Cybermobbing

Im Laufe unseres Seminarkurses war es kurz vor Weihnachten an der Zeit, unser Thema für die abschließende Seminararbeit festzulegen. Da uns einige Vorschläge geboten wurden, war es zu Beginn schwer fündig zu werden. Trotz dieser Auswahl konnten wir uns schnell einigen und wählten das Thema ,,Cybermobbing“ für unsere Arbeit. Mit der Zeit stieg die Motivation immer mehr an und das Interesse in diesem Bereich nahm zu. Gründe dafür waren die Aktualität, als auch die dadurch gestiegene Aufmerksamkeit bezüglich des Mobbings.

Doch Moment mal…

Was versteht man tatsächlich unter dem Begriff ,,Cybermobbing“?
Lässt sich dieser mit der Wortbedeutung bzw. Definition des “normalen“ Mobbings gleichsetzen oder gibt es Unterschiede?

Mithilfe von Recherchen wollten wir diesen Fragen (und natürlich weiteren Informationen) auf den Grund gehen.
Es beanspruchte zunächst nicht viel Arbeit die wichtigsten Punkte darüber zu erfahren, da es uns erlaubt war, die bereits vorhandenen Recherchen und Beiträge des letzten Seminarkurses in Relation mit diesem Thema zu nutzen. Später jedoch stellten wir fest, dass es uns nicht genügt und wir die Suche nach weiteren Informationen erweitern müssen. Überraschend dabei war die Anzahl der Seiten, welche sich bei unserer Suche ergab. Doch durch diese Beobachtung bzw. Feststellung bestätigte sich die zunehmende Aktualität des Themas. Alle Seiten waren sehr umfassend und hilfreich, jedoch bemerkte man, dass sich die Informationen nach und nach doppelten und wiederholten.
Am Ende unserer Recherche angelangt, sammelte sich einiges an Material an, mit welchem wir eine Seminararbeit fertigstellen konnten.

Doch mit dieser Feststellung ergab sich folgende Frage:

,,Wie können wir das ausgewählte Thema neben unserem Beitrag konkret umsetzen, sodass ein sogenanntes “Produkt“ entsteht, welches die Nachhaltigkeit unserer Arbeit umfasst bzw. enthält?“

Das Ergebnis unserer Überlegungen war es, ein Vortrag in Form eines Unterrichts in einer Schulklasse unserer Schule zu gestalten. Anschließend soll das im Unterricht erarbeitete Material dazu dienen, eine Stellwand zu entwerfen, die in der Schule ausgestellt werden soll. Dadurch wird unser Produkt, welches neben dem Vortrag auch die Stellwand ist, zugänglich für alle weiteren Schülerinnen und Schüler der Schule sein, sodass diese ebenfalls in den Kontakt mit dem Thema ,,Cybermobbing“ kommen können.
Für uns war es bei der Gestaltung der Stellwand wichtig , etwas zu entwerfen, das auf einen Blick erfasst und verstanden werden kann. Unser Ziel beinhaltete den Anreiz an dieser Wand stehen zu bleiben und die damit verbundene Auseinandersetzung. Somit stand fest, dass keine langen Artikel oder Berichte die Wand ausschmücken, sondern kurze und überschaubare Texte.
Da wir beide jedoch noch mehr Nachhaltigkeit im Fokus hatten, gestalteten wir einige Flyer für die Schülerinnen und Schüler der Schule, wie Handouts unseres Vortrags und einen durch Inspiration selbst entworfenen ,,Erste-Hilfe-Plan“, welcher den betroffenen Menschen helfen soll, sich aus der Situation bzw. Rolle des Opfers zu befreien. Speziell dieser Plan sollte in unseren Beitrag eingefügt werden, um eine größere Reichweite zu erzielen.

Nun stand so ziemlich alles fest.

Wir hatten die benötigten Informationen und einen Plan, der einerseits die Umsetzung des Themas und andererseits die resultierende Nachhaltigkeit durch das Produkt umfasst.
Somit konnten wir mit der Kleinarbeit anfangen und unsere Vorstellungen in Bezug auf den Vortrag verschärfen.

Da die Informationen bereits gesammelt waren, musste man diese nur noch zusammenfassen, um daraus eine ,,Prezi“ zu entwickeln, welche unseren Vortrag bzw. Unterricht begleiten und unterstützen soll. Mithilfe dieser ,,Prezi“ konnte anschließend ein Handout verfasst werden. All diese Aufgaben übernahm Noelle, da sie sich mit dem Programm besser auskennt und dadurch die Arbeit schneller umsetzen konnte. Schließlich verfasste sie zudem das Handout.

In dieser Zeit war es Glorias Aufgabe, ein Plakat zu entwerfen, welches die Hauptkomponenten von ,,Cybermobbing“ zusammenfasst. Gleichzeitig kann es während des Unterrichts als Leitfaden dienen.

Hier ist unser ,,Hilfe-Plan“ zu sehen, welcher ebenfalls in den Quellenangaben in größerem Format wiederzufinden ist.

Nun fehlte ein letzter wichtiger Punkt, welcher noch abgehakt werden musste, und zwar der ,,Erste-Hilfe-Plan“ gegen diese Art von Mobbing.
Gemeinsam fertigten wir den Plan an.
(Wie bereits erwähnt unterstützten uns hier einige Inspirationen von Internetseiten.)

Abgesehen von den Proben, die vor der endgültigen Präsentation noch zu halten sind, ist alles weitere fertiggestellt.

 

 


Zwar ist bis zu diesem Zeitpunkt alles problemlos verlaufen, jedoch trat nun auch leider die andere Seite ein, welche einen eher negativen Aspekt behandelt.
Erst als es darum ging einen passenden Termin zu finden, an welchem unser Vortrag stattfinden sollte, kam es zu den ersten Problemen. Diese lagen in erster Linie darin, dass wir als Schülerinnen durch das stattfindende Abitur einen veränderten Stundenplan hatten und zusätzliche Schulveranstaltungen die Terminfindung erschwerten.

Zudem war es notwendig mit der Schulleitung abzuklären, ob es überhaupt möglich ist, eine Stellwand in unserer Aula aufzustellen.
Zum Glück erwies sich dies als problemlos, sowie auch die damit verbundene Organisation.

Der Tag der Präsentation bzw. des Unterrichts kam immer näher und wir gewannen nun durch die Proben an Sicherheit, sodass nichts mehr schieflaufen konnte.

Herr Frey, einer der leitenden Lehrer des Seminarkurses, teilte uns auf Wunsch eine 7. Klasse zu, welcher wir das Thema ,,Cybermobbing“ näher bringen durften.
Typisch für solch eine Klassenstufe ist die Aufgewecktheit, welche zwei Seiten aufzeigt:
Einerseits bedeutete dies für uns, dass wir es womöglich anstrengend haben werden, da die Schülerinnen und Schüler dieser Klasse sehr laut und unaufmerksam sein werden.
Andererseits hofften wir aufgrund der aufgeweckten Art der ‚Kinder‘ auf eine gute Mitarbeit.

Sowohl die eine, als auch die andere Seite bestätigte sich im Laufe unseres Vortrags, was uns sehr überraschte und im Nachhinein auch freute.


Doch nun zum Ablauf unserer Präsentation:

Wir starteten mit einer kurzen Vorstellung unsererseits und erklärten worum es bei dem heutigen Unterricht gehen wird.

Diese Einführung ermöglichte uns eine direkte Fragerunde, da wir diese mit der Frage, was man eigentlich unter ,,Cybermobbing“ verstehe, eröffneten.

Überraschenderweise meldeten sich einige Schülerinnen und Schüler, welche konkret sagen konnten, was dieser Begriff bedeutet. Aus diesem Grund lies sich feststellen, dass sie nicht das erste Mal mit diesem Thema konfrontiert wurden.
D
ie Antworten, welche sich hieraus ergaben, glichen der “richtigen“ Definition sehr, sodass keine direkten Beispiele genannt werden können.

Die uns als richtig erscheinende Definition lautet:

Cybermobbing ( auch bekannt als Cyber-Bullying oder Internet-Mobbing ) umfasst Bedrohungen, Belästigungen sowie Beleidigungen, welche mit Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel über einen längeren Zeitraum gegen eine Person gerichtet werden.


Um von Anfang an klarzustellen, welche Personen an diesem “Prozess“ des Cybermobbings beteiligt sind, gingen wir auf unser angefertigtes Plakat ein, welches teilweise abgedeckt war und nur die beiden Hauptbeteiligten (Opfer und Täter) zeigte.
Das Plakat diente wie vorgesehen für einen Leidfaden durch die Präsentation, denn nach und nach wurde auch die genauere Unterteilung der Beteiligten aufgedeckt, sodass eine vollständige Zusammenfassung der Personen entstand.

Nun soll das Plakat auch in diesem Beitrag als Leitfaden dienen.

Konzentrieren wir uns zuerst auf die Täter, so lässt sich im Allgemeinen bereits sagen, dass diese aus jeder Altersgruppe stammen können sowie auch von jedem Geschlecht. Aus diesem Grund kann das Mobbing schon in jungen Jahren stattfinden, z.B. in der Schule, oder erst später, wenn man in einem Beruf tätig ist. Zusätzlich ist es möglich, dass der Täter aus einer einzelnen Person oder aus einer Gruppe besteht.

Die Rolle des Täters wird in zwei Bereiche unterschieden: Passiv und aktiv.

Unter dem passiven Täter versteht man Mitläufer oder Zuschauer. Entweder entziehen sie sich der Situation komplett und sind nicht daran beteiligt oder sie unterstützen den Täter und bekräftigen ihn. Sobald sich eine Person entzieht und nichts unternimmt, sondern nur zusieht, kann dem Opfer nicht geholfen werden. Deshalb zählen die genannten Zuschauer ebenfalls zu den passiven Tätern, da sie durch ihr Verhalten eher auf Seite des Haupttäters stehen. Gründe für deren Verhalten sind der Gruppenzwang oder der Eigenschutz selbst in die Rolle des Opfers zu rutschen.

Im Gegensatz dazu steht der aktive Täter – vergleichbar mit dem Haupttäter.
Charakteristisch ist das stark vorhandene Selbstvertrauen und eine positivere Einstellung gegenüber Gewalt. Aufgrund des Selbstbewusstseins fällt es diesem Täter nicht schwer, sich ein Opfer zu suchen und dieses zu belästigen und mit Beleidigungen zu konfrontieren.

Jedoch sind sich die Täter, sowohl passiv als auch aktiv, den daraus resultierenden Konsequenzen und Gefahren ihres Handelns nicht bewusst!


Bezüglich der Rolle der Opfer ist ebenfalls zu erwähnen, dass Menschen von jeder Altersgruppe sowie Geschlecht betroffen sein können. Es sind jedoch oft Menschen, welche nicht so sind, wie es die „Norm“ der Gesellschaft ihnen vorschreibt. Dies muss jedoch nicht immer der Fall sein.

Wie auch bei dem Täter wird hier unterschieden, und zwar zwischen passivem und provozierendem (aktivem) Opfer.

Charakteristische Merkmale dabei sind:

                             Passiv

                       Provozierend

still ; ängstlich ; schwach

aggressiv ; reizbar

nicht selbstbewusst

Verhalten:

Verhalten:

Rückzug

Gegenattacken

wehren sich nicht

 → können selbst zum Täter werden!

Natürlich stellt man sich schnell die Frage, wie es überhaupt zu dieser neuartigen Form des Mobbings kommen kann. Diese Frage lässt sich bereits mit einem Punkt beantworten.

Denn der Auslöser dafür ist die gestiegene Nutzung von elektronischen Kommunikationsmitteln. Darunter versteht man technische Geräte wie das Smartphone, der Computer bzw. das Laptop oder auch das Tablet.
Vergleicht man diese Nutzung mit früher, zu der Zeit als wir unser erstes Handy bekommen haben, ist der Fortschritt zu heute gewaltig. Ein Unterschied liegt darin, dass die heutigen Geräte den Zugriff auf das Internet und damit verbunden auf die sozialen Netzwerke ermöglichen, welche früher noch nicht so stark im Umlauf waren.

Außerdem können durch die Fähigkeit der Video- und Fotoaufnahme Geschehnisse schnell und einfach im Internet hochgeladen werden – vor allem auf den Plattformen der sozialen Netzwerke: Facebook, Twitter, Snapchat, Instagram, Youtube und WhatsApp.                                                                    Bildergebnis für snapchat        Bildergebnis für instagram   Bildergebnis für youtube      

Dadurch kann eine bestimmte Situation bzw. ein Ereignis problemlos herumgehen und eine große Gruppe an Menschen mit diesen neuen Informationen unterhalten.

Aufgrund dieser gestiegenen Nutzung, bereits schon in jungen Jahren, muss vor den lauernden Gefahren im Internet gewarnt werden. Wichtig dabei ist nämlich, dass man sich den meisten nicht bewusst ist oder diese zum Teil stark unterschätzt.
Deshalb halten wir es für notwendig, dass Jugendliche früh genug über Gefahren aufgeklärt werden.

Darunter fällt besonders der Aspekt, welcher sich auf die Angriffsfläche bezieht. Man sollte darauf achten, was man im Internet postet, da all diese Veröffentlichungen die Angriffsfläche erweitern und vergrößern können.
Die Wahrscheinlichkeit, dass man in die Rolle des Opfers rutscht, ist deshalb nicht sehr gering. Natürlich lässt sich dies verhindern, indem man die Angriffsfläche minimiert.

Dazu bieten sich folgende Tipps an:

• überlegen, ob das, was man ins Internet hochladen möchte, wirklich dort hin gehört

Profilangaben gering halten
E-Mail Adresse, Geburtsdatum, Alter, … gehören nicht ins Netz!

• statt dem richtigen Namen lieber einen Spitznamen angeben, sodass der Täter bereits hier
Schwierigkeiten hat, euch zu konfrontieren

• privates Konto bevorzugen (wenn möglich)
Kontrolle über die Menschen, die euch folgen möchten ( Bsp.: Instagram)

Alles in Einem kann man zusammenfassend sagen:
Achtet darauf was ihr im Internet postet, denn das Internet vergisst nie!!!
All das, was von einer Person hochgeladen und veröffentlicht wurde, kann später gegen sie verwendet werden.


Wie bereits erwähnt und nun hoffentlich klar ist, bietet ,,Cybermobbing“ den Tätern die “Möglichkeit“ im Internet zu mobben. Damit verbunden besteht ein grundlegender Vorteil: Die Anonymität des Täters. Dies bedeutet, dass das Opfer nicht weiß, wer sich hinter der jeweiligen Identität tatsächlich verbirgt. Außerdem sorgt die Anonymität dafür, dass Menschen hemmungsloser sind. Die Täter stehen dem Opfer nicht direkt gegenüber, sodass sie die Reaktion der Opfer auf ihre Taten nicht sehen können.
Außerdem entsteht diese Art des Mobbings z.B. aus Langerweile oder Spaß. Jedoch ist der Aspekt bezüglich des Spaßes eine ernstzunehmende Sache, da aus der zunächst bestehenden Scherzerei sehr schnell Ernst werden kann. Dies basiert auf der Feststellung, dass jeder Mensch individuell auf gewisse Nachrichten reagiert, weil man diese bereits auf verschiedene Weisen aufnimmt. Dementsprechend darf solch eine Situation nicht unterschätzt werden.

Lügen und Gerüchte, sowie peinliche Fotos und Videos, welche verbreitet werden, unterstützen die Vorstellung wie im Internet gemobbt wird.
Vor allem im Bezug auf unvorteilhafte oder peinliche Fotos und Videos des Opfers, besitzt der Täter die Kontrolle, weil er dieses Material zur Erpressungen bzw. Bedrohung nutzen kann.
Daraus ergibt sich ein Vergleich, welcher die Rolle des Opfers mit einer Marionette gleichsetzt. Außerdem muss man hinzufügen, dass die Position der beiden Protagonisten innerhalb des Cybermobbings unterschiedlich ist – der Täter steht deutlich über dem Opfer, was darauf hindeutet, dass dieses unterlegen und schwächer ist.

Spätestens an diesem Punkt sollten sich Außenstehende fragen, wie das Opfer mit solch einer Situation umgeht und wie es auf diese reagiert.
Denn ist es möglich, dass es zu schweren Folgen kommen kann?
Auf diese Frage gibt es nur eine Antwort: JA!

Einige Beispiele für Konsequenzen im Bezug auf das Opfer sind:

körperliche und psychische Schäden

• Verhaltensänderungen
Herunterspielen und Verharmlosen der Situation ; Opfer frisst alles in sich hinein

• findet keinen Ausweg / Hilfe
Suizidgedanken (?)

Natürlich gibt es viele Abweichungen, da jeder Mensch anders auf die Geschehnisse reagiert.

Manchen gelingt es und sie können über diesem Mobbing stehen, da ein gesundes Selbstvertrauen vorhanden ist. Mithilfe von diesem Gefühl werden sie daran erinnert, dass der Täter sie nur verletzen möchte.
Im Gegensatz zu dieser Art von Mensch / Opfer, gibt es leider auch jene Art, auf welche die genannten Folgen zutreffen können.


Im Folgenden sind wir bei unserem Vortrag auf die Konsequenzen bezüglich des Täters eingegangen. Diesen Punkt sahen wir als sehr wichtig an, da viele Menschen nicht wissen, dass auch für den Täter einige Folgen existieren. Deshalb sind wir im Laufe unseres Vortrags darauf eingegangen, gegen welche Gesetze der Prozess des Cybermobbings verstoßen kann.
Denn Cybermobbing an sich ist nicht strafbar. Trotzdem kommt Cybermobbing ohne Straftaten so gut wie nie vor. Denn allein eine Beleidigung verstößt gegen das Gesetz. Aber auch gegen die Gesetze §186 die üble Nachrede und §201 Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes wird dabei verstoßen.

Als wir anschließend die Frage stellten, was die beiden Paragraphe bedeuten, wusste von den Schülerinnen und Schülern keiner die Antwort. Unserer Meinung nach war dieses noch nicht Vorhandensein des damit verbundenen Wissens nachvollziehbar, denn auch wir mussten diese Begriffe erst einmal Nachschlagen bevor wir uns über die genauere Bedeutung im Klaren waren.


Bereits am Anfang stellten wir uns schon die Frage was bei ,,Cybermobbing“ anders im Vergleich zu dem herkömmlichen Mobbing ist. Denn bei unserer Recherche stießen wir auf verschiedene Definitionen, welche uns anreizten einen Vergleich zwischen den Mobbingarten in unsere Arbeit einzubeziehen.

Aus diesem Grund die Frage:
,,Was unterscheidet Cybermobbing von dem herkömmlichen Mobbing?“

Der wohl offensichtlichste Unterschied besteht darin, dass Cybermobbing im Internet stattfindet – somit in einem virtuellen Raum – und das “normale“ Mobbing in der Wirklichkeit.
Außerdem können die Täter im Internet ihre Taten anonym ausüben, was in der Realität so gut wie unmöglich ist, da sich Täter und Opfer direkt gegenüber stehen. Das gravierende an Cybermobbing jedoch ist, dass das Mobbing jeder Zeit stattfinden kann, was es unserer Meinung nach so schrecklich macht. Während das herkömmliche Mobbing zu Hause endet, ist Cybermobbing in der Lage die Opfer bis in ihren privaten Raum zu verfolgen und somit dauerhaft zu belästigen.

Da ein Vergleich nicht nur aus Unterschieden besteht, sondern auch aus Gemeinsamkeiten, haben wir hier einen Aspekt, der auf die jeweiligen Mobbingarten zutrifft:
Die Auswirkungen sind jeweils unbekannt und nicht steuerbar.

Doch was wäre ein Vortrag über das Thema ,,Cybermobbing“ ohne Tipps wie man dagegen vorgehen kann?

Das Ziel unserer Präsentation liegt natürlich nicht nur darin Menschen über ,,Cybermobbing“ zu informieren, sondern auch einen Ausweg aus der Rolle des Opfers zu zeigen bzw. zu geben. Deshalb haben wir uns überlegt, was das Opfer und auch Außenstehende tun können, um gegen die derzeitige Situation vorzugehen.

Diese Frage gaben wir an die Klasse weiter, um diese während des theoretischen Teils des Unterrichts einzubeziehen. Überraschenderweise wussten die Schülerinnen und Schüler auch hier die richtigen Antworten. Auch an diesem Punkt schien es so, als haben sie sich bereits mit dem Thema auseinandergesetzt, da einige Vorschläge geliefert wurden, welche wir uns ebenfalls überlegt hatten.

Der erste Schritt besteht darin, nicht auf die Nachrichten einzugehen. Wenn der Täter es nicht speziell auf eine Person abgesehen hat, so erledigt sich das Ganze schon von selbst.
Kommt es jedoch zu Verschärfungen und die Nachrichten hören nicht auf, so muss man sich über einige Aspekte informieren, wie beispielsweise über die Folgen des Täters. Da dessen Folgen hauptsächlich in den rechtlichen Bereich fallen, sollte man die Suche nach Recht und Gesetz in den Blick nehmen.
Sind jedoch Videos oder Fotos erst einmal im Netzt gelandet, ist es schwer diese zu löschen, weil sie eine gewaltige Reichweite erzielen können.

Trotzdem ist dieser Gedanke nicht ganz unmöglich. Es existiert nämlich die Möglichkeit die Löschung von Daten auf sozialen Netzwerken zu beantragen. Zwar ist das bestimmte Foto nicht mehr auf der Plattform vorhanden, jedoch weiß man nie wo es schon überall herumgekommen ist.
(→ s.o. : Das Internet vergisst nie!!!)

Die genannten Punkte sind natürlich sehr hilfreich und können dem Opfer helfen, jedoch ist das Wichtigste in dieser Situation, sich eine Vertrauensperson aufzusuchen. Dieser Aspekt wurde von einem Mädchen der Klasse vorgeschlagen und zudem als selbstverständlich angesehen. Jedenfalls können solche Personen dem Opfer beistehen und es durch diese schlimme Zeit begleiten. Zudem geben sie dem Betroffenen das Gefühl nicht allein zu sein und bestärken es dadurch. Die Möglichkeit, das Gefühl des Selbstvertrauens zurückzugewinnen, ist wieder vorhanden.
Es kostet zwar viel Überwindung sich einer Person anzuvertrauen, jedoch kann sich daraus eine gewaltige Folge entwickeln: Verteidigung und Abwehr.
Das Opfer kann mithilfe der Person gegen den Täter vorgehen.
Dabei ist es wichtig zu beachten, dass man keine Gegenattacken startet, da man sonst selbst zum Täter werden kann!

Eine weitere Möglichkeit der Selbsthilfe ist außerdem die
Cyber-Mobbing Erste-Hilfe-App, welche von der EU-Initiative „klicksafe“ entwickelt wurde.
Als wir auf diese App zu sprechen kamen, versuchten wir diese durch Übertragung auf der Leinwand zu öffnen, um sie sichtbar für alle zu erklären.

Man startet mit der Wahl eines Guides, bei der man die Auswahl zwischen einem Jungen oder einem Mädchen hat, welcher/-s einem anschließend Tipps geben kann. Diese Ratschläge beziehen sich z.B. auf das optimale Verhalten des Opfers während des Mobbings. Auf diese Weise stellen sie eine Art Vertrauensperson dar, welche Opfern oft aufgrund des fehlenden Mutes in der Realität fehlt. Die ganze Sache ist außerdem anonym, sodass es manchen Menschen die Situation erleichtern könnte.

Dieses Video dient als „Aufklärungsvideo“ rund um die genannte App. Bei Interesse kann also gerne ein Blick hinein geworfen werden, da man viele Informationen erhält. Außerdem wird innerhalb der Aufnahme die App anschaulich dargestellt, sodass ein Einblick verschafft werden kann.

Um eine individuelle Beratung zu erhalten gibt es eine weitere Möglichkeit, und zwar eine kostenlose Seelsorge wie beispielsweise die ,,Nummer gegen Kummer: Tel.: 0800/111 03 33.


Der Abschluss unseres Vortrages wurde von einem Interview mit einem ehemaligen Mobbingopfer (Mädchen) ausgeschmückt. Einerseits wollten wir dadurch erreichen, dass wir noch einmal die Konsequenzen aufzeigen, die durch das Mobben im Internet auftreten können. Andererseits hat diese Person es geschafft, sich aus der Lage zu befreien. Sie fand den Ausweg in Dingen, welche ihre Leidenschaft zum Ausdruck bringen. Dadurch gewann sie ihr Selbstbewusstsein zurück und erkannte, dass sie ein Talent besitzt, das andere Personen nicht haben.

Nach dem Vortrag unsererseits war es an der Zeit, dass nun die Klasse etwas Praktisches erarbeiten muss. Wir wollten, dass jeder Schüler seine individuelle Meinung gegenüber ,,Cybermobbing“ auf kleine bunte Karten schreibt. Da es deren persönliche Meinung ist, war es ihnen überlassen, was sie auf die jeweiligen Karten schreiben.

Hier kann man die Klasse beim Arbeiten sehen. Alle Schülerinnen und Schüler bearbeiteten die Aufgabe sehr ernsthaft.

Insgeheim hofften wir natürlich auf viele verschiedene Meinungen, sodass es nicht zu Häufungen und Wiederholungen kommt. Denn im Anschluss sollte mithilfe dieser Kärtchen die geplante Stellwand gestaltet werden.
(Kleine Anmerkung: Die Karten haben wir im voraus organisiert.)

Überraschenderweise kamen viele tolle Meinungen zustande, mit Ausnahme von einem Zettel. All die Kommentare wurden sehr ernsthaft und zum Teil auch sehr umfangreich bearbeitet.
Auffallend dabei war, dass oft Dinge aufgegriffen wurden, welche wir im Laufe unseres Vortrages erwähnt haben. Natürlich hat uns diese Beobachtung sehr gefreut, da es als Zeichen für die Aufmerksamkeit der Klasse steht.

Um Außenstehenden, die unsere Schule nicht besuchen, trotzdem einen Blick auf die tolle Stellwand zu ermöglichen, kann man diese hier sehen:

Da wir in zeitlicher Hinsicht zu schnell waren und noch eine halbe Stunde zu füllen war, lag es an uns zu improvisieren. Also starteten wir eine offene Fragerunde, die sehr gut angenommen wurde. Es zeigte sich darin, dass sich sehr viele Schülerinnen und Schüler der Klasse geäußert haben, zum Teil auch Schüler, welche sich im Laufe des Vortrags nicht gemeldet hatten.

Eingeleitet wurde die Fragerunde mit der folgenden Frage:
,,Wie würdet ihr schlechte Kommentare, welche unter Beiträgen von bekannten Personen des öffentlichen Lebens wiederzufinden sind, verstehen? Würdet ihr diese als Mobbing betrachten oder eher nicht?“

Diese Frage sowie die passenden Antworten der Schüler darauf sind in einem der Videos, die in den Quellenangaben zu finden sind, enthalten.

Aufgrund der guten Mitarbeit fiel uns die Improvisation sehr leicht, weil sich ständig neue Fragen erübrigt hatten.
Eine weitere Frage bezog sich hauptsächlich auf unsere Präsentation, da wir speziell nachgefragt haben, ob die Klasse den Aufklärungsunterricht als sinnvoll empfand. Es war interessant zu wissen bzw. zu erfahren, wie die Schüler mit den neu gewonnenen Informationen umgehen. Auch diese Frage ist in einem der unten verlinkten Videos zu finden, jedoch möchten wir in diesem Zusammenhang einige Worte verfassen.

Viele der Schülerinnen und Schüler meinten, dass sie all die Informationen an Freunde oder Familienmitglieder, wie jüngere Geschwister, weitergeben werden. Sie möchten diese auf die Gefahren im Internet hinweisen und demzufolge auch warnen.
In Verbindung mit diesen Antworten wurden uns einige Komplimente bezüglich des Unterrichts gegeben. Aufgrund dessen verstanden wir diese als Bestätigung dafür, dass solche Aufklärungen mehr umgesetzt werden müssen.

Dafür gibt es verschieden Möglichkeiten:

• Mobbingbeauftragte in Schulen, welche die Schüler aufklären sowie Betroffenen helfen
können

Medienkompetenz der Eltern fördern, sodass auch sie die Kinder vor den Gefahren
warnen können

• mehr Aufklärungsunterrichte organisieren


Letzten Endes gingen wir gemeinsam mit der Klasse Schritt für Schritt unseren selbst erstellten ,,Erste-Hilfe-Plan“ gegen Cybermobbing durch.
Der Plan ist aufgeteilt in 10 Schritte, mit welchen man einen Ausweg aus der schrecklichen Rolle des Opfers bereits innerhalb des Mobbings findet.
Mit unserem Hilfe-Plan möchten wir mehr Menschen erreichen, sodass das Thema ,,Cybermobbing“ noch mehr in den Umlauf kommt und mehr an Aufmerksamkeit gewinnt.

Unsere Erwartungen an den Vortrag wurden komplett erfüllt. Natürlich basierte dies zum größten Teil auf der guten Mitarbeit der Schüler. Zu Beginn, als wir noch dabei waren alles vorzubereiten, war die Klasse sehr laut. Dies legte sich jedoch recht schnell, da wir mit dem Vortrag angefangen haben und es als interessant aufgenommen wurde, wodurch eine angenehme Stille entstand. Alle haben aufmerksam zugehört und mit einer Ernsthaftigkeit die gestellten Fragen beantwortet. Vor allem in Verbindung mit der ernsthaften Umgangsweise des Themas waren wir sehr erstaunt, da wir uns nicht vorstellen konnten wie “Kinder“ damit umgehen werden. Die gute Mitarbeit nahm uns schließlich den letzten Rest der vorhandenen Nervosität, sodass während des Unterrichts auch ab und an mal gelacht wurde und dadurch zwar die Lautstärke etwas anstieg. Nach einer kurzen Bitte, wieder etwas leiser zu werden, konnten wir problemlos fortfahren.

Am Ende unseres Vortrags, welcher übrigens 90 Minuten beanspruchte, waren noch einige Minuten zum Füllen vorhanden. Diese nutzten wir für eine wirklich tolle Sache. Wir drehten ein Video mit der Hilfe von der App ,,Snapchat, auf welchem die ganze Klasse die Worte: ,,Stop Cybermobbing“ , laut und deutlich sagt. Natürlich fand dies auf freiwilliger Basis statt, da wir keine Person dazu zwingen wollten. Generell war es den Schülerinnen und Schülern überlassen, ob sie auf Aufnahmen (Fotos oder Videos des Unterrichts) im Internet zu sehen sein möchten. Dies erübrigte sich jedoch mit dem Einverständnis von allen.
Nun ist es unsere Absicht, dass das Video ebenfalls in den Umlauf kommen soll, um die Menschen, so wie der Hilfe-Plan, auf Mobbing jeglicher Art aufmerksam zu machen.

Mit diesem Video möchten wir unseren Beitrag auch beenden, sodass zum Schluss die eigentliche “Message“ in Bezug auf unser gewähltes Thema für die Seminararbeit kurz vermittelt werden kann:

 

Quellen:

Im Folgenden sind unsere ,,Prezi“, das Handout und der ,, Erste-Hilfe-Plan“ zu finden.

,,Prezi“:  https://prezi.com/cinakslycuas/cybermobbing/#

 

 

Handout:

 

 ,, Erste-Hilfe-Plan“:          

Klicke auf das Bild, sodass es im Großformat erscheint.

                                                               

Und natürlich auch die Videos, welche Herr Frey während unseres Vortrags aufgenommen hat:
1)

2)

3)

 


Nach unserer Präsentation kümmerten wir uns um die Stellwand, an die wir die erarbeiteten Meinungen sowie das Plakat aufhängten.

Wir hoffen, dass euch der Beitrag gefallen hat und wir einen tollen Einblick in unseren Unterricht zeigen konnten. Falls Fragen aufkommen, beantworten wir sie euch sehr gerne. 🙂

Liebe Grüße,

 Gloria Marten und Noelle Kolbe   🙂

 

 

 

1.7 Ende des Projekts und Zukunftsaussichten

Willkommen bei unserem letzten Blogbeitrag. In diesem Beitrag dokumentieren wir unsere letzten Gedanken zu unserem Seminarprodukt und wollen einen Ausblick auf unsere weiteren Ziele und Errungenschaften geben.


Zusammenfassung der einzelnen Blogbeiträge:

In unserem allerersten Beitrag haben wir unser Projekt / unsere Seminararbeit erklärt und uns einzeln vorgestellt.

Im zweiten Beitrag erklären wir, was im Allgemeinen Instagram ist und in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man ein Konto/eine Seite erstellt.

Im darauffolgenden (dritten Beitrag) erklären wir, was man beim Bild hochladen und bei der Bildbearbeitung beachten sollte und wie man sein Profil angemessen gestaltet.

Nachdem wir erklärt haben, wie man am besten eine ansprechende Seite aufbaut, haben wir danach die einfachen Tipps aufgelistet, wie man seine Reichweite vergrößern kann.

Für fortgeschrittene, die mit Instagram sogar Geld verdienen möchten, haben wir den Beitrag 1.5 mit dem Thema Affiliate Marketing und dessen Nutzen auf Instagram gewidmet.

In unserem letztem Beitrag geht es um das Thema Influencer Marketing, anhand eines Beispiel der App “indaHash”


Zukunftsaussichten:

Wir haben das Ende unserer Durststrecke noch lange nicht erreicht, auch wenn wir nun unsere Seminararbeit abschließen. Unser fiktives Unternehmen DMA (Doesn’t mean anything, 2013) ist in mehreren Bereichen tätig. Nicht nur in Social Media wie YouTube und Instagram sondern auch im Fashion-Bereich mit DMA Lifestyle. Um die Probleme und Entwicklungsschritte einer Marke zu erforschen haben wir ein Selbstprojekt gestartet: Wir haben unser eigenes Logo entworfen, Klamotten bedruckt und diese versuchen wir nun zu vermarkten.


Tanktop mit unserem Logo
Unser original Logo
Pullover/Hoodie mit unserem Logo

 

 

 

 

 

 


Auch Instagram lassen wir nicht ruhen. Unsere Accounts bleiben weiterhin bestehen und wir versuchen weiterhin unsere Reichweite auszubauen. Der Account von Mateusz war unser Paradebeispiel in Sachen Instagram. Mit seinem Account haben wir versucht eine große Masse an Nutzer zu erreichen ( auch erfolgreich mit 1700 Abonnenten ) und Partnerprogramme mit Sportmarken einzugehen. Zurzeit haben wir uns für viele Affiliate-Programme beworben, aber momentan noch keine Rückmeldungen bekommen.


Für die Unterhaltungsseite haben wir beschlossen, diese aufzugeben, da dieser Markt schon gesättigt ist und für uns sich keine Zukunftsperspektive mehr ergibt.


Während der Erstellung des Produkts konnten wir einige Erfahrung sammeln. Zum Beispiel, dass es durchaus einen Unterschied macht, zu welcher Tageszeit man ein Bild postet. Dies lässt sich dadurch erklären, da die meisten Menschen Instagram eher abends benutzen während von 8:00 Uhr bis 15: Uhr die meisten User nicht ihr Handy benutzen.

Andererseits konnten wir auch feststellen, dass die “Instagram-Stars” doch nicht so unerreichbar sind. Wir konnten durch das Posten von Bildern Kontakt zu drei berühmten deutschen Bodybuildern aufnehmen. Das hat uns auch gefreut, da es eine Art von Bestätigung ist, auf dem richtigen Weg zu sein.


Wie man sehen kann, war die Witzeseite “bravejokes” nicht gerade erfolgreich. Der Hauptgrund für die geringe Abonnentenzahl ist, dass der Markt oder die Branche übersättigt sind. Das heißt, dass es zu viele andere Seiten in diesem Genre gibt, die genau das Gleiche machen. Somit blieb der erhoffte Erfolg aus und wir ließen die Aktivität stagnieren, um uns unseren Fitness-Seiten zu widmen. Diese waren deutlich erfolgreicher, wie man an Mateusz seinem Account gut sehen kann. Er hat binnen ein paar Monaten über 700 Abonnenten dazu gewonnen. Daraus lässt sich schließen, dass ein gewisser Bedarf in der Fitness-Branche vorhanden ist.

Außerdem ist es in diesem Bereich nicht ein Produkt das man behandelt, sondern seinen eigenen Körper, was etwas ganz besonderes/einzigartiges ist und von vielen Personen geehrt wird.


Ein weiteres Projekt, dass quasi das Ende unseres Projekt besiegelt hat, war die Präsentation im Medienzentrum Pforzheim. In dieser 90 minütigen Vorstellung haben wir versucht den 8. Klässlern so gut wie möglich Instagram und die beiden darauf vertretenen Marketingstrategien zu erklären. Das Interesse der Jugendlichen war bescheiden, jedoch haben wir unserer Meinung nach alles gut und verständlich erklärt. Die Meinung der Schüler stimmte meist auch mit unserer über ein. Zum Beispiel waren wir uns alle einig, dass es auffällig ist, wie viel Werbung auf Instagram zu finden ist. Jedoch immer noch weniger als bei anderen Social Media Plattformen wie z.B. Facebook.


Und somit widmen wir uns dem Schluss unserer Seminararbeit. Jeder von uns wird in einem kurzen Statement seine Meinung zu unserem Produkt und der Dokumentation niederlegen.

Aaron:

Eine Chance, um meine Hobbys Fitness und Wirtschaftsprozesse (im weitesten Sinne) zu verbinden und mit Instagram zu verdeutlichen. Da ich auch mein Studium im Wirtschaftsbereich ansiedeln werde, war das eine gute Erfahrung um tiefere Einblicke in Verhandlungen und Prozesse zu bekommen. Außerdem glaube ich, dass Instagram in nächster Zeit alle anderen Social Media Plattform überholen und besonders wichtig für die Marketing-Industrie wird.

Christian:

Das Produkt zeigt uns, wie man aus ein Hobby eine persönliche Vermarktung machen kann. Auf zukünftiger Hinsicht könnte aus der relativ “kleinen” Lifestyle-Seite, eine große Seite werden und vielleicht auch Gewinn erzielen, dass aber noch in weiter ferne ist. Die viele Arbeit hat sich im Endeffekt ausgezahlt.

Mateusz:

Ich fand die Seminararbeit hauptsächlich daher sehr hilfreich (vorallem für mich), da ich mich mit Instagram noch näher (als sonst) beschäftigen musste. Dadurch konnte ich mittlerweile zwei Affiliate Partner für mich überzeugen (XXL Nutrition & Team Change) und konnte sehr viele Abonnenten dazu gewinnen. Meiner Meinung nach wird Instagram in den nächsten paar Jahren sehr weit oben in der Rangliste der Top Social Media Plattformen bleiben, weshalb wir uns auch damals das Thema ausgesucht haben.


Falls ihr noch irgendwelche Fragen oder Anmerkungen habt, fühlt euch frei uns zu kontaktieren. Dies geht am besten im Kommentarbereich oder direkt über unsere Instagram-Accounts. Außerdem würden wir uns freuen, wenn ihr unseren Instagram-Accounts folgen würdet (AaronChristianMateusz).

Wir hoffen wir konnten einige aufschlussreiche Beiträge an das Internet liefern.

1.6 Influencer Marketing (App ‚indaHash‘)

Nun kommen wir zum letzten Teil unseres Projekts. Eine andere Methode, um auf Instagram Geld zu verdienen, ist die Möglichkeit des Influencer Marketings.



Was ist Influencer Marketing?

In den USA in das Thema bereits sehr aktuell und beliebt. In Deutschland jedoch ist dieses Thema noch in den Anfängen, obwohl das Potential längst offensichtlich ist. Das Wort ‘to influence’ kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie ‘beeinflussen’.

Demnach ist Influencer Marketing eine Marketing Strategie, um vom Einfluss und von der Reichweite wichtiger Meinungsmacher zu profitieren.

Influencer (Meinungsmacher) können z.B. sein:

  • Politiker
  • Blogger
  • Instagrammer
  • Allgemein Social Media Nutzer (mit hoher Anzahl an Followern)
  • Prominente
  • Journalisten
  • zufriedene Bestandskunden
  • Fachexperten

    Aufgrund der hohen Reichweite, setzen Unternehmen schon immer auf die Zusammenarbeit mit wichtigen Influencern, um das Image des Unternehmens zu verbessern oder z.B. um ein neues Produkt zu bewerben.

    Das Ziel des Influencer Marketings ist es, die Influencer der schönen neuen Medienwelt als Meinungsmacher, Multiplikatoren (z.B. um die Reichweite zu erhöhen) und Markenbotschafter zu gewinnen. Diese Meinungsmacher sollten potentielle Kunden in ihrem Entscheidungsprozess (Produkt kaufen/nicht kaufen) positiv beeinflussen. Indem die Influencer z.B. durch ihre Instagram-Beiträge, die Begeisterung für ein Produkt/eine Marke zum Ausdruck bringen, nehmen sie großen Einfluss auf die Markenwahrnehmung und Reputation eines Unternehmens oder eines Produkts in ihrer Community.



    Wie findet man einen Influencer?

    Um die richtigen Influencer zu identifizieren, gibt es quantitative und qualitative Merkmale. Quantitative Merkmale sind z.B. die Reichweite eines Instagrammers (Follower) in der relevanten Zielgruppe, die Häufigkeit seiner Posts und die Interaktionsrate (Likes, Kommentare). Qualitativ wird unterschieden in die zwei Fragen “Passt der Influencer thematisch und vom Niveau zu der Marke/zum Produkt?” und “Hat er genug Überzeugungskraft in seiner Community?”. Um diese Faktoren zu analysieren, werden of Analysetools verwendet (z.B. Fanpagekarma), worauf wir aber nicht näher eingehen.


    Welche Vorteile/Nachteile haben die Unternehmen vom Influencer Marketing?

    Das Problem heutzutage ist, dass die Mediennutzer anspruchsvoller geworden sind. Klassische Werbeanzeigen wirken nicht mehr.

    • 92% der Konsumenten vertrauen den Empfehlungen anderer Menschen, selbst wenn sie diese nicht kennen.
    • 70% vertrauen Online-Bewertungen mehr als den Werbeaussagen von Unternehmen

    Weswegen auch das klassische Marketing immer uneffektiver wird. Und genau hier setzt Influencer Marketing an. Blogger/Instagrammer/YouTuber etc. kommen selbst aus der “Konsumentenschicht” und gelten daher auch als glaubwürdig.


    Ein Beispiel aus der Gaming-Szene:

    Der YouTuber jacksepticeye (mehr als 15 Millionen Abonnenten) veröffentlichte kurz vor dem 1. April 2014 ein Let’s Play eines Trash-Games Namens “Goat Simulator”, wodurch dieses durch einen riesen Hit wurde! Mittlerweile besitzen dieses Spiel 2.669.695 Spieler (Stand April 2017).


Jedoch müssen die Unternehmen einen gewissen Kontrollverlust akzeptieren. Denn Influencer sind keine Dienstleister (also z.B. Angestellte), sondern Werbepartner, wobei man als Partner keine direkten Verpflichtungen hat und somit können die Unternehmen keine kreativen Details (also z.B. wie der Influencer sein Beitrag gestalten soll) vorschreiben.



Influencer Marketing am Beispiel der App “indaHash”



Um ganz einfach in das Influencer Marketing einzusteigen (genügend Reichweite vorausgesetzt), gibt es die App indaHash (AndroidiOS).


Um sich bei indaHash zu regestrieren, muss man die App downloaden, ausführen und sich dort mit seinen Instagram Daten einloggen. Der Instagram-Account muss erst aktiviert werden und auf die Voraussetzungen (quantitative und qualitative Merkmale – siehe oben) geprüft werden, dies kann bis zu 14 Tage dauern. Das indaHash Team setzt den Instagram-Account sozusagen in das passende Themenfeld, damit man auch nur Kampagnen angezeigt bekommt, die einen auch interessieren (im Fitness-Bereich würde man z.B. keine Makeup-Kampagnen angeboten bekommen).


Sobald man angemeldet und aktiviert worden ist, ist die App fast schon selbsterklärend. Auf der Startseite der App wählt man eine Kampagne, die einem zusagt und liest sich die Bestimmungen durch.

Startseite von indaHash. Unten ist die Bezahlung pro Post (1,45€ bei Mateusz).
Hier sieht man die Anweisung, was sich im Post (Instagram-Beitrag) befinden soll.

 

 

 

 

 

 

 


Wenn man mit allem einverstanden ist, kann man die Kampagne akzeptieren und anschließend sein Bild mit den passenden #Hashtags und @tags hochladen. Das indaHash Team überprüft, ob alle Anforderungen erfüllt worden sind und schon bekommt man das Geld auf seinen Kontostand (Reiter links im Menü) gutgeschrieben. Abschließend kann man sich das Geld auszahlen lassen (Kontostand -> Auszahlen). Das Geld wird binnen 30 Tagen überwiesen.

Mehr Infos gibt es hier


Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten, um ins Influencer Marketing einzusteigen. Es gibt sogar Unternehmen/Agenturen, die sich darauf spezialisiert haben, Influencer zu suchen und Verbindungen zwischen Influencern und großen Brands (Marken) herzustellen.

Die bekanntesten und größten Agenturen sind z.B: TLGG, Panorama 3000, Webguerillas (Berlin), Denkwerk (Köln), Virtual Identity (Freiburg). Außerdem noch Mediakraft (bekannt für YouTuber), Studio 71, Tubeone und Splay Networks. Letztere sind besonders auf Instagram, YouTube, Twitter und Snapchat spezialisiert.

1.5 Das Affiliate Marketing und wie es auf Instagram genutzt wird

Jetzt geht es erst richtig zur Sache: Eine Methode Marketing auf Instagram zu betreiben ist das Affiliate-Marketing. Affiliate kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt “angliedern”


Was ist Affiliate Marketing?

Die Basis dieser Marketingstrategie ist das Internet. Das heißt, dass der Produktanbieter und der Vertriebspartner, also in diesem Fall der Publisher, mit dem Internet arbeiten. In unserem Falle nutzt der Publisher die Social Media Plattform Instagram. Das eigentliche Angliedern sorgt dafür, dass der Anbieter, also der Hersteller, überhaupt keinen Kontakt zu seinen Kunden erhält, sondern ihnen nur die Ware zusendet.

Die Partner sind Publisher und Shoppingwebsite gleichzeitig. Sie erhalten durch den Anbieter eine Provision und vermarkten seine Waren.


Wie sieht das ganze in der Praxis aus?

Theoretisch kann jeder ein Affiliate werden. Jedoch liegt die Entscheidung hierbei bei dem Anbieter oder einem Dritten, zum Beispiel eine Agentur, die der Hersteller dazwischen gestellt hat. Die Kriterien sind hierbei wieder die von euch erreichte Reichweite oder aber auch euer Themengebiet. Es macht Sinn, dass ein Hersteller für Sportgeräte nicht einen Koch einstellen/als Partner wählen.

Es gilt außerdem eine einfache Regel: Je größer eure Instagram-Seite ist, desto größer und bekannter werden auch Merchants, also die Hersteller, sein die euch versuchen werden anzuwerben. Das könnte dann ungefähr so aussehen:

Hier sieht man die Antwort auf die Anfrage von Mateusz per E-Mail

Wenn ihr dann einen Vertrag abgeschlossen habt, ist es eure Aufgabe die Produkte des Merchant an so viele Kunden wie möglich zu verkaufen. Denn umso höher der Umsatz des Merchant ist, desto höher ist auch eure Provision. Wie ihr das anstellt ist meist euch selbst überlassen. Hier gibt es viele Möglichkeiten. Meistens wird man aber vom Merchant dazu aufgefordert ein Produkt zu kaufen und dieses dann in seine Bilder auf Instagram zu integrieren. Zum Beispiel könntet ihr ein Kleidungsstück der Marke tragen oder ein Bild posten in welchem ihr aus einem Shaker der Marke trinkt.


Wie ihr seht, ist hier wieder Kreativität gefragt. Falls ihr die möglichen Kunden davon überzeugen könnt, wie toll das Produkt ist für das ihr werben solltet, dann steht einer guten Provision nichts mehr im Wege. Hierbei ist es aber nicht wichtig, was ihr selbst von dem Produkt haltet. Ihr sollt es ja “nur” vertreiben!


Beispiel: gymnative.de mit dem Partnerprogramm

Auf diesem Bild sieht man die Danksagung an gymnative.de auf Mateusz‘ Account

gymanitve.de ist ein Onlineshop für Supplements und Gymnutrition, also auf deutsch alles, was ein erfolgreicher Sportler an Nahrungsergänzungsmitteln braucht.


Bevor wir die hier zu sehenden Nahrungsergänzungsmittel bestellt haben, haben wir uns mit gymnative.de in Verbindung gesetzt. Sie waren über eine so große Bestellung sehr erfreut und wir kamen ins Geschäft: Sie gewähren uns einen Rabatt von 40% auf unseren Warenkorb und dafür postet Mateusz (der Erfolgreichste von uns) ein Bild auf Instagram.


Auch wenn die Reihenfolge nicht der Regel entspricht, kann man auch hier von einem Partnerprogramm wie es das Affiliate Marketing vorsieht, sprechen.


 Zusammengefasst, was man unter Affiliate Marketing versteht

  • der Instagram-User, der die Werbung macht wird auch als Publisher bezeichnet
  • der Verkäufer des Produktes wird auch Merchant genannt
  • entweder direkt oder über eine Vermittlungsseite kommen Merchant und Publisher ins Geschäft
  • der Publisher erhält einen Code, den er in seine Instagram-Biografie und in seine Posts einbettet
  • umso öfter Kunden den Code der Seite benutzen, desto höher ist die Vergütung

Das Affiliate Marketing ist nur eine der möglichen Marketing-Strategien auf Instagram. Allein die Entwicklung von Social Media Marketing allgemein ist sehr interessant. Anhand dieser Grafik ist leicht zu erkennen, welche Entwicklung Social Media Marketing macht.

Quelle: http://onlinemarketing-trends.de/chancen-im-online-marketing-berufsaussichten-mit-zukunft-gastbeitrag/

Seid gespannt auf den nächsten Beitrag: 1.6 Influencer Marketing anhand des Beispiels indaHash. Eine interessante App die Marketing auf eine neue Stufe hebt.

YouTube-Kanal zum Thema Fitness: „GymTeachers“

 

Viel Spaß bei unserem Beitrag!

Gliederung:

  • 1.  Was ist unsere Seminararbeit?
  • 2.  Youtube
  •   2.1  Was ist YouTube? 
  •   2.2  Warum haben wir YouTube ausgewählt?
  • 3.  Das Produkt
  •   3.1  Planung
  •   3.2  Kanalname
  •   3.3  Aufnahme
  •   3.4  Schnitt
  •   3.5  Thumbnails
  •   3.6  Kanaldesign
  •   3.7  Titel
  • 4.  Fazit
  • 5.  Quellen

 

1. Was ist unsere Seminararbeit?

Nach ausgiebiger Besprechung einigten wir (Philipp, Clemens) uns, einen YouTube-Kanal zum Thema Fitness zu erstellen. Wir wussten von Anfang an, dass unsere Seminararbeit zu diesem Thema gewählt wird, da dies ein von uns beiden wohl bekanntes Thema ist und bei dem wir ein kompetentes Fachwissen aufweisen können. Nun mussten wir uns lediglich darauf einigen, in welcher Form die Seminararbeit letztendlich produziert wird. Wie man sehen kann, war YouTube die beste Lösung. Unseren Kanal „GymTeachers“ findet ihr hier.

 

2. YouTube

2.1 Was ist YouTube?

YouTube (Aussprache [ˈjuːtuːb oder ˈjuːtjuːb]) ist ein 2005 gegründetes Videoportal des US-amerikanischen Unternehmens YouTube, LLC, seit 2006 eine Tochtergesellschaft von Google Inc., mit Sitz im kalifornischen San Bruno. Die Benutzer können auf dem Portal kostenlos Videoclips ansehen, bewerten, kommentieren und selbst hochladen.

Wikipedia, „YouTube“, 28.04.17, https://de.wikipedia.org/wiki/YouTube, 01.05.17

Somit ist YouTube ein Internetportal, auf dem jeder Videos hochladen sowie
andere Videos anschauen und bewerten kann. Hier werden über 100 Stunden Videomaterial pro Minute hochgeladen und schon allein in Deutschland sind über 38 Millionen aktive Nutzer tätig. Jedoch bietet die Plattform auch die Funktion, durch eigene Videos mit Monetarisierung, also dem Einschalten von Werbung, Geld zu verdienen, wodurch es unzählige Menschen gibt, die YouTube hauptberuflich nutzen und zum Teil ein sehr hohes Einkommen haben.

 

2.2 Warum haben wir YouTube ausgewählt?

Unter allen sozialen Netzwerken, welche in Frage kamen, entschieden wir uns für YouTube. Die Gründe waren zum einen, dass wir unser Wissen am besten in Videoform vermitteln können und daher kommt nur YouTube in Frage. Nahezu jeder Mensch in unserem Umkreis und allgemein in der jugendlichen Gesellschaft kommt täglich mit YouTube in Berührung, weshalb wir uns auch damit relativ gut auskennen und schon einige Erfahrungen, wie das Erstellen eines eigenen Kanals, gesammelt haben. Auch eignet sich YouTube am besten, da es das bekannteste seiner Sorte ist und die besten und vielfältigsten Möglichkeiten liefert. Zum anderen wurde YouTube von anderen Nutzern mit den selben Intentionen meistens ebenfalls benutzt, beziehungsweise erreichten viele Fitness-YouTuber unter anderem maximal viele Leute im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken. Gerade die Gruppe, also fitnessbegeisterte Jugendliche, die Hilfe benötigen, können wir dadurch leichter ansprechen. Es ist auch logisch, dass jemand, wenn er sich über ein bestimmtes Thema besser informieren will, meistens (abgesehen von eigenen Websites) auf YouTube nach einem Video dazu sucht und nicht bei Instagram etc.

 

3. Das Produkt

3.1 Planung

Um zunächst alle Einzelheiten zur Seminararbeit zu klären, vereinbarten wir einen Termin, bei dem wir uns trafen und alles besprachen. Hierbei ging es hauptsächlich um die Umsetzung des ganzen und die Aufteilung der Arbeit. Am Ende entschlossen wir uns, dass wir die Videos gemeinsam aufnehmen, das Schneiden Clemens übernimmt und Philipp sich um das Kanaldesign sowie die Thumbnails (Vorschaubild der Videos) kümmert. Desweiteren erstellten wir ein Skript für die Videos, das heißt wir hielten schriftlich grob fest, wer was sagt, um einen Anhaltspunkt zu haben.

 

3.2 Kanalname

Ein Besucher sollte sich den Kanal sehr leicht einprägen können und ihn einzigartig mit unserem YouTube-Kanal verbinden. Daher entschieden wir uns für „GymTeachers„, was übersetzt so mit „Lehrer für das Fitnessstudio“ gleichzusetzen ist. Da die englische Sprache auf YouTube sowieso durch englischsprachige Länder gut ankommt und es sich in dem Fall besser als auf Deutsch anhört, fanden wir den Namen sehr einfach und nicht zu lang. Er bringt unsere Inhalte mit zwei Wörtern exakt auf den Punkt und ist daher optimal.

3.3 Aufnahme

Die Aufnahme teilten wir in mehrere Tage auf. Zu Beginn trafen wir uns im Fitnessstudio und filmten wir einige kurze Clips zu den Videos von den einzelnen Ausführungen bestimmter Übungen, um genug Videomaterial für die Videos zu haben. Hierbei merkten wir jedoch zu spät, dass das Material nicht wirklich ausreichend war und jene Videos dann auch nicht optimalen videotechnischen Inhalt hatten. Den Ton hingegen nahmen wir ein anderes Mal mit Clemens‘ Standmikrofon „t.bone SC 440“ auf, um wenigstens optimale Soundqualität zu bekommen. Desweiteren filmten wir das Video zu Hause, bei dem wir unsere Tipps und Tricks zum Muskelaufbau vermitteln. Hierbei und bei allen anderen Videos verwendeten wir Philipps iPhone als Kamera, da es uns an professionellem Kameraequipment mangelte.

Das Standmikrofon t.bone SC 440

3.4 Schnitt

Beim Schneiden verwendeten wir das Programm „Adobe Premiere Pro CC 2017„, da das Programm mehr als benötigte Funktionen und Möglichkeiten zur Videobearbeitung liefert. Es wird selbst von professionellen Nutzern verwendet, die damit echte Wunderwerke kreieren. Beim Bearbeiten wurden zunächst die Audio- und Videospuren zusammengeschnitten, um Versprecher oder unnötige Abschnitte zu entfernen und das Video auf das Wesentliche zu beschränken. Anschließend fügten wir jeweils Hintergrundmusik hinzu. Man muss allerdings dazu sagen, dass nur auf Musik ohne Urheberrecht zurückgegriffen werden sollte, da sonst rechtliche Konsequenzen auftreten werden. Desweiteren mussten, je nach Video, einzelne Bilder sowie Texte hinzugefügt werden, um den Inhalt zu perfektionieren. Wenn anschließend noch Einzelheiten wie Überblendungen eingefügt worden sind, muss das Video „gerendert“, also vom Programm erstellt werden, und das Werk ist fertig. Allerdings hört es sich leichter an, als es ist, da Schneiden teilweise länger dauert, als man denkt.

Ein kleiner Ausschnitt von Clemens beim Schneiden eines der Videos

3.5 Thumbnails

Im Vorfeld haben wir uns sehr viele Gedanken zum Thema Gestaltung der Thumbnails, also den Vorschaubildern der Videos, gemacht. Anfangs haben wir uns zusammengesetzt und dem anderen unsere Vorschläge, anhand von Stichpunkten, präsentiert. Als wir uns einig waren mit dem zukünftigen Design dieser Bilder, fertigten wir eine Skizze an, um unsere Gedanken ein erstes Mal zu visualisieren. Wir waren uns von Anfang an einig, dass es schlicht gestaltet wird und keine unnötigen Effekte verwendet werden. Jedoch sollte es trotzdem ansprechend und professionell aussehen. Wir mieden bewusst die zu Unrecht beliebten roten Kreise und Pfeile auf den Titelbildern, welche von bekannten YouTubern oft zur Erregung von Aufmerksamkeit verwendet werden. Es sollte ein Thumbnail sein, das auf den ersten Blick die Thematik des Videos aufzeigt. Wir entschieden uns für den
direkten Vergleich zwischen richtig und falsch bei den Videos zu den Ausführungen. Das Video zu den Tipps und Tricks sollte ebenfalls ein schlichtes Thumbnail bekommen und daher entschieden wir uns für einen
fitnessbezogenen Hintergrund und einen gekürzten Titel. Wir erstellten diese Bilder mit dem Programm „Adobe Photoshop CC 2017“. Unserer Meinung nach ist es zurzeit das beste Programm, um Bilder zu bearbeiten und zu erstellen. Es ist auch für Anfänger sehr leicht zu verstehen und es braucht nicht viel Zeit, bis man alles bearbeiten kann, um ein gutes Resultat zu erzielen. Wir legten bei den Videos zu den Ausführungen die falsche und richtige Ausführung der Übungen in den Hintergrund und machten einen simplen Haken und Kreuz zur Richtig- und Falschdarstellung des jeweiligen Bildes. Das Video mit den Tipps sollte wie genannt einen Hintergrund bekommen, der das Thema Muskelaufbau verdeutlicht und man sofort den Zweck erkennt. Daher kamen wir zum Entschluss, ein Bild eines Bodybuilders zu verwenden. Hinzu wurde eine Überschrift eingefügt, die den Titel in gekürzter Version beinhaltet.

 

3.6 Kanaldesign

Wir gingen hierbei gleichermaßen vor wie bei den Thumbnails und machten uns zu aller erst Gedanken, bis wir zur Skizze kamen. Der Prozess, bis man schließlich vor dem Computer saß und das Design erstellte, war der gleiche. Das Titelbild des Kanals, setzt sich aus Bildern zum Thema Fitness & Bodybuilding im Hintergrund und dem Namen zusammen. Um das Gerüst des Titelbildes etwas mehr Effekte zu schenken, entschieden wir uns für Partikel und Lichteffekte. Zudem haben wir dem Hintergrund einen etwas dunkleren Filter verleiht, um den Namen im Vordergrund besonders hervorzuheben. Das Profilbild entstand ähnlich, lediglich mit der Ausnahme, dass wir ausschließlich die Initialen des Namens verwendeten. Die Partikel und Lichteffekte wurden angepasst und es wurde auf gleiche Art und Weise vorgegangen wie bei dem Titelbild für den Kanal. Hierbei hatten wir die Intention, jene Bilder einfach und ansprechend zu gestalten, um dem Besucher ein einzigartigen Eindruck zu verschaffen.

Das Profilbild
Das Titelbild

3.7 Titel

Bei der Auswahl der Titel orientierten wir uns an anderen erfolgreichen YouTubern, die damit eine sehr große Reichweite aufgebaut haben und somit sehr aufmerksamkeitserregende Titel verwenden. Wir beschränkten uns dennoch auf den wirklichen Inhalt, da die falsche Titelauswahl aufgrund von einem Wunsch nach mehr Reichweite & Geld keinen guten YouTuber ausmacht. Somit schrieben wir den Titel groß, um sich von anderen abzuheben und die Aufmerksamkeit des Nutzers darauf zu lenken. Desweiteren sollte der Titel nicht unnötig lang sein, damit der Nutzer nicht sofort davon gelangweilt wird und nicht weiß, worum es geht. Schließlich fügten wir noch unseren Kanalnamen dazu, um den Titel einzigartig zu machen. Einer unserer Titel war z.B.: „7 TIPPS FÜR GARANTIERTEN MUSKELAUFBAU! | GymTeachers„. Solch ein Titel in Kombination mit einem geeigneten Thumbnail sollte die Aufrufzahl maximieren.

 

4. Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Erstellen eines YouTube-Kanals mit ausreichend Planung und Ausstattung ein hohes Potenzial mit sich bringt, wenn man seine Inhalte schnell weit verbreiten will. Das ist selbst in unserem Fall relativ schnell passiert, da wir verhältnismäßig einige Aufrufe und sogar direkt einen netten Kommentar in kurzer Zeit erhalten haben, ohne davor jegliche Reichweite zu besitzen. Mit unter anderem diesen Faktor bereitet es einem sogar ein großes Vergnügen, solche Videos zu produzieren, weshalb hauptberufliche YouTuber ein relativ „leichtes“ Leben führen. Außerdem finden wir, dass die Plattform der beste Weg ist, Videos an die Öffentlichkeit zu bringen, da diese sehr leicht gefunden werden können im Vergleich zu z.B. Facebook oder Instagram. Wenn also jemand seine Passion im Erstellen von Videos sieht, sollte er sich überlegen, mit einem YouTube-Kanal zunächst nebenberuflich Geld zu verdienen und zuschauen, wie schnell der Kanal an Reichweite und Zuschauern gewinnt.

 

5. Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/YouTube (30.04.2017)

 

Falls noch ungeklärten Themen oder Fragen offen sind, kann gerne die Kommentarfunktion genutzt werden. 🙂

Mit freundlichen Grüßen,

Philipp und Clemens