Kosten im Social Media

IMG_4582Am Freitag den 26. Februar hielten wir (Nick Hoffmann und Simon Leitl) unseren Vortrag über die Kosten, welche in sozialen Medien, sowohl für den Nutzer als auch für die Betreiber anfallen basierend auf dem Online Kurs „soziale Medien“ von iMoox. Hierbei haben wir zwischen zwei Themenbereichen differenziert, Geldkosten und Zeitkosten.

Welche Kosten sind bei der Verwendung von Social Media zu beachten?

Zunächst erklärten wir welche Kosten für den Nutzer im Social Media anfallen können. Hierbei unterscheidet man zwischen zwei Arten von Kosten, gewollte Kosten und ungewollte Kosten. Bei den gewollten Kosten handelt es sich um eine gewollte Bezahlung des Nutzers an den Betreiber des Dienstes. Häufig wird bewusst Geld dafür Ausgegeben um eine Institution oder ein Produkt bekannter zu machen. Es wird qualitatives Equipment gekauft und qualifizierte Mitarbeiter angestellt um ein professionelles Marketing innerhalb des Social Media zu betreiben.Bei den ungewollten Kosten handelt es sich um Kosten die der Nutzer an den Betreiber ungewollt aufbringen muss. Meist handelt es sich hierbei um Kostenfallen wie zu geringe Datentarife die mit vermehrter Nutzung teurer werden, oder sogenannte „in-app-käufe“ die es Spielern möglich macht weitere Spielinhalte freizuschalten. Mit der Frage an unsere Zuhörer, wer denn schon einmal Geld im Social Media gezahlt hat wollten wir herausfinden wie der Umgang mit Kosten in Sozialen Medien ist. Das Ergebnis war erstaunlich, lediglich eine Person hat Geld ins Social Media gezahlt um gewollt eine Institution zu verbreiten.

Wie finanziert sich Social Media ?

Als nächstes beschäftigten wir uns gemeinsam mit der Frage wie sich das Social Media finanziert. Hierbei gilt vorallem das Nutzerverhalten, welches von den Betreibern beobachtet wird um später stark personalisierte Werbeanzeigen zu schalten. Dies ist eine der Hauptfinanzierungsquellen des Social Medias, aber auch von der Anzahl der Nutzer wird profitiert um später eine höhere Reichweite der Werbung zu erlangen und zudem die Werte der Aktien zu steigern. Viele Nutzer bedeuten auch das viele Daten verkauft werden können. Hierbei sammelt der Betreiber die Daten der Nutzer und verkauft diese an Drittanbieter, welche dann Prognosen aus den Daten der Nutzer erstellen können.

Wofür wird die Zeit im Social Media genutzt?

Für unseren nächsten Punkt stiegen wir mit einer Frage an die Zuhörer der Präsentation ein. „Wofür verwendet Ihr am meisten Zeit im Social Media?“

Es konnte immer wieder die gleiche Antwort vernommen werden: „Chatten und Schreiben mit Freunden über Whats App und Facebook“. Und auch die Umfrage des Online Kurses „Soziale Medien“ von iMoox bestätigt das.

(Quelle: www.youtube.de , iMooX st (06.04.2016))

Neben Chats wird auch viel Zeit auf Plattformen wie Youtube verbracht um Videos anzuschauen aber hauptsächlich um diese zu Bewerten und darüber zu kommentieren und diskutieren. Die meiste Zeit im Social Media besteht in der Reaktion. In dem man immer wieder auf die Antwort des anderen reagiert und diskutiert.

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Zum Abschluss haben wir mit Hilfe eines Kahoot getestet wie viel wir unseren Zuhörern übermitteln konnten. Nun kennst du die wichtigen Kostenfaktoren im Social Media und weißt wie du dich Verhalten musst um gewollt so viel Zeit und Geld zu investieren wie du willst!

Soziale Medien in der Schule – Sinnvoll ?

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Yannick und Tim

Am 19. Februar hielten wir (Tim Essig und Yannick Kull) vor unserem Seminarkurs „Digitale Kompetenz“ einen Vortrag zum Thema „Soziale Medien in der Schule“. Unter anderem ging es darum, ob es sinnvoll ist Soziale Medien im Unterricht zu benutzen.

Unseren Vortrag, den wir auf der Internetseite prezi.com gestaltet hatten, begannen wir mit dem Expertenvideo von Philippe Wampfler der Universität Zürich, unseres Online Kurses „Soziale Medien & Schule: für wen, wieso, wozu?“ der Seite imoox.at :

Bildung von Gruppen

Das Bilden von Gruppen mithilfe von sozialen Medien bringt einige Vorteile. Teilnehmer können Beiträge erstellen und diese untereinander diskutieren. Zudem besteht die Möglichkeit, sich den anderen Mitgliedern, durch ein persönliches Profil, vorzustellen. Natürlich ist es auch möglich, direkt mit einer einzelnen Person aus der Gruppe in Kontakt zu treten. Oft wird auch eine mobile Version angeboten, welche es ermöglicht auch von unterwegs produktiv sein zu können, Voraussetzung dafür ist es natürlich, ein Internet fähiges Smartphone zu besitzen. In einer Gruppe können außerdem auch Links, Fotos, Videos oder Dokumente von Allen für Alle zur Verfügung gestellt werden.

Daraufhin zeigten wir ein weiteres Video des Online Kurses, in dem Schüler befragt werden ob und wie Soziale Medien in ihrer Schule angewendet werden und wie sie sich durch diese gegenseitig helfen :

Moderner Unterricht

Ein weiterer Punkt des Vortrags war der Moderne Unterricht. Dabei wurden einige Möglichkeiten vorgestellt die die sozialen Medien bieten um den Unterricht moderner zu gestalten. Beispielsweise können Hausaufgaben auf eine Online-Plattform hochgeladen werden, wo direkt, mit oder ohne Lehrer, darüber diskutiert und ausgetauscht werden kann. Desweiteren ist es möglich ganze Teile des Unterrichts (z.B. in Form von Lernvideos) ins Internet zu stellen, wodurch Schülern die Möglichkeit gegeben wird, sich versäumten oder noch nicht verstandenen Unterrichtsstoff noch einmal anzuschauen. Um den Schülern noch einen weiteren Schritt entgegen zu gehen, könnte man denen die sich nicht mündlich am Unterricht beteiligen, erlauben dies Online in Form von Kommentaren zu tun, welche parallel auf einer Leinwand eingeblendet werden.

Zu diesem Thema haben wir noch ein Video gezeigt in dem es um das Projekt „lernreich 2.0“ geht, das seit dem Schuljahr 2013/2014 im bayrischen Raum 45 Schulen testen :

Datenschutz, Privatsphäre und Co.

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Hier bezogen wir uns auf eine Tabelle von Jan Pötzscher, da bei all dem Modernen Unterricht auch das nicht fehlen darf. Laut ihm sieht es bei den Messenger Diensten wie zum Beispiel Facebook, WhatsApp oder Twitter schlecht mit Datenschutz, Privatsphäre-Einstellungen und Mobbingschutz aus. Mit Jappy nimmt er ein Netzwerk in seine Tabelle auf, dass wohl eher unbekannt ist, doch als einzigstes in allen Kategorien überzeugt. Um zu seiner Tabelle und seinem Bericht zu gelangen klick einfach auf das Bild.

Fehler und Probleme

Das größte Problem ist, dass die meisten Schulen die sozialen Medien als „Zeitvertreib“ der Schüler sehen, etwas das da ist, um nur Spaß damit zu haben. Hinzu kommt, dass den meisten Lehrern das nötige Grundwissen fehlt, welches die Grundvoraussetzung ist, den es ist seine Aufgabe, den Schülern den Umgang beizubringen und bei Fragen weiterhelfen zu können.

 

Gegen Ende der Präsentation ließen wir den Kurs einen Test machen. Dieser Test umfasst 20 Fragen rund um IT-Wissen und Online-Sicherheit. Viele waren erstaunt wie viel oder wenig sie über diese Bereiche bescheid wissen. Um den Test zu machen klicke einfach auf folgenden Link :  www.it-fitness.de/test

Nach unserem Vortrag machten wir gemeinsam mit dem Kurs noch ein kahoot-Quiz um das den Schülern vermittelte Wissen zu testen.

Unser Fazit

Wir finden es auf jeden fall sinnvoll in der Schule mit sozialen Medien zu arbeiten und den Unterricht moderner zu gestalten, da wir einfach viel mehr Vorteile als Nachteile darin sehen. Wenn der Datenschutz, Privatsphäre-Einstellungen und weitere wichtige Einstellungen in den sozialen Netzwerken noch mehr verbessert werden, können wir uns durchaus vorstellen, dass diese in Zukunft in den Unterricht mit einbezogen werden.

 

Wer sich unsere Prezi-Präsentation anschauen möchte, kann auf den folgenden Link klicken um auf die Seite zu kommen : http://prezi.com

 

Was ist eure Meinung, ist es sinnvoll soziale Medien in der Schule einzusetzen, oder habt ihr sogar schon Erfahrungen gesammelt, schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!