Angebote im Internet

Am Freitag, den 20. November 2015 hielten wir (Sarah-Lena Neuner & Samuel Kunrath) einen Vortrag über die verschiedenen Angebote, die es bei Digitalen Medien, wie zum Beispiel Twitter oder WhatsApp, gibt.

Sarah-Lena & Samuel beginnen ihren Vortrag
Sarah-Lena & Samuel beginnen ihren Vortrag

Zu Beginn unserer Präsentation haben wir mit einem Kahoot-Quiz angefangen, um das Wissen unserer Mitschüler überprüfen zu können und zu sehen ob sie, genauso wie wir, überrascht von den Ergebnissen waren. Eine Frage war zum Beispiel, über was Mädchen in ihren Online-Blogs am liebsten schreiben, natürlich setzten die Meisten auf „Fashion“, wobei die richtige Antwort „Private Sachen“ waren, worüber vor allem die Mädchen erstaunt waren. Nachdem wir das Quiz erfolgreich abgeschlossen hatten, stiegen wir in das Thema „Twitter“ ein.

Twitter- lebensnotwendig?

Da Samuel und ich absolute Anfänger bei Twitter sind, haben wir uns darüber informiert, was man bei Twitter überhaupt alles machen kann und was das für Vor- und Nachteile hat. Twitter ist der bekannteste und größte Micro-Blogging-Dienst, das heißt, diese Plattform funktioniert als Echtzeitmedium. Twitter ist kostenlos und man kann es einfach wie einen kostenlosen Blog bedienen, bei dem jeder Beitrag auf 140 Zeichen eingeschränkt ist. Man kann seine eigene Twitterwall erstellen, wie unser Seminarkurs mit dem #SKDK15. Eine Twitterwall ist wie ein Chat in dem nur die Leute kommunizieren können, die den jeweiligen Hashtag benutzen. Das Negative an Twitter ist vor allem, dass man am Anfang seiner Registrierung bei Twitter seine Handynummer preisgeben musste, wobei uns die Klasse zustimmte. Oft werden auf Twitter viele unnötige Dinge gepostet, wodurch man zugespamt wird, genauso wie mit Followervorschlägen und Werbung. Aber das Positive an Twitter ist, dass man sich dank dem Hashtag (#) über verschiedene Themen informieren kann.

Twitter unser ständiger Begleiter
Twitter unser ständiger Begleiter

Wir zeigten der Klasse einen Artikel, in dem Twitter mit einer Party verglichen wurde, denn auch wie auf einer Party, lernt man bei Twitter neue Leute kennen und muss sich erst einmal orientieren. Außerdem stellten wir eine Frage, die zu einer sehr großen Diskussion führte: „Würdet ihr Twitter weiter benutzen? Wenn ja / nein, warum?“. Viele sagten, sie würden Twitter weiterhin benutzen, aber es gab auch einige, die es nicht weiterführen wollten. Dann sagte Frau Strauss, das wir Twitter ja noch gar nicht richtig benutzen würden, was auch stimmte, da wir alle unsere Profile auf Privat gestellt hatten und nur unseren Seminarkursteilnehmern folgten. Also kam Frau Strauss auf die Idee, unser Profil öffentlich zu machen und jeder sollte einem Politiker und einem Star seiner Wahl folgen, was daraufhin auch jeder machte.

Socialmedia- Was wird am meisten genutzt?

Danach zeigten wir der Klasse eine Auflistung verschiedener Funktionen, die häufig bei sozialen Medien genutzt werden, und sie sollten sich die Top 3, die ihrer Meinung nach am meisten genutzt werden, heraussuchen. Wenige nahmen den „Gefällt mir-Button drücken“ zu ihren Top 3, wobei wir über das Ergebnis genauso überrascht waren. Wahrscheinlich, weil jede Person den „Gefällt mir-Button“ oft unbewusst drückt. Als weiteren Punkt stellten wir die Frage, ob es sinnvoll wäre, dass unsere Polizei WhatsApp als Kommunikationsmittel benutzt, wie das bereits die Polizei in Mumbai macht. Dabei wurde oft erwähnt, dass man es nicht so toll finden würde, da WhatsApp oft abgehört wird. Herr Frey meinte auch, dass er nicht wollen würde, wenn eine andere Person mithören könnte, was er mit dem Polizisten zu bereden hat. Außerdem gäbe es Probleme, wenn keine Internetverbindung vorhanden wäre. Nachdem wir darüber diskutiert hatten, zeigten wir der Klasse ein Video von iMoox, in dem Schüler erzählen, welche Medien sie benutzen und wie oft.

Die selben Fragen stellten wir der Klasse. Viele sagten, sie würden eher WhatsApp anstatt Facebook benutzten, wenn sie Facebook überhaupt noch nutzen würden. Wir stellten die Frage in den Raum, ab wie vielen Jahren WhatsApp erlaubt werden sollte. Es gab Vorschläge, dass WhatsApp ab 12 oder 14 Jahren erlaubt werden könnte und es abhängig von der Erziehung der Eltern sei, da die Eltern schließlich selber wissen, ob sie ihrem Kind Soziale Medien, in diesem Fall WhatsApp, erlauben oder nicht. Wir fragten Herrn Frey nach seiner Meinung, sofort sagte er, dass WhatsApp ab 16 Jahren sein sollte, da die Kinder nicht schon ab 12 vor dem Handy „kleben“ sollten, und dass es früher als 16 nicht nötig sei. Hierbei stimmten ihm nach längerer Diskussion und mehrfacher Überlegung die Mehrzahl der Schüler zu. Nach dieser langen Unterhaltung zeigten wir den Schülern ein Video von Focus: „Faszination Gefällt mir“.

Sarah-Lena & Samuel Vortrag
Sarah-Lena & Samuel Vortrag

Nach dem Video stiegen wir in das Thema FOMF und FOMO ein. FOMO bedeutet „Fear of missing out“ , was nun durch FOMF „Fear of missing friends“ ersetzt werden sollte. FOMF bedeutet, dass viele Jugendliche Angst davor haben, etwas in ihren Chats oder Nachrichten zu verpassen. Dadurch würden sie nach einer Weile nicht mehr auf den neuesten Stand sein und am Ende ausgeschlossen werden. Die Klasse gab der Bedeutung von FOMF Recht. Viele Schüler gaben zu, dass sie auch manchmal Angst davor hätten, nicht mehr auf dem neuesten Stand zu sein, wenn sie eine Weile nicht mehr auf ihr Handy schauen würden.

Abschließend konnten wir festhalten, dass die Social Media auch im Alltag unserer Gruppe bereits sehr viel Raum einnimmt, obwohl gleichzeitig noch einige Wissenslücken vorhanden sind, was einzelne Bereiche und Funktionen betrifft.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.