep Päd. TagDie Ergebnisse wurden anhand einer kurzen Präsentation vorgestellt. Es wurden offen gebliebene Fragen geklärt und zum Schluss fand noch eine Plenumsdiskussion mit allen Beteiligten des Tages statt.

2013_14_2 Smep Päd. Tag

Unsere Hilfe wurde von den Lehrern mit Freude angenommen. Auch wenn wir nicht alle Fragen beantworten konnten, war das überhaupt nicht tragisch. Es war eine interessante Erfahrung die Rolle zwischen Schüler und Lehrer zu tauschen. Die Lehrer haben das Gelernte schnell und präzise wie ein Staubsauger aufgesaugt und in die Praxis umgesetzt, so wie es ein guter Schüler eben machen sollte.

Weitere Informationen unter http://www.pz-news.de/region_artikel,-Handys-bleiben-in-Neuenbuerg-jetzt-auch-in-der-Pause-aus-_arid,488431.html

Bericht von: Caroline Hinterleitner und Larissa Heller

 

Tag der offenen Tür am Gymnasium Neuenbürg

Am 21.02.2014 war im Gymnasium Neuenbürg der Tag der offenen Tür. Auch wir von der SMEP-AG, dabei waren: Tamara, Johannes, Caroline und Stefan, haben einen Programmpunkt für die zukünftigen fünften Klassen aufgebaut und geleitet. 2013_14_3 TDOTDabei haben wir die Besucher vor einem Greenscreen fotografiert und anschließend den Hintergrund per iPad verändert. Hintergründe waren zum Beispiel Räume aus unserer Schule wie z.B. der Biologieraum oder Gemälde aus dem Kunstsaal. Die ausgedruckten Fotos konnten die Schüler als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Der Ansturm war fast nicht zu bewältigen, sodass wir neben unseren eingeteilten SMEPern auch noch weitere Hilfe benötigten. Das hat uns natürlich gefreut, aber es war auch sehr anstrengend. Die angehenden Schüler freuten sich sehr über die Fotos und selbst unser Schulleiter Herr Brunner ließ sich mit seiner Frau fotografieren.

Flyer / Plakat von Tim Großmann
Flyer / Plakat von Tim Großmann

 

2013_14_4 TDOT

Bericht von: Jakob Zechiel, Tamara Brongs und Andreas von Wilke

Filmgespräche und Filmanalyse

Froschperspektive
Andreas von Wilke aus der Froschperspektive

Was bewirkt ein Film, wenn man ihn ansieht? Wie sieht man einen Film überhaupt richtig an? Worauf sollte man achten, wenn man einen Film ansieht und ihn verstehen will?- Diese Fragen standen im Mittelpunt unserer Einheit über Filme und Filmgespräche. Die Antwort ist viel tiefgreifender und umfangreicher als auf den ersten Blick ersichtlich. Wie auch ein Gedicht weist ein Film Stilmittel auf, die entweder genretypisch sind, oder aber den Film zu einem einzigartigen Werk machen. Zu diesen Stilmitteln zählt zum Beispiel die Kameraperspektive. Am eindrucksvollsten zeigt die Froschperspektive die Wirkung der Kameraeinstellung. Die Froschperspektive, die prägend für den Expressionismus der 1920er Jahre war, erweckt ein beklemmendes Gefühl und lässt das gefilmte Objekt größer und bedrohlich wirken.
Die einzelnen Perspektiven betrachteten wir während unseres Aufenthaltes in Schloss Rotenfels am Beispiel von Alfred Hitchcocks „Der unsichtbare Dritte“ von 1959. Im Anschluss sahen wir uns den Film „Cloud Atlas“ aus dem Jahr 2012 an. Die Besonderheit dieses Films besteht in den unzähligen Verbindungen der sechs Einzelgeschichten, die unter anderem immer wiederkehrende Schauspieler, Schauplätze oder Musikthemen umfassten.

Unsere neu gewonnenen Erkenntnisse konnten wir bald darauf erneut zusammen anwenden, als wir im kommunalen Kino in Pforzheim im Rahmen der SchulKinoWochen Baden-Württemberg „Disconnect“ ansahen, ein Werk von 2012, das die Gefahren des Internets beschreibt:

Nachfolgend führten wir im Kino noch ein Filmgespräch in Form einer kleinen moderierten Diskussion, an der auch andere Kinobesucher teilnehmen durften. Wie auch „Cloud Atlas“ weist „Disconnect“ einige Parallelen zwischen scheinbar unverbundenen Geschichten auf.
Es ist viel einfacher, einen Film zu verstehen, wenn man in einem Gespräch darüber diskutiert, deshalb macht es auch Spaß einen Film gemeinsam anzusehen. Details zur Filmanalyse am Beispiel verschiedener Filme gibt es hier.

Johannes Wieland

Wir machen uns auf den Weg…

Im Rahmen unserer SMEP-Ausbildung haben wir im Frühjahr 2014 in Rotenfels unseren ersten Trickfilm bzw. Stop-Motion-Film produziert.

Stop-Motion-Filme sind Filme, die aus vielen Einzelbildern zusammengesetzt wurden. Dabei wird eine Sinnestäuschung einer Bewegung erzeugt, indem die Figuren oder Gegenstände im Film sich in jedem Einzelbild bewegen. Anschließend werden die einzelnen Bilder zu einem Film zusammengesetzt und so schnell hintereinander abgespielt, so dass das menschliche Auge die Übergänge nicht mehr wahrnehmen kann.

Als Gegenstände eines Filmes kann dabei nahezu alles sein, was durch eigene Kraft bewegt werden kann. Nicht nur Knetfiguren oder Legofiguren – wie beispielsweise bei Shaun das Schaf oder The Lego Movie – können so zu den Akteuren der Filme werden.

Hier zeigen wir euch unser Ergebnis, ein Beispiel dafür, dass man mit Stop-Motion-Filmen auch mit einfachsten Mitteln einen tollen Clip erstellen kann.